Algen Eisen

Alge Eisen

Sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt über größere Algen und Petersilie. Auch mit Eisenpräparaten vorsichtig sein. Die Chlorella ist eine der Algen, die mit den Pflanzen verwandt sind. "Algen müssen nicht nur Kohlendioxid aufnehmen. Gleiches gilt für das Eisen in den Algen.

Nahrungsmittel, die Eisen enthalten

Wichtiger Hinweis vorab: Verzehren Sie Eisen enthaltende Nahrungsmittel in Kombination mit Vitamin C-haltigen Lebensmitteln. Dies ist der beste Weg, um Ihrem Organismus zu helfen, Eisen zu absorbieren und einen Mangel an Eisen zu vermeiden. Molkereiprodukte behindern die Aufnahme von Eisen. Deshalb kann man davon ausgehen, dass Vegetarier besser mit Eisen beliefert werden können als Milchvegetarier, wenn sie bewusst essen. Stellen Sie diese Speisen auf Ihre Speisekarte:

Insbesondere sollten die folgenden Lebensmittel in die Ernährung aufgenommen werden, da sie mehr Eisen benötigen als ihre Mitmenschen. Blutverluste während der Regelblutung und/oder der Entbindung können erheblich zum Mangel an Eisen beizutragen. Deshalb sollten vor der Menopause oder nach der Entbindung besonders auf eisenhaltige Lebensmittel geachtet werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt über grössere Algen und Petersilien. Die Algen sind sehr reich an Jod und große Teile der Petersilien sind für die Schwangeren bedenklich, da sie früher mit Hilfe von Petersilienkernen abgebrochen (oder abgetrieben) wurden. Veganerinnen sollten ihren Hausarzt konsultieren und einen Plan zur fachgerechten Ernährung, auch in Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel, aufstellen.

Auch mit Eisenpräparaten aufpassen. Dies führt oft zu unerwünschten Begleiterscheinungen in Gestalt von milden bis mäßigen Vergiftungssymptomen. Bei akutem, schwerem Defekt gibt es auch gute pflanzliche Eisen-Präparate. Sie sollten jedoch nur in Rücksprache mit einem Facharzt genommen werden - und wenn ein tatsächliches Defizit festgestellt wurde. Naturkost ist immer die beste Lösung, da eine Vergiftung mit Eisen nahezu ausgeschlossen ist.

Die Eisenmangelerscheinungen sind oft asymptomatisch. Bleiche Haut deutet nicht unbedingt auf einen Mangel an Eisen hin und ein Mangel an Eisen verursacht nicht immer eine Anämienbildung. Erst regelmässige Bluttests in Ferritinwerten liefern Ihnen Gewissheit über Ihre Eisenzufuhr. Jeder, der sich vielfältig mit veganer Ernährung beschäftigt und viele Leguminosen, Früchte, Gemüse und Vollkorn in seine Ernährung einbezieht, kann sich hinsichtlich der Eisenzufuhr sicher sein.

Algen: Doch nicht jedes Eisen düngen

Photosynthetische Algen sind von großer Wichtigkeit für das Weltklima. Für das Wachstum und die Fotosynthese sind jedoch in vielen marinen Regionen Lebewesen auf die Befruchtung mit eisenhaltigem Feinstaub angewiesen. 2. Es ist offensichtlich von entscheidender Wichtigkeit, woher dieser Schmutz kommt. In einer Untersuchung wird nun gezeigt, dass das in den durch Gletscher beeinflusste Sedimente vorhandene Material am besten von Kohlenstofffressern genutzt wird.

Damit wird die Wichtigkeit verschiedener Eisenarten für den Kohlenstoffzyklus der Welt neu betrachtet. Millionen von winzigen Algen und Cyanobakterien bevölkern die lichtüberfluteten Gebiete der Ozeane und steuern dort die biologischen, chemischen und geologischen Zyklen. Beispielsweise absorbieren Lebewesen Kohlenstoffdioxid für die Fotosynthese und setzen es in die Luft frei.

Wenn sie sterben und auf den Erdboden fallen, transportieren sie einen großen Teil des absorbierten Klimagases in die Tiefe des Meeres - und regeln so das Raumklima. Um diese Arbeiten bestmöglich ausführen zu können, brauchen sie Eisen. Vor allem auf der südlichen Erdhalbkugel gibt es jedoch viele Meeresgebiete, die reich an Nährstoffen wie z. B. Stickstoff und Phospat, aber wenig so genannte Spurenelemente wie Eisen, das für das planktonische Leben wichtig ist, haben.

Deshalb wächst dort kaum eine Alge und somit wenig Blattgrün im Nass. Mit zusätzlichem Eisen können aber auch Algen in diesen Bereichen blühen. Daher gab es bereits Erwägungen, das Wachstum von Algen durch Kunstdüngung zu stimulieren. Die Gefahr solcher großflächigen Eingriffe in Naturkreisläufe ist jedoch hoch - vor allem, wenn nicht einmal klar ist, wie gut Algen die verschiedenen natürlichen Eisenvorkommen wie das Gletscherschmelzwasser oder eisenreicher Feinstaub, der ins offene Meer geblasen wird, nutzen.

"Die meisten Stäube, die durch den Wind in den Südpolarmeer gelangen, stammen aus diesem Teil Südamerikas", so die Mitarbeiter. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass der aus diesen beiden Ursachen stammende Stahl Eisen in verschiedenen Formen enthält: Eisenreiche Silicate beherrschen den Gletschermehl. Im nahen, nicht von Eisengletschern beeinflußten Sediment sind jedoch vor allem eisenhaltige Silicate und Oxidhydroxide (III) vorhanden.

Im Unterschied zu Eisen (II)-Verbindungen ist diese Metallform kaum in Wasser löslich. Doch wie gut können Algen Eisen aus diesen verschiedenen Herkünften wiederverwenden? Bei den Experimenten mit den kleinen Lebewesen zeigte sich, dass Diatomeen besser in der Lage sind, bivalentes Eisen zu verwenden als dreiwertiges Eisen. Der Zuwachs war etwa zweieinhalb Mal so schnell wie bei Vorhandensein von Eisenablagerungen.

Überraschenderweise liegt die Ursache für die verbesserte Verwendbarkeit nicht nur in der besseren Löslichkeit von Eisen(II). Die Forscher berichten, dass die Lebewesen sowohl das gelöste als auch das noch in den Teilchen enthaltene Eisen verwenden. Schönfelt und ihre Mitarbeiter berichten jedoch, dass es nicht klar ist, welche Instrumente zur Erschließung des ungelösten Eisens eingesetzt werden und dass noch Forschungsbedarf besteht.

Die Resultate belegen jedoch bereits, dass die Eisenart eine ausschlaggebende Bedeutung für die Düngung der Algen hat. Nicht jede Eisensubstanz kann das Wachstum von Algen wirksam stimulieren. Das heißt, je weniger Eisengletscher es gibt und je weniger Gletscherstäube ins Wasser gelangen, umso weniger Eisen wird dem Phytoplankton zugeführt.

Auf der anderen Seite zeigt dieser Befund aber auch, welche Verfahren mit der künstlichen Eisenbefruchtung des Südlichen Ozeans zurechtkommen.

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