Aminosäuren Lysin Prolin und Arginin

Die Aminosäuren Lysin-Prolin und Arginin

Lysin ist zusammen mit den Aminosäuren Glycin und Prolin an der Bildung von Kollagen beteiligt. Ein wichtiger Bestandteil des Kollagens ist die Aminosäure Lysin. Das L-Lysin ist eine basische, genetisch kodierte Aminosäure. Mit Lysin wird die Wirkung von Arginin erhöht. L-Arginin und L-Histidin sind auch bei Säuglingen unentbehrlich.

Lysium

Das Lysin ist eine essenzielle Aminosäure: es kann nicht vom Organismus selbst produziert werden. Das Lysin ist einer der bedeutendsten Bestandteile des bindegewebigen Gewebes, insbesondere des Collagens. Lysin-Mangel (und vor allem Vitamin-C-Mangel) führen daher zu einer Schwäche des Hautbindegewebes. Unter Zuhilfenahme von Kollagenverdauungsenzymen, so genannten Collagenasen, wird die Eierstockwand selektiv aufgeschlossen und der Ovulationsprozess durchgeführt.

Die Kollagen verdauenden Fermente werden dann unmittelbar deaktiviert und die resultierende Eröffnung durch die Collagensynthese wieder geschlossen. Wenn Fresszellen durch ein Organsystem zum Wirkungsort gelangen, verwenden sie den gleichen Kollagenverdauungsmechanismus. Die Kollagen verdauenden Fermente werden nach dem Durchlaufen unmittelbar deaktiviert und der Eintrittspunkt wieder geschlossen. Aktuelle Untersuchungsergebnisse belegen, dass ausgedehnte krankhafte Vorgänge den geschilderten physikalischen Wirkmechanismus der Verdauung des Bindegewebes nutzen und sich nur dadurch ausdehnen können!

Damit sie in die Organe vordringen können, scheiden die Tumorzellen die biochemischen Schneidwerkzeuge (Enzyme) aus, die das umgebende Gewebe verdaut und so den Weg für die Tumorzellen in die anderen Organe des Körpers ebnet. In unserem Organismus sind die Körperzellen von Bindegeweben ( "Kollagen" und "Elastin") umhüllt. Um eine Fehlprogrammierung einer Körperzelle zu verursachen, müssen zwei Steuerkommandos simultan wirken:

Die Zellproliferation allein konnte keine Krankheiten im Organismus verbreiten, da die betroffenen Teilchen (Bakterienzellen, virale Stammzellen, karzinomatöse degenerierte Körperzellen usw.) die nächste Bindegewebsbarriere nicht durchbrachen. Ein Krebstumor beispielsweise kann durch den Wachstumsdruck keine Kollagenfaserbarrieren durchbrechen. Mehr Kollagen verdauende Fermente eine Krebstyp entwickelt, je bösartiger es ist.

Die größte Dichte an kollagenabbauenden Proteinen ist an den Standorten des größten Wachstumspotenzials zu finden (wie immunohistologische Untersuchungen zeigen). Ausgedehntes Wachsen am Entstehungsort, Penetration von Tumorzellen in die Gefäße, Herausbrechen von Tumorzellen aus den Gefäßen, z.B. von Leberzellen aus den Kapillaren der Lunge mit der Konsequenz der Bildung von Lunge.

Lysin: Es wurde festgestellt, dass der bedeutendste Blockierer von kollagenverdauenden Enzymen die natÃ?rliche AminosÃ?ure Lysin ist. Unter den Aminosäuren ist die Lysinverbindung genauso wichtig wie die der Vitamine. Das Lysin ist in der Lage, den enzymatischen Abbau von Kollagen auf natürlichem Wege zu unterbinden und so die Ausbreitung entzündlicher, allergischer und karzinomatöser Prozesse zu unterdrücken.

Um die Funktion und Festigkeit der arteriellen Wände zu gewährleisten, ist es notwendig, eine ausreichende Lysinmenge aufzunehmen. Das Lysin ist einer der bedeutendsten Kollagenbausteine. Außerdem begünstigt es die Collagenproduktion. Eine Schädigung der Gefässwand wird durch Vitaminmangel, insbesondere des Vitamins C verursacht. Mithilfe von Lipoprotein (a)-Ablagerungen will der Körper eine Schädigung der Gefässwand "reparieren", was zu atherosklerotischen Ablagerungen führt.

Dieser " Repair " kann durch die Verabreichung von Lysin gegengesteuert werden. Das Lysin und Prolin binden sich an das Lipoprotein(a) und formen einen schützenden Film, der es weniger anhaftet. So können weitere Lipoprotein (a)-Ablagerungen durch Lysin und Prolin unterdrückt werden. Selbst vorhandene arteriosklerotische Beläge können mit Lysin und Prolin zersetzt werden.

So kann Lysin arteriosklerotische Lipoprotein (a)-Ablagerungen vermeiden und vorhandenen Belägen an der Gefässwand gegensteuern. Nützliche Dosen von Lysin fangen bei 6 Gramm pro Tag an und betragen oft 10 Gramm pro Tag und mehr. Lysin und C-Vitamine können nicht überdosiert werden. In einem 70 kg schweren menschlichen Organismus sind etwa 600 Gramm Lysin als Bindegewebsbaustoff enthalten.

Einen weiteren wichtigen Kollagen-Baustein stellt die Prolinaminosäure dar. Obwohl Prolin eine nicht essentielle Amino-Säure ist, kann sie im Organismus produziert werden, aber nur in einer gewissen Höhe. Langanhaltende oder aggressive Erkrankungen führen nahezu immer zu einer Ausschöpfung der Prolinproduktionskapazität und zu einem Prolinmangel, da die hohen Mengen an kollagenverdauenden Enzymen zu einem überhöhten Collagenumsatz führen.

Deshalb sollte in diesen Faellen auch Prolin zugesetzt werden. Wie Lysin leistet auch Prolin einen Beitrag zum Erhalt der Aderhaut. Das Polyphenol ist ein sekundärer Pflanzenstoff, der in unterschiedliche Einzelsubstanzklassen eingeteilt wird. Die Gemeinsamkeiten der beiden Polymere sind, dass sie meist aus ringförmig angeordneten Moleküle (Phenol) aufgebaut sind, die leicht Elektron aufnehmen können.

Sie haben ein weites Wirkungsspektrum: Sie haben eine starke antioxidative, antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung. Grüner Tee enthält eine Vielzahl von Polyphenolen, die eine antivirale und antibakterielle Wirkung haben. In Laborversuchen verhindert EGCG das Wachsen von Tumorzellen und schaltet deren Suizidprogramm ein. Die US-Forscher haben herausgefunden, dass EGCG ein für die Entwicklung von Tumorzellen bedeutendes Protein, die sogenannte Ultrakinase, abbaut.

Als Radikalfänger hemmen sie die Aggregation der Blutplättchen und reduzieren die Fibrinogenkonzentration und verbessern so die Fließeigenschaften des Bluts. Es ist daher davon auszugehen, dass Poly-phenole kardioprotektiv und gefäßschützend wirken. Mit den Polyphenolen können auch Schwermetalle chelatbilden. Das Lysin und Prolin sind die natürlichen Aminosäuren und stellen die Grundlage für Kollagen- und Elastin-Fasern dar.

Lysin und Prolin beugen außerdem der Kollagenverdauung vor, indem sie die Kollagenase blockieren. Das Polyphenol im Grüntee hat die biochemischen Fähigkeiten, die die Entstehung von Krebs und seine Verbreitung inhibieren. Außerdem sind sie ein starkes Antioxidans, das die freien Radikalen neutralisiert und Zellschädigungen verhindert. Lysin, Prolin und Polypenole sollten mit den Vitaminen C kombiniert werden:

Vitamine C schützen vor oxidativen Schäden und spielen eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Erhaltung des gesamten Hautbindegewebes, indem sie die Produktion des gesamten Hautgewebes steuern und einzelne Fasern des Hautbindegewebes zu einem stabilen Gewebe vernetzen. Grundvoraussetzung für den optimalen Erhalt des bindegewebigen Gewebes und seiner Straffheit und Spannkraft ist die hinreichende Versorgung mit Vitaminen C; dies gilt unter anderem für die Blutgefäßwand.

Auch wenn die Vitamine C und Lysin lebensnotwendig sind, werden sie vom Organismus nicht gebildet.

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