Azurit

Azurblau

Er ist moniklinisch, bildet Massen, knotenförmige Aggregate. Das Azurit ist ein Kupferkarbonat. Seit langem sind Azurit-Heilsteine als Heilsteine und spezielle Talismane bekannt. Einsatz und Rückgewinnung von Azurit als Pigment. Die AZURIT stellt sich kurz vor:

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Azurit ist ein häufiges mineralisches Material aus der Mineralstoffklasse der "Carbonate und Nitrate", auch bekannt als Gebirgsblau, Kupferschwarz oder Kupferglasur. Der Azurit kommt gewöhnlich in Gestalt von kleinen Kristallen vor, die in Felsen mit prismatischen, kurzsäuligen oder tafelförmigen Lebensräumen eingebettet sind, aber auch in Gestalt von kugelförmigen, nieren- oder pulverförmigen Mineralaggregaten, die mit malachitischen Verbindungen verschmolzen sind.

Am Armaturenbrett ist eine blaue bis hellblaue Linie. Azurit ist mit einer Härte von 3,5 bis 4 Mohs eines der mittelfesten Erze. Azurit wurde 1824 vom französichen Mineralog Francois Béudant nach seiner Färbung benannt. Der Name Chesylith stammt vom geschichtsträchtigen Lieferort Schachsy im Departement Rhone.

Ausgabe der Strunz-Mineralsystematik gehört der Azurit noch zur allgemeinen Mineralstoffklasse der "Carbonate, Nitro ate und Borate" und dort zur Einteilung der "wasserfreien Karbonate mit Fremdanionen", wo er zusammen mit dem Rosait zur "Azurit-Rosait-Serie" mit der Systemnummer gehört. V. 01 und die anderen Mitglieder Aurichalkit, Brianjungit, Tschukanowit, Georgit, Glaukosphärit, Hydrozinzit, Kolwesit, Loseyit, Malachit, McGuinnesit, Nulaginit, Pokrowskit, Sklarit und Zinkrosenit.

Ausgabe der seit 2001 gültigen und von der Internationalen Mineralogischen Vereinigung (IMA) verwendeten Mineraliensystematik von Stress, klassifiziert den Azurit in die reduzierte Mineralstoffklasse der "Carbonate und Nitrate" (die hier eine eigene Kategorie bilden), dort aber auch in die Kategorie der "Carbonate mit weiteren Antigenen, ohne H2O".

Das hauptsächlich im englischsprachigen Raum verwendete Mineraliensystem nach Daniel klassifiziert das Azurit wie das überholte Strunz-System in die gängige Kategorie der "Carbonate, Nitro und Borate" und dort in die Kategorie der "Carbonate - Hydroxy oder Halogen". Er ist hier das einzige Glied der ungenannten Gruppierung 16a.02.01 innerhalb der Untergruppe "16a. 02 Karbonate - Hydroxy oder Halogon mit (AB)3+(XO3)2Zq".

Der Azurit ist ein sekundäres Mineral, das in der Oxydationszone sulfidischer Kupferlagerstätten[7] durch chemisches Verwittern von Chalkopyrit[8] und anderen Kupferverbindungen oder Kupfererz im Allgemeinen hergestellt wird. Es verwandelt sich durch Wasserabsorption auch in grünes Amalachit und ist daher oft mit ihm verschmolzen. Pseudomorphe von malachite zu azurite und copper zu azurite sind ebenfalls bekannt.

Auch Azurit ist oft eine Komponente von Kupfererz. Azurit kann je nach Standort in paragenetischer Form mit unterschiedlichen Mineralien wie z. B. Angelstein, Geweih, Bromantit, Kalzit, Crysokoll, Cerussit, Kupferkies (Rotkupfererz), Dolomit und Schmiedensonit (Galmei) vorkommen. Azurit ist als häufiges Mineral an vielen Stellen zu finden, wovon bisher (ab 2014) etwa 5000 Stellen bekannt sind.

9 ] Im Mittelalter waren die wichtigsten Lieferanten von Azurit in der spanischen Provinz Azuri. Jahrhundert war die ungarische Azuritquelle die bedeutendste in Europa. Neben dem geschichtsträchtigen Standort Metschernich, wo er durch Ablagerungen in den roten Sandsteinen gefällt wurde, wurde[7] Azurit an vielen Orten im Hochschwarzwald (Baden-Württemberg), dem thüringisch-fränkischen Mittelgebirge, den Odenwäldern und dem hessischen Spessart, dem Harz (Niedersachsen bis Sachsen-Anhalt) und dem erzgebirgischen Gebiet (Sachsen) vorzufinden.

Azurit wurde in der ganzen Welt vor allem in den Bündner und Walliser Gebieten (Binntal, Vorderrheintal, Hinrheintal, Val di Anniviers) gefunden. Der Azurit ist ein Erz, das keine große ökonomische Relevanz hat. Aufgrund seiner noblen, dunkelblauen Färbung und seines teuren Materials wurde Azurit vor allem in künstlerisch gestalteten Manuskripten aus dem Mittelalter verwendet.

Azurit wird in der Esoterik als Wissensstein und spirituelles Wachstum angesehen. Verlagshaus für die Zeitschrift L'BLV, Muenchen 2014, S. 190, S. 190. Abc - Die Mineralogischen Tafeln von L'Strunz: Ernst H. Nick. Buchhandlung E. Schweizerbart'sche (Nägele u. Obermiller), Stgt. 2001, S. 293, S. 3-510-65188-X. Abc Azurit.

0tt Verlagshaus, thun 1979, lSBN 3-7225-6265-1, S. 180. von Dr. med. Helmut SCHRÖCKE, Karl-Ludwig WEINER: Gesteinskunde. Systematisch ein Lehrwerk. de Greyerz, Berlins; 1981 NY, S. 544, S. 3-11-006823-0.., S. 544 u. a. m. auf ? u. a. für den Bereich Mineralogie: Kohl. Systematisch ein Lehrwerk. de Greyerz, Berlins; 1981 NY, S. 164, 3-11-006823-0. Die Mineralienlexikon (= Dorf Natur) von Peter Corbel, Mailand-Novak.

Vernissage, Heft 2002, S. 122, S. 122, ISBN 978-3-89555-076-8. ? - Bernard Bruder: Geschönte Steine. 2002. Neuer Earth Verlagshaus, 2005, lSBN 89060-6, S. 48.

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