Aminosäuren Carnitin

Aminsäuren Carnitin

Diese Aminosäure hat therapeutisches Potenzial bei verschiedenen Erkrankungen, insbesondere in der Onkologie. Welche Aminosäuren gibt es und wie wirken z.B. Arginin, Carnitin, Glutamin, Methionin, Ornithin oder Taurin? Das L-Carnitin wird vom menschlichen Körper aus den beiden Aminosäuren Methionin und Lysin hergestellt.

Das L-Carnitin ist der essentielle Baustein, der die Fettsäuren im Blut in das Zellinnere, die Mitochondrien, transportiert. L-Carnitin von Greenleaves Vitamins versorgt Ihren Körper mit wichtigen Aminosäuren!

L-Carnitine - Portrait einer Aminosäure

Das L-Carnitin hat bedeutende Aufgaben im Metabolismus der Mitochondrien; die typischen Anzeichen eines Defizits sind Energiemangel und Muskelschwäche. Diese Aminosäure hat das therapeutische Potential bei unterschiedlichen Krankheiten, vor allem in der Krebsforschung. Das Carnitin wird aus den essentiellen Aminosäuren Methhionin und Lyzin in Niere, Leber und Hirn körpereigen hergestellt. Wichtigster Lieferant ist vor allem das Produkt Frischfleisch, so dass Menschen, die weniger Frischfleisch konsumieren, Vegetarier oder gar Veganer schnell Mangelware werden können.

Mischkost verbraucht 100-300 mg L-Carnitin pro Tag über die Ernährung, bei Ovo-Lacto-Vegetariern nur 15-25% und bei Vegetariern nur 3-10% dieser Mengen - bei einer Bio-Verfügbarkeit von 54-87%. Die Gesamtmenge der Aminosäure L-Carnitin im Organismus liegt bei 20-25 g, von denen 98% in der Herz- und Knochenmuskulatur gelagert werden.

Das zugeführte L-Carnitin wird schnell über die Leber abgesondert, sobald der Plasma-Gehalt das Nierenabsorptionsmaximum von ca. 60-100 µM übersteigt. Kinetisch gesehen ist es daher nicht zweckmäßig, L-Carnitin in Dosierungen von mehr als etwa 2 Gramm pro Tag zu verabreichen. Das L-Carnitin wirkt als Rezeptor-Molekül für die aktivierten Speisefettsäuren im Zellinneren und in Zell-Organellen wie z. B. Denochondrien.

Die langkettigen Fette können nur durch die an L-Carnitin gebundenen Membranen der Mitochondrien befördert werden, wo sie in der Oxidation von ? (vor allem in den Muskeln) umgeschlagen werden. L-Carnitin unterstützt die Energieversorgung der Zellen, insbesondere der Peripheriemuskulatur und des Herzmuskels, und beugt so der Apoptose des Skelettmuskels vor. Indem ein L-Carnitin-Mangel nicht mitochondriell umgewandelt wird, kann er durch den Einschluss in Cholesterin oder Triglyceride zur Plaque-Bildung und erhöhten Arterienverkalkung beizutragen.

L-Carnitin kann bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Leistungsfähigkeit des Herzens, die Leistungsfähigkeit des Herzens und die ATP-Produktion durch eine Erhöhung der ? Oxidation von Speisefettsäuren, eine Erhöhung des ATP-Spiegels, eine Senkung des Blut- und Gewebefettgehalts (freie Fettsäuren) und eine Erhöhung der Blutzirkulation im Herz steigern. Neben freiem Carnitin im Blutserum (Standard 2,3-5,7 mg/l) gehören auch Carnitin und Carnitin-Ester zur optimalen Diagnosen.

Durch eine optimale Versorgung mit Muskelmasse und eine gezielte Verabreichung von L-Carnitin wird ein Defizit induziert. Täglich werden 0,5-1 Gramm pro Tag und bis zu 4 Gramm pro Aufguss verabreicht.

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