Aminosäuren was ist das

Die Aminosäuren, was ist die

Die Aminosäuren sind für unseren Körper von besonderer Bedeutung. In welchen Lebensmitteln sind essentielle Aminosäuren enthalten? Und was haben Aminosäuren mit dem Universum zu tun? Die Funktion der essentiellen Aminosäuren wird erklärt. Erfahren Sie, wie aus Aminosäuren Proteine werden und wie ein Mangel sie beeinflusst.

Wozu sind Aminosäuren da und wozu braucht man sie?

Die Aminosäuren sind organisch gebundene Stoffe, die (ähnlich wie Fette und Kohlenhydrate) für den Aufbau von Eiweißmolekülen sorgen. So kontrolliert der Organismus Wachstum, Regeneration und Stoffwechselvorgänge nach Maßgabe genetischer Spezifikationen und kontrolliert fast alle Stoffwechselvorgänge. Wichtigster Anbieter von essentiellen Aminosäuren ist die Ernährung.

In Fällen von Unterernährung, Zuckerkrankheit, schweren Krankheiten oder Streß kann die Zufuhr von Aminosäuren unzureichend sein. Essentielle Aminosäuren beim Menschen sind unter anderem Isolucin, Lysin, Leucin, Methhionin, Phenolalanin, Threonin, Triptophan und Valenin. Nicht essentielle wie z. B. Alanin und Argentin hingegen können in der Regel vom Organismus in ausreichender Menge produziert werden.

Am besten ist eine ausgeglichene Kost nach den zehn Richtlinien der Deutsche Ernährungsgesellschaft gegen Mängelerscheinungen bei der Versorgung mit Aminosäuren. Ausgezeichnete Aminosäurequellen sind unter anderem die Nüsse und der Hafer. Als Aminosäurenquelle wird ebenfalls Rindfleisch angesehen. Auch in pflanzlichen Lebensmitteln kommen alle Bausteine der Aminosäuren in ausreichendem Maße vor, so dass der vegetarische Konsum bei ausgewogener Kost nicht von Defizitsymptomen begleitet sein muss.

Die Aminosäuren werden immer in Kombination mit Salz und Fett über die Nahrung aufgenommen, so dass eine solche Zufuhr nicht mit der Aufnahme von Nahrungsergänzungen verglichen werden kann. Wenn nur ein einziger Baustein im Organismus fehlen oder nicht ausreichend vorhanden ist, wird der gesamte Metabolismus und die Funktionen aller Eiweiße gestört.

Besonders Menschen, die unter starker physischer Beanspruchung leiden, wie z.B. Hochleistungssportler, brauchen eine höhere Aufnahme. Nicht nur die nicht essenziellen Fettsäuren kann der Organismus selbst herstellen, sondern bei Bedarf auch eine in die andere überführen. Bei Stresssituationen empfiehlt sich die vermehrte Versorgung mit essenziellen Aminobausteinen, aber unser Organismus stellt das Gleichgewicht der vielen Aminosäuren selbst her.

Glyzin ist die geringste und am einfachsten zu verarbeitende Säure. Glyzin ist nicht essentiell und wird vom Organismus selbstständig produziert. Es ist an fast allen Stoffwechselvorgängen maßgeblich beteiligt. Deshalb ist es ein wichtiger Bestandteil des Stoffwechsels. Außerdem ist L-Alanin nicht notwendig und wird zum Eiweißaufbau gebraucht. Es reguliert den Blutzucker und ist am Muskeltraining mitbeteiligt. Als semi-essentiell wird L-Arginin angesehen, weil es nicht über die Ernährung absorbiert werden kann, sondern von anderen Aminosäuren im Organismus produziert werden muss.

Das an der Gewebebildung beteiligte L-Arginin enthält bedeutende Fermente und Nerventransmitter. Die Abkürzung für verzweigtkettige Aminosäuren. Es handelt sich dabei um verzweigtkettige Aminomoleküle wie z. B. Leucin, Valenzine und Isoleucine. Die drei müssen dem Organismus über proteinhaltige Nahrungsmittel zur Verfügung gestellt werden, sie sind essentiell und am Aufbau der Muskulatur mitbeteiligt. Isoleucine versorgt das nervöse System mit wichtigen Botenstoffen, ist aber auch wichtig für den Aufbau von Muskeln.

Cashewkerne zum Beispiel beinhalten viel lsoleucin. Sie ist auch an der Entstehung von Kuriersubstanzen beteiligt. 2. Valine kommt unter anderem in Thunfischen, Eier und Käsesorten vor. Die Methioninmenge ist in ausreichendem Maße in den Paranüssen, Fischen, Leber- und Eierproben vorhanden. Für den Aufbau von Muskeln ist es unentbehrlich. Man findet sie unter anderem in Nüssen, Mandel, Erbse.

Karnitin wird vom Organismus selbst produziert und ist nicht unmittelbar in Nahrungsform erhältlich, sondern kann als Ergänzung beigefügt werden. In eiweißhaltigen Lebensmitteln ist L-Cystein vorhanden, jedoch nicht in allen Eiweißarten.

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