Benger Musik

Die Benger-Musik

Die Preisträgerin (VS Lavamünd), OLNMS Barbara Koller (Musik-NMS Wolfsberg), Dir. Glantschnig und Kulturstaatsrat Christian Benger (ganz rechts). Euer Kulturstaatsrat DI Christian Benger. Das Konzert "Eine Stadt voller Musik". Und LR Benger: Der Tourismus geht mit gutem Beispiel voran.

Musikalien

Regionale Working Group Constance: Regional Working Group Ortenau: Grammar schools in Achern, Gengenbach, Hausach, Köhl, Regional Working Group Lörrach/Waldshut: Grammar schools in Bad Säckingen, Grenzach-Wyhlen, Lörrach, Müllheim, Rheinfelden, Regional Working Group Freiburg: Grammar schools in Breisach, denzlingen, Emmendingen, Freiburg, Regional Working Group Rottweil/Tuttlingen: Turnhallen, Oberndorf a.N., Gosheim-Wehingen, Schramberg, Regionalwerk Kreis Schwarzwald-Baar: Gymnasiums in Gosheim-Wehingen, Fürtwangen, Hinterzarten, Königsfeld,

Achtmal das Gütesiegel der Musikschule Hermagor verliehen.

Kürzlich verlieh der Bildungsbeauftragte, Landpfleger Peter Kaiser, 128 Carinthischen Hochschulen in der CMA-Ossiach das Qualitätssiegel "Singende-Klingende-Schule 2017". Acht Gailtaler Hochschulen haben das Gütezeichen "Singende-Klingende-Schule" erhalten: Borg Hermagor, Musik-NMS Hermagor, Musik-NMS Kötschach-Mauthen, Bildungs- zentrum Lesachtal, Volkshochschule Hermagor, Volkshochschule Kirchbach, Volkshochschule Kötschach-Mauthen and Volkshochschule St. Stefan an der Gail.

Den Schulleitern und Musikdirektoren der betroffenen Schule wurde das Gütezeichen in Gestalt einer Bescheinigung zuerkannt. Für diese Kampagne wurden 70 Bildungseinrichtungen aller Schulformen, die bereits seit drei Jahren die Voraussetzungen dieser Gemeinschaftsinitiative des Landesschulrats für Kärnten und des Landessängerverbandes Kärnten erfüllt haben, mit einem " Outdoor-Logo " ausgezeichnet. Christian Benger, Kulturstaatsrat von Kärnten, befürwortet diese auch.

Mit dem Landesbeauftragten für Musikpädagogik, Siegfried Hoffmann als Initiator, möchte die Stiftung "Singende-Klingende-Schule" dem Gesang an den Kärntner Hochschulen einen hohen Stellenwert einräumen. "Gemeinsam an unseren Hochschulen zu singen heißt nicht nur, Musik zu vermitteln, sondern auch die Möglichkeiten, ein psycho-physisches Gleichgewicht für alle Betroffenen zu schaffen, denn Gesang ist auch Heilmittel für Leib, Leben und Seele", sagt Koord.

In Kärnten konnten im Zuge dieser Aktion 83 Grundschulen, 26 neue Gymnasien, 15 Waldorfschulen aus dem Raum AHS/BHS sowie 4 Musikhochschulen die Schülerinnen und Schüler mit speziellen Aktionen zum gemeinsamen Musizieren begeistern.

Die erzählerische Kraft der Musik ohne Wörter

Vor wenigen Tagen machte die Musikologin und Dramaturgin Susanne Stähr dem Publikum des Montags-Forums mit Hörbeispielen klar, was Musik zu sagen hat. "Ihr Statement kann überraschend klar sein", weiss Susanne Stähr und läßt Ludwig van Beethoven klingen.

Schon bald wird deutlich, dass er alle stilistischen Mittel einsetzt, die als Anzeichen von Triumphe und Freude gelten: die Fangemeinde im Blech, die einfachen Triadenschritte, der rhythmische Schwung, die verzückten Tonwiederholungen, das flammende Tempos "Allegro con brio", die leuchtende C-Dur. Doch was ist die Musik? Man als Musikwissenschaftler sucht nach konkreten Lösungen für diese Fragestellungen.

Nach Stährs Worten war die wohl längste Musik der menschlichen Geschichte die Nachahmung dieser Töne. "Im Spätmittelalter, als sich die Basis unserer Musik zu entfalten beginnt, die Polyphonie, wurde die Nachahmung von Naturerscheinungen bald zu einem der populärsten Mittel, um die Zuhörer zu überraschen und ihre Vorstellungskraft in die richtige Richtung zu leiten,

weist die Musikwissenschaftler darauf hin, dass auch später, als die Musik nicht mehr allein in Burgen und Gemeinden zuhause war, sondern bereits die Bourgeoisie und den heutigen Saal eroberte, Musikdarstellungen der Natur noch zu den bevorzugten Sportarten zählte. Er ist der Stammvater der Musikmeteorologie. "Er hat mit seinem Konzert-Zyklus "Die vier Jahreszeiten" alle denkbaren Wetterbedingungen in Musik umgesetzt, von der milden Frühlingsbrise bis zum knisternden Wintern.

Gerade die Musikbotschaft der Gesangsmusik ist für Susanne Stähr oft viel deutlicher als die eigentliche Wortbedeutung, ja, sie überschneidet sie buchstäblich: "Gerade weil Musik eine so ungemein kraftvolle Ausdrucksweise ist und unseren Geist unmittelbar berührt, ohne dass wir uns um ihr Verständnis mit dem Verstand anstrengen müssen - gerade deshalb ist Musik auch zu einem populären Propagandainstrument geworden.

Kein Diktator, der die Zauberkraft der Musik nicht für seine Ziele ausnutzt. Das macht er am Beispiel der staalinistischen Sowjetunion klar und erklärt: "Damals entwickelten sie gar eine Staatslehre, eine Führungskultur, wie Musik klang: "Musik kann so vieles erreichen, was man tatsächlich nur dem Begriff, der Rede oder der Geschichte anerkennt.

Die Musik kann übrigens auch Scherze auslösen. Wolfgang Amadeus Mozart kannte auch die Musikalität gut. Stähr' Resümee nach mehr als einer Stunde überprüfbarer Erzählkraft: "Musik kann alles zum Ausdruck bringen - Glück und Leiden, Haß und Nächstenliebe, Humor und Ernsthaftigkeit. So kann sie Märchen schreiben, sie lügt oder erzählt mehr.

Aber vor allem ist Musik eine Seelenkunst, die uns berührt und erschüttert, uns glücklich und euphorisch macht wie keine andere.

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