Aminosäuren Aufgaben

Aufgaben der Aminosäuren

Aminosäuren sind chemisch gesehen organische Verbindungen mit mindestens einer Carboxygruppe und einer Aminogruppe. Bei Proteinhydrolysaten, ?-Aminocarbonsäuren. Exerzitien zu Aminosäuren, Peptiden, Proteinen und Enzymen. Darüber hinaus haben sie viele weitere Funktionen im Organismus.

a) Es gibt zwei proteinogene Aminosäuren mit zwei asymmetrischen C-Atomen.

Welche Aminosäuren sind und was sie tun?

Viele unserer Zivilisationserkrankungen wie Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, erhöhte Cholesterinwerte, Schlaflosigkeit oder gar Arthrosen werden durch Stoffwechselerkrankungen verursacht - und damit durch einen Verlust an essenziellen Aminosäuren. Denn nur wer seinen Körper mit ausreichend Aminosäuren versorgt, wohnt in einem gesunden Umfeld. Welche Aminosäuren sind das eigentlich? Aminosäuren sind organische Substanzen mit mindestens einer Carboxylgruppe und einer Amino-Gruppe.

Abhängig von der Stellung von der Amino- zur Carboxylgruppe wird die entsprechende Aminsäure festgelegt. Die 250 Aminosäuren enthalten keine Eiweiße, sondern z.B. viel Milch. Wenn wir von Aminosäuren reden, meinen wir die 22 bekanntermaßen eiweißbildenden Eiweißbausteine und damit die Zelle, das Körpergewebe und die Muskulatur, die ein Viertel unseres Organismus einnehmen. Eiweißbildende Aminosäuren werden in essentiell, semi-essentiell und nicht-essentiell unterteilt - eine Unterscheidung ohne Wertung.

Acht Aminosäuren sind essenziell, die wir nicht selbst produzieren können: Die Argininin- und Histidinstoffe sind semi-essentiell, da wir sie in besonderen Fällen mit unserer Ernährung einnehmen müssen; die restlichen zehn nicht-essentiellen Aminosäuren werden von unserem Organismus selbst produziert. Hierzu zählen unter anderem Thyrosin, Serin, Provin zprolin, Glyzin, Glucose, Glutamin u. Glutsäure, Cystin, Asparagin u. a. sowie Alanin.

Eine gute Zufuhr des Vitamin-B-Komplexes gewährleistet zudem eine gute Wirkung der Aminosäuren. Eine ausgewogene Menge an Aminosäuren, d.h. ihre Gesamtmenge, besteht bei einem Mann im Durchschnitt aus 130g. Absorbiertes Protein wird im Bauch und in den Eingeweiden in individuelle Aminosäuren zerlegt - und vom Organismus zu neuen Eiweißen zusammengesetzt.

Die bis zu vier Mal am Tag stattfindende Eiweißbiosynthese stellt sicher, dass der Aminosäurepool immer komplett und in der optimalen Zusammensetzung zur Verfügung steht. Jüngste Untersuchungen haben gezeigt, dass Aminosäuren nicht nur Zuckerkrankheit, Knochenschwund, Herzinfarkt, Fettstoffwechsel- und Potenzerkrankungen vorbeugen. Aminosäuren bilden laut dem International Symposium der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Aminosäurenforschung (GFA) strukturelle Proteine aus Kollagenen, Proteinen, Fermente, Blutgerinnung, Bildung von Antikörpern sowie Transportmoleküle, Muskeln und Hormone.

Zur Unterstützung der Verteidigungsschwäche stehen die immunmodulatorischen Aminosäuren Taurin, Methhionin, Lyzin, Glutamin u. a. zur Verfügung und ermöglichen zudem einen natürlichen, alternativen Behandlungsansatz bei Rektumstörungen, Hautirritationen und Potenzerkrankungen. Eine breite Palette, in der jede einzelne der Aminosäuren eine klar definierte Funktion hat, wie z.B. Arginin: Durch die Freisetzung von Stickoxid wird Sauerstoff an die Koronar- und peripheren Gefäße abgegeben.

Karnitin hingegen verbessert die Zufuhr von Hirnzellen und damit die Belastbarkeit - die Umsetzung von Fetten in elektrische Energien ist eine der Hauptaufgaben dieser Aminosäuren. Im Gegenzug liefern sie nur 60 Prozent der Aminosäuren: Sie sorgen für einen Ausgleich des Säure-Basen-Gleichgewichts und wirken somit hautsympathisch. Weil erschlaffte Muskulatur erschlaffte und erschlaffte Hände bedeutet - eine ausgeglichene Diät ist unerlässlich.

Ungesund fördert die Hyperazidität und hat eine zellschädigende Wirkung, da der Organismus auf Glutamin-Engpässe durch Proteinabbau aus den Muskelzellen stößt - um es in Kleber zu verwandeln. Keine Aminosäuren, kein Metabolismus - und kein Transportieren und Lagern von Nahrungsmitteln wie z. B. Mineralien, Eiweiß, Fetten, Kohlehydraten und Vitamin. Die Aminosäuren beeinflussen direkt die Funktionen von Organsystemen, Blutgefäßen oder Adern, die direkte Heilung von Wunden und die Reparatur von Muskel-, Skelett- und Hautgewebe.

Bedauerlicherweise hat eine Untersuchung der Deutschen Akademischen Austauschschule (DAK) ergeben, dass vor allem ältere Menschen zunehmend an Unterernährung erkranken. Die Gefahr eines Aminosäurenmangels ist auch bei Vegetarierinnen und, bei chronischen Patienten mit Lebererkrankungen oder Nierenerkrankungen, relativ hoch. Wurst, Huhn und Fische versorgen ebenfalls mit essentiellen Aminosäuren - aber die Vielzahl der Proteinquellen macht den Unterschied. Diejenigen mit dem besten Aminosäurenhaushalt, im Vergleich zu Fischen (78) oder Reiskörnern (59), haben einen Biowert von 100.

In einem 150 -Gramm-Joghurt oder zwei bis drei Käsescheiben ist diese Quantität enthalten. Weil unsere Nieren nur eine bestimmte Anzahl von Aminosäuren speichern.

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