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Hier dienen Nahrungsergänzungsmittel als Ergänzung zur täglichen Ernährung in dosierter Form. Die Anmeldeformulare sind bei der BVL unter www.bvl.bund. erhältlich.

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Obligatorische Zulassung von Nahrungsergänzungsmitteln

Die Bundesregierung will die Zulassung von Nahrungsergänzungen erzwingen. Der Gesetzesentwurf des Bundesministerium für Lebensmittel, Ernährung, Landwirtschaft u. Konsumentenschutz (BMELV) schreibt vor, dass die Zutaten von Nahrungsergänzungen in Zukunft genehmigungspflichtig sein sollen.... Auf jeden Fall verschweigt sich das Bundesministerium mit detaillierteren Angaben, so dass solche Vermutungen durchaus berechtigt sind. Mit dem Gesetzesentwurf (zur Novellierung des 2 Abs. 3 LFGB) will das Bundesministerium für Landwirtschaft und Konsumentenschutz (BMELV) nur sicherstellen, dass gewisse Zusatzstoffe in Nahrungsergänzungen, angereicherte Lebensmittel und Energiegetränke weiterhin der Genehmigungspflicht unterworfen werden.

Es besteht bereits eine solche Genehmigungspflicht, die zum Ausdruck gebracht werden soll. Nichtsdestotrotz hat das BGH im Juni 2007 offensichtlich unerwartet entschieden, dass ein bestimmtes Traubenkernextrakt als charakteristischer Bestandteil eines Nahrungsmittelergänzungsmittels, das im Kern aus Weintraubenkernen besteht, eingestuft werden muss und daher keine vorherige Genehmigung erfordert, wie dies bei einem Nahrungsmittelzusatzstoff der Fall gewesen wäre (gemäß 2 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 erster halber S. des LFGB).

Eine bestehende und damit zu schützende Genehmigungspflicht für Nahrungsergänzungsmittel oder deren Zusatzstoffe - wie es das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMELV) jetzt darlegen möchte - kann daher nicht in Frage gestellt werden, es sei denn, das BVG hat etwas missverstanden, was kaum zu vermuten ist. Werden Nahrungsergänzungsmittel ohne Zusatzstoffe überhaupt noch als Nahrungsergänzungsmittel verwendet?

Die Konkretisierung des BMELV: "Ziel ist es nicht, Erzeugnisse wie Nahrungsergänzungsmittel zulassungspflichtig zu machen oder zu untersagen, sondern durch die Genehmigung der jeweiligen Zusatzstoffe zu verhindern, dass sie potenziell gesundheitsschädliche Bestandteile beinhalten. Deshalb haben wir uns in einem Schreiben zur Klärung an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMELV) gewandt.

Sind Nahrungsergänzungsmittel, Diätnahrung usw. nicht zulassungspflichtig, aber die ihr zugefügten ernährungswirksamen Substanzen, dann sollte sie - wenn keine Zulassungen für die zugefügten Substanzen vorliegen und diese später nicht mehr eingesetzt werden dürfen - nicht mehr angereichert werden, weil kein Wirkstoff zur Bereicherung und damit nicht mehr zugesetzt werden darf.

Eine angereicherte Nahrung ohne Bereicherung ist dann nur eine gewöhnliche Nahrung, aber keine angereicherte. Eine Nahrungsergänzung ohne Wirkstoffe ist keine Nahrungsergänzung mehr, etc. "Wir haben auch nach konkreten Beispielen für die "relevanten Zusatzstoffe" (die an anderer Stelle als " ernährungswirksame Substanzen " bezeichnet werden) gefragt, um einerseits die Spekulation zu verhindern und andererseits den Verbrauchern eine bessere Vorstellung davon zu vermitteln, welche Erzeugnisse durch die geplante Rechtsänderung wirklich in Mitleidenschaft gezogen würden.

Nachdem wir einige Woche später immer noch keine Rückmeldung bekommen hatten, haben wir unser Auskunftsersuchen Ende September nicht nur an den Verantwortlichen, sondern auch an die Zentraladresse des Bundesministeriums (Sekretariat von Fr. Aigner) zurückgeschickt. Nahrungsergänzungen sollten keine Nahrungsmittel mehr sein und müssen daher - jedenfalls ihre Bestandteile - zugelassen werden.

Der Gesetzesentwurf besagt wörtlich: "Lebensmittel im Sinn von Satz 2 Absatz 1 umfassen nicht: 1. bereicherte Nahrungsmittel, vor allem Energiedrinks, 2. Diätnahrung, 3. "Dr. med. Dr. med. Heinrich Kremer sagt: "Die vom Gesetzgeber beabsichtigte Gleichbehandlung von Naturprodukten mit potenziellen Industrietoxinen ist so zu sehen, als wolle das Bundesverbraucherministerium Gesetze erlassen, damit Bio-Produkte in Zukunft nicht mehr als Nahrungsmittel angesehen werden.

"Die zulassungspflichtigen Zutaten werden bedauerlicherweise nicht genannt - auch nicht auf konkreten Wunsch. Weil Registrierungsstudien Hunderttausende von Euros kosteten, würden die fraglichen Erzeugnisse vom Handel verschwunden oder um ein vielfaches verteuert. Weil viele Nahrungsmittel heute nachweisbar wesentlich mikronährstoffärmer sind als früher, würde das Wegfallen von Nahrungsergänzungen oder deren Gleichsetzung mit potenziell schädlichen Toxinen dem Staatsbürger die Chance vorenthalten, sich in eigener Verantwortung mit lebenswichtigen Stoffen zu versorgen. 2.

Du möchtest die Verbindungen zwischen unserer Ernährung und unserer Gesunderhaltung aus einer ganzheitlichen Perspektive kennen?

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