20 Essentielle Aminosäuren

21 Essentielle Aminosäuren

Diese 20 proteinogenen Aminosäuren werden auch als Standardaminosäuren bezeichnet. Acht dieser 20 Aminosäuren gelten als essentiell, d.h. lebensnotwendig. Der menschliche Körper enthält 20-22 Aminosäuren, von denen 8 für Erwachsene essentiell sind.

Alle 20 proteinogenen Aminosäuren werden für die Proteinsynthese benötigt. Humane Proteine bestehen aus 20 verschiedenen Aminosäuren.

QualitÃ?t vor QuantitÃ?t

Beim Krafttraining hingegen spielen Eiweißstoffe (Proteine) nur eine wichtige Rolle, obwohl die Höhe mehr als die Komposition erörtert wurde. Die Wichtigkeit von Aminosäuren im leistungsbezogenen Konditionstraining wurde weitgehend unterbewertet. Die Aminosäuren sind für die Eiweißbildung im Menschen und für eine große Zahl anderer Stoffwechselvorgänge unentbehrlich. Sie sollten dem Menschen daher immer in der korrekten Quantität und optimaler Zusammenstellung zur VerfÃ?gung gestellt werden - besonders in Stresssituationen.

Wenn man die Sinnhaftigkeit und Wirkungsweise von Aminosäuren im leistungsfördernden Konditionstraining nachvollziehen will, muss man sich vor allem mit der Eiweißwertigkeit von Nahrungsmitteln beschäftigen. Dies ist nicht abhängig von der Quantität, sondern von der Güte und dem Gleichgewicht der darin vorhandenen Aminosäuren. Der Proteinwert ist immer abhängig von der im jeweiligen Lebensmittel oder der Zubereitung vorhandenen Säure in der kleinsten Quantität.

Sie werden daher als begrenzende Aminosäuren genannt. Die anderen Aminosäuren sind umso weniger verfügbar, je mehr der Ernährung eine gewisse Menge an Aminosäuren mangelt. Man kann sich sehr vereinfachend denken, dass unser Körper nicht nur alle Aminosäuren, die wir ihm liefern, verarbeiten kann, sondern dass er sich sofort nach der Einnahme um eine aussagekräftige Zusammensetzung bemüht.

Durch die Durchblutung erreichen die Aminosäuren ihren Wirkort. Sie extrahiert aus dem Vollblut diejenigen Aminosäuren, die nicht unmittelbar gebraucht werden und bildet einen Aminosäurepool. Dabei geht es vor allem um die Bedeutung der "essentiellen Aminosäuren" im Metabolismus. Denken Sie daran: Essentielle Aminosäuren sind für den menschlichen Verstand unentbehrlich, aber der menschliche Verstand kann sie nicht selbst produzieren - sie müssen daher immer zur Verfügung gestellt werden.

Halb-essentielle Aminosäuren können vom menschlichen Körper produziert werden - aber nicht immer in der erforderlichen Konzentration. Nicht essentielle Aminosäuren können vom menschlichen Organismus selbst durch den Abbau und die Umwandlung anderer Aminosäuren produziert werden. Jetzt aber fallen neue Forschungsergebnisse aus den Vereinigten Staaten auf, weil sie die Wichtigkeit der essenziellen Aminosäuren für den Stoffwechsel ("Anabolismus") untermauern.

Das sind die Stoffwechselprozesse, die dem Körper Substanz aufbauen - zum Beispiel Muskulatur oder Organe. Das neue Testergebnis zeigt, dass essentielle Aminosäuren (Valin, Leucin, Triptophan, Isolaucin, Methionin, Phenolalanin, Lyzin und Threonin) zu 99% anabolisch sind. Das Entgiftungsmittel Urea wird hier nicht produziert, was in der Regel bei jedem Aminosäureabbau auftritt.

Unter den Naturlieferanten haben Hühnereier die größte anabole Auswirkung (48%), während nur etwa 30% des Fleisches aufbauend sind. Eine Exklusivversorgung mit essentiellen Aminosäuren ist daher nur für Leistungssportler geeignet, die mehr Kraft und Muskulatur aufbauen müssen. Es konnte in einer Untersuchung (Neumann u. hottenrot, 2006) bewiesen werden, dass die Absorption von 10 Gramm essentiellen Aminosäuren pro Tag zu einem klaren Anstieg der Kraft führen - natürlich nur in Zusammenhang mit Kraftsport.

Ungeachtet der Sportart kann jedoch eine vernünftige Aminosäurekombination zur Absicherung der Regenerierung nach Belastung und als Vorbeugung gegen übermäßigen Eiweißabbau nützen. Die Tatsache, dass eine essentielle Fettsäure nicht unbedingt erforderlich ist, heißt nicht, dass sie von unserem Koerper nicht benoetigt wird. Dabei verfügt der Erreger über 20 Aminosäuren, die unter anderem für den Aufbau von Muskeln und den Austausch von körpereigenen Proteinen benötigt werden.

Schauen wir uns einfach ein paar weitere Aminosäuren und ihre Wirkung an. Nicht essentielle Aminosäuren sind in unterschiedlicher Menge Ausgangsmaterial für den Energiehaushalt. Allerdings hat das Performancetraining einen potentiellen Defizit an einigen nicht essenziellen Aminosäuren wie z. B. Argentinin, Orange oder Histidin. Letztere ist zwar amtlich eine semi-essentielle Amino-Säure, aber für den Sportler quasi eine essentielle Amino-Säure - für die Bildung des Blutes und die Energiezufuhr der Zelle ist sie absolut notwendig.

Anregend auf die Hormondrüse (Hypophyse) wirken die Aminosäuren Argentinin und Orange, die im Metabolismus dicht gegenüberstehen. Außerdem stimuliert es die Ausbildung von Leukozyten (T-Lymphozyten) im Abwehrsystem, forciert die Heilung der Wunden und unterstützt die Herzen. Die drei Aminosäuren Valen, Leucin u. Isoleuzin sind besonders wichtig für die Versorgung mit essentiellen Aminosäuren.

Sie werden auch "BCAAs" oder " verzweigte Aminosäuren " oder " BBCAAs " oder " BBCAAs " oder " bspw. Bei einem Energiemangel sind diese Aminosäuren Ausgangsmaterial für die Glukosebildung (Glukoneogenese). Mit 110 g ist der Pool an Aminosäuren im Körper gering und wird nach einem 3-stündigen und einem 100 km-Lauf bis zu 30% genutzt, so dass die Glukosebildung aus Valinleucin und lsoleucin zusammen mit Alanin u. Glucogenmangel unter Dauerbelastung ein wichtiges Hilfsmittel ist.

Intensive Kraftausdauer oder Ausdauertraining ist ein Anreiz für den Wiederaufbau oder den Muskelaufbau. Diese Strukturveränderung kann jedoch nur stattfinden, wenn ausreichend Baustoff (Proteine) vorrätig ist. Natürlich können im Performance-Training die notwendigen Eiweiße während oder zwischen den Trainingssitzungen nicht in der gewohnten Form - zum Beispiel in Form von Fleischerzeugnissen oder Würstchen - eingenommen werden.

Das Aufsaugen durch den Lebewesen würde zu lange andauern und der volle Bauch würde das Trainieren vereiteln. Aus diesem Grund bevorzugen Sportler Eiweißpräparate und individuelle Aminosäuren als Nahrungsergänzungsmittel. Die gestiegene Proteinzufuhr im Wettkampfsport ist wohl kein Quantitätsproblem, sondern ein Mangel an ausreichender Zufuhr hochwertiger Aminosäuren. Dementsprechend sind alle Aminosäuren, die der menschliche Stoffwechsel nicht selbst herstellen kann, oder Aminosäuren, deren Bildung im Wettkampfsport (z.B. mit Histidin, Arginin, Orange, Glutamin) überlastet ist, von hoher Qualität.

Nur wenn die Aminosäuren in der Zelle verfügbar sind, kann die Eiweißbildung, die durch die Trainingslast angeregt wird, zunahmen. Kraftsportler brauchen vermutlich mehr Eiweiß als Ausdauersportler. Zur Zeit wird nicht nach der Güte der Aminosäuren in den absorbierten Eiweißen differenziert.

Neben den bisher favorisierten Kohlehydraten wird die Zufuhr von essenziellen Aminosäuren immer häufiger für den Langzeitstress angeraten. Neben Kohlehydraten und Fett sind Eiweiße und Aminosäuren für die Energiebereitstellung, besonders unter Dauerbelastung, mitverantwortlich. Wir wissen heute, dass die Absorption von essenziellen Aminosäuren bereits während einer Dauerbelastung oder beim Hochtraining zu einer Leistungssteigerung führen kann.

Die kommerziell erhältlichen Aminosäurenmischungen beinhalten jedoch nicht genügend essentielle Aminosäuren. Alle anderen Aminosäuren, wenn sie immer vom Organismus selbst produziert werden können, werden vorzugsweise im Energie-Stoffwechsel und nicht in der Gewebebildung eingesetzt. Fahrradprofis verbrauchen 800 bis 1.000 g Kohlehydrate, 250 g Eiweiß und 215 bis 320 g Fett pro Tag, um ihren Energiebedarf bei Rundreisen zu decken.

Von besonderer Wichtigkeit ist die Aufnahme von Eiweiß in einer geeigneten Weise. Folgerichtig sind die Aminosäuren, die für den Energieumsatz verwendet werden, für die eigene Proteinproduktion nicht verfügbar. Dies kann jedoch nur erreicht werden, indem die Aufnahme von Aminosäuren oder Eiweißpräparaten während des Trainings erhöht wird. Für kürzere Belastungszeiten genügt eine kurzzeitige Zufuhr von Aminosäuren kurz vor dem Sport oder Wettbewerb (ca. 1 Stunde).

Die essenziellen Aminosäuren fördern das verstärkte Muskelwachstum und ermöglichen den Kraftaufbau beim widerstandsorientierten Krafttraining, ungeachtet der Auswirkungen auf die langfristige Ausdauerbelastung. Der Beschleunigungseffekt von Aminosäuren zur Reduzierung der Stressregulation in den Muskeln (z.B. Muskelschmerzen, temporärer Kraftverlust) sollte nicht unterschätzt werden. Beeinflussung der Muskelstärke durch essentielle Aminosäuren.

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