Aminosäuren im Blut

Die Aminosäuren im Blut

Grundlage einer gezielten und effektiven Therapie mit Aminosäuren sollte immer die Bestimmung der Aminosäurekonzentrationen im Blut/Serum sein. freie Aminosäuren im Nüchternblut. Die Aminosäuren haben eine polare, ungeladene Seitenkette. Informationen zur professionellen Präanalytik von Blut, Trockenblutkarte, Urin Versandinformationen. Für die Analyse von Aminosäuren verwenden wir UPLC-MSMS.

Fünf Aminosäuren verrät Diabetes: Indizierung zeigt bei Diabetes-Typ-2 noch keine Symptome an

Zuckerkrankheit und andere Stoffwechselkrankheiten entstehen schleichend: Bevor die klinischen Beschwerden entstehen und der Betroffene unruhig zu fühlen aufsteigt, werden in seinem Körper die Schalter gesetzt längst Solange sich z.B. Zuckerkrankheit des Typs 2 nicht als Hyperglykämie des Bluts zeigt und festgestellt werden kann, sind viele Vorgänge und Empfänger bereits vorhanden. Obwohl Risikoparameter wie z. B. schweres Übergewicht oder gewisse Laborwerte bekannt sind, muss nicht jeder, der übergewichtig ist, auch Diabetiker werden.

Ein konkreter Hinweis auf für den Krankheitsbeginn sind sie daher nicht geeignet. Aus diesem Grund hat sich ein amerikanisch-schwedisches Forschungsteam unter der Führung von Herrn Dr. med. Robert Gersten, Leiter des Krankenhauses von Maassachusetts, auf die Suche nach besseren Hinweisen zu für für eine versteckte Erkrankung des Diabetes gemacht. In dieser Zeit erkrankten 201 Teilnehmer an der Erkrankung.

Die Folge: Lange vor Beginn der Erkrankung unterscheiden sich die Werte der Diabetiker im Inhalt von fünf Aminosäuren deutlich: lsoleucin, lucin, valin, Tyrosin und phlalanin. Die Korrelation war für die beiden Substanzen Isolucin, Thyrosin und Phenolalanin am auffälligsten. Ob diese Aminosäuren wirklich als Bio-Marker geeignet sind, prüften die Wissenschaftler an einer anderen Testpersonengruppe.

âWir haben diese fünf Aminosäuren in einem anderen, unabhängigen Probe von 163 Kontroll- und 163 Diabetes-Patienten aus der malmö Diät und der Studie Krebs gemessen,â sagten die Forscher. âVier von fünf einzelne Aminosäuren âwurden auch erheblich mit Zuckerkrankheit verknüpft betroffen. Auch hier entstand eine starke Verbindung insbesondere für die drei Aminosäuren Isoleucine, Tyrosin, Phenylalanin: Probanden haben mit erhöhten Gehalten dieser Parame te ein Vierfaches vom Risiko an der Entstehung von Diabetes zu erkranken als jene mit Gehalten im untersten aller Vierteln der Gehalten.

Aminosäuren-Pool - Der Notleidende

Wir sprechen von Aminosäuren. Sie werden nicht wirklich Aminosäuren genannt, sondern eiweißbildende Aminosäuren oder ? Aminosäuren. Wie Sie sicher wissen, hat Proteine im Menschen viele extrem bedeutsame Funktionen, wie die Bildung von Körperzellen (Muskelzellen - Schlagwort Muskelaufbau) oder die Erhaltung von Körperzellen (Schutz vor Muskelabbau). Dies wäre das AUS für unsere schönen Muskelgruppen, wenn der Mensch nicht einen kühlen "Mechanismus" erschaffen hätte, in dem er Aminosäuren für den Notfall permanent und unmerklich einlagert.

Dieses Gedächtnis wird als Aminosäure-Pool bezeichnet. Darin steht: "Sie müssen alle 3 Std. proteinhaltige Lebensmittel essen" oder "Sie müssen unmittelbar nach dem Sport einen Eiweißshake trinken" oder "Sie müssen für die ganze Nacht lang leicht verdauliche Proteine zu sich nehmen, damit Sie im Schlaf genügend mit Muskelaufbau-Aminosäuren versorgen können.

"Reden Sie keinen Unsinn über Sauce, denn dank der Aminosäuren-Pool sind Aminosäuren fast immer verfügbar. Der Aminosäure-Pool, wie wird er gebildet? Beim Verzehr proteinhaltiger Lebensmittel wird das Eiweiß im Magen-Darm-Trakt in Aminosäuren gelöst (hydrolysiert). Im Gegenzug werden diese Aminosäuren vom Blutstrom absorbiert. Infolgedessen dringen die Aminosäuren in die eigenen Lager ein, die in erster Linie menschliches Gewebe und körpereigene Bindezellen sind.

Lediglich ein geringer Anteil (0,05 %) aller im Organismus vorhandenen Aminosäuren steht dem Organismus letztendlich in freiem Zustand zur Verfügun. Es wird geschätzt, dass sich 70-80% aller eingelagerten Aminosäuren in der Skelettmuskulatur wiederfinden. Dort wird die extrem lebenswichtige Aminosäure Glukose zwischengespeichert. Die Aminosäuren, die in welcher Anzahl in den einzelnen "Speicherorten" des Aminosäurenpools vorliegen, sind sehr verschieden und werden von diversen Einflussfaktoren wie z. B. Lebensalter, Gender oder Gesundheitsstatus mitbestimmt.

Gleiches trifft auf die gesamte Menge an Aminosäuren im Aminosäurenpool zu, die von den eben erwähnten Parametern aber auch von Aspekten wie Essenszeit, Lebensmittelqualität, Muskulatur oder körperlicher Belastung (Training, Beruf) abhängig ist. Die gelagerten Aminosäuren stehen für ca. 8 Std. für die Eiweißsynthese zur verfügung (nach Dr. Moosburger).

Auch hier muss man eine Relativierung vornehmen, denn jede der Aminosäuren steht dem Organismus mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zur Verfügung, so dass die Zeit verlängert oder verkürzt werden kann. Und nicht zu vernachlässigen sind der Einfluß des Körpers selbst (Muskelmasse) sowie andere Umgebungseinflüsse (Training), die den Verbrauch von Aminosäuren aus dem Aminosäurenpool erhöhen oder reduzieren können.

Was sind die Vorteile des Aminosäure-Pools? Wer regelmässig proteinreiche Lebensmittel mitbringt, braucht keinen Defizit zu befürchten, denn der Mensch liefert dank des Aminosäurenpools immer genügend Aminosäuren für den Aufbau von Muskeln oder den Schutz der Muskulatur. Und es muss nicht einmal ein Eiweißshake sein, denn dank des Aminosäure-Pools brauchen Sie keine rasch erhältlichen Proteine wie Molkenprotein (oder Molkenisolat) oder Aminosäuren wie BCAA´s zu sich zu nehmen.

Die Aminosäuren-Pool ist Ihr "Puffer" und die Digestion, die zuvor konsumierten Lebensmittel sowie die Eiweißsynthese entscheiden letztlich über die Schnelligkeit, mit der Ihr Organismus Aminosäuren für den Muskelaufbau bereitstellt. Sogenannte Regelmechanismen stellen sicher, dass immer eine gleichbleibende Aminosäurenmenge im Blut ist. Diese wird von der Lunge kontrolliert, die mögliche Veränderungen der Aminosäurenkonzentration im Blut durch deren Ab- und/oder Umwandlung sowie durch die Eiweißsynthese auffängt.

Für den Muskeltonus sind nicht die Art des Eiweißpulvers und auch nicht der Zeitraum der Nahrungsaufnahme mitentscheidend! Ein paar ganze Eier oder ein großes Hühnerbruststück reichen aus, um den für den Bau der schönen Muskulatur so wichtigen "Baustoff" dem Organismus zur Verfügung zu stellen. Auch ist es nicht notwendig, so genanntes langsames Eiweiß wie Milcheiweiß (Kasein) in Gestalt von fettarmem Quark vor dem Schlafengehen zu ernähren. Denn der Aminosäurenpool liefert Ihnen den notwendigen Baustoff während der Nacht.

Um den Organismus permanent mit den notwendigen Aminosäuren zu versorgen, ist die Versorgung mit dem passenden Protein täglich und regelmäßig notwendig. Auch wenn Sie eine so sinnvolle "Einrichtung" wie den Aminosäure-Pool haben, sollten Sie nicht übertrieben handeln. Befolgt man die Empfehlung von Dr. Kurz Moßburger, dann genügt für Athleten (auch Bodybuilder) ein Eiweißbedarf von 0,75g pro Kilogramm des Körpergewichts pro Tag, um das Muskelwachstum zu begünstigen und den Aminosäurenpool bis zum Platzen voll zu erhalten.

Die gute Sache über die Aminosäure-Pool ist, dass es Schritte in, wenn es Mängel und vorübergehend Aminosäuren gespeichert, wenn es ein Überversorgung. Das Aminosäuren-Pool ist Ihr nützlicher "Helfer" in Zeiten der Nöte, wenn Sie Ihren Proteinshake übersehen haben oder keine Mahlzeiten zu sich genommen haben.

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