Abnehmen Kinder

Schlankheitskur für Kinder

Übergewichtige Kinder, die abnehmen sollen, brauchen viel Unterstützung. Wie Sie Ihr Kind beim Abnehmen unterstützen können, erfahren Sie hier. Die Ernährung wie bei Erwachsenen ist für Kinder völlig ungeeignet. Wann ist eine Diät für übergewichtige Kinder sinnvoll? Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie über eine sinnvolle Methode nachdenken, um gemeinsam abzunehmen.

Gewichte im Blickfeld

Die übergewichtigen Kinder, die etwas gegen die Kilos unternehmen wollen, benötigen viel Unterstüzung. Was ist bei den Gewichtsabnahmekonzepten für Kinder wichtig? Zuviel Gewicht: Die Anzahl der Kinder und Heranwachsenden, die zu viele Kilo tragen, nimmt seit Anfang der 80er Jahre zu. Etwa 15 % der 3 bis 17-Jährigen in Deutschland gehören zu dieser Gruppe, etwa 6 % davon sind gar stark übergewichtig.

Es ist erschreckend, dass besonders übergewichtige Kinder immer schwerfälliger werden. Dabei ist es besonders auf die Lebensphasen zu achten, in denen Fettleibigkeit oft auftritt. Die Gewichtentwicklung sollte bei sehr leichten oder sehr schweren Geburten besser beobachtet werden. Mit dem Schulbesuch der Kinder verändert sich viel.

Zudem sind die bei jungen Menschen beliebten Nahrungsmittel oft reich an Fetten und Zuckern. Im Wachstumsschub explodieren die Kinder. Pausbäckige Grundschulkinder können dann zu großen, schlaksigen Heranwachsenden werden. Aber die Kinder dehnen sich ganz anders aus. Es ist daher schwer vorherzusagen, ob Adipositas verschwinden oder allein bleiben wird.

Es sollte nicht mit dem Auge beurteilt werden, ob ein Baby wirklich zu fett ist. Forschungen haben gezeigt, dass viele Kinder nicht wissen, dass sie zu viel Gewicht haben. Selbst sehr fette Kinder werden als "genau richtig" eingestuft, Frauen auch als fett, Buben nicht. Eine Ärztin oder ein Ernährungsberater sollte daher überprüfen, ob ein Baby wirklich zu viel Gewicht hat.

Kinder und Heranwachsende erhalten ihr übergewichtiges Gewicht am besten in einem gemeinsamen Trainingsprogramm mit gleich gesinnten Menschen und professioneller Betreuung unter Kontrolle. Welche sind gute Gewichtsverlustprogramme für Kinder? Für übergewichtige Kinder hat die Bundeszentrale für Gesundheit (BZgA) umfassende Gütekriterien für Angebote erarbeitet. Ausgehend von diesen Vorgaben können z. B. Erziehungsberechtigte, Pädagogen oder auch Spezialisten prüfen, ob ein solches Produkt wirklich in Frage kommt.

Nahrung: Das Baby sollte erfahren, welche Nahrungsmittel und welche Menge zu einer ausgeglichenen Diät gehört. Grundlage sollten gute Handlungsempfehlungen sein, z.B. vom FKE (Forschungsinstitut für Kinderernährung), der DGE ( "Deutsche Vereinigung für Ernährung") oder der AGA (Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter). Vorteilhaft ist auch, dass die Präferenzen der Kinder miteinbezogen werden.

Die Kinder erfahren in gutem Programm, wie sie mehr Spaß an sportlicher Betätigung im täglichen Leben haben. Die Ausbildung ist speziell für Kinder mit Übergewicht konzipiert und die Beteiligung ist obligatorisch. Nach und nach sollten die Kinder den ihnen liebgewonnenen Komfort gegen mehr Ausdauer eintauschen. Die Kinder sollten sich dann zu regelmäßiger körperlicher Betätigung bekennen.

Über die Funktionsweise sollten Kinder, Erziehungsberechtigte und Ausbilder miteinander diskutieren. Die Kinder müssen erfahren, wie sie ihr Benehmen umstellen. Begünstigtes Benehmen sollte auch im Unterricht geübt und im täglichen Leben dazu angeregt werden. Nicht kindgerechte Angebote sind nicht geeignet, d.h. sie verwenden für Kinder nicht verständliche Fachausdrücke und kommen ohne jegliche Verspieltheit aus.

Nachsorge: Das veränderte Benehmen sollte auch nach Beendigung des Programms erhalten bleiben. Junge Menschen können sich auch weiter kennen lernen und Erfahrungen austauschen. Arzneimittel und Eingriffe sind für Kinder eindeutig nicht geeignet, Gewicht zu verlieren. Diätpulver, Entgiftungsmittel und Extremdiäten kommen auch für Kinder und Heranwachsende nicht in Betracht. Es ist auch logisch, sie nach der Menge des Übergewichtes, dem Lebensalter oder dem Geschlecht des Babys zu unterteilen.

Es sollte die Teilnahmebereitschaft von Kindern und Erziehungsberechtigten gefordert werden. Du kannst es nicht ohne deine Mutter machen. Familienväter und -müttern sollen das Kinderprogramm näher bringen und Unterstützung bei der Einführung von Veränderungen im familiären Alltag bekommen. Im Falle von jungen Menschen sollten die Erziehungsberechtigten zumindest durch eine Informationsbroschüre über das Verfahren aufklären.

Es gilt, sich über die Zielsetzungen zu einigen und sie so zu gestalten, dass sie für das jeweilige Mitglied zugänglich sind. Dabei geht es nicht nur um abgenommene Kilo, sondern auch um Verhaltensziele (mehr Sport), gesundheitliche Aspekte (bessere Blutwerte) und sehr persönliche Absichten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass das Kleinkind sein Benehmen abändert.

Aber auch das muss das Kleinkind selbst wollen. Es ist unerlässlich, dass die Erziehungsberechtigten ihr eigenes Baby ernähren. Im Idealfall arbeitet man mit Experten aus den Bereichen Nahrung, Sport und Verhaltensweisen zusammen. Im Rahmen von Kinder- und Jugendprogrammen mit Übergewicht sollten nicht mehr als 12 Personen in einer Lerngruppe teilnehmen. Durchdachtes und ansprechendes Trainingsmaterial für Ausbilder, Kinder und Familien.

Dies beinhaltet die Anzahl der Aussetzer, Nebenwirkungen oder eine Bewertung durch die Teilnehmenden. Es gibt in Deutschland geschätzte 700 Massnahmen zur Therapie von übergewichtigen und fettleibigen Kindern. Zweidrittel der Leistungserbringer sind ambulante, 18% stationäre, 10% in gemischter Form, der restliche Teil sind isolierte unspezifische Leistungen, z.B. in Schule, Kindergarten und Sportverein.

Der Anteil von Kinderarztpraxen, Sportvereinen, Krankenversicherungen, Allgemeinpraxen und sozialpädiatrischen Einrichtungen liegt unter 5%. Generell sind aber auch soziale Bemühungen notwendig, um das übergewichtige Verhalten von Kinder und Jugendliche zur vollsten Zufriedenheit aller Betroffenen in den Griff mitzunehmen.

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