Bierhefe Aminosäuren

Brauereihefe Aminosäuren

Bierhefe enthält alle essentiellen Aminosäuren. Die Bierhefe ist mit Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren gefüllt. Es ist eine hochwertige Quelle wichtiger B-Vitamine und Aminosäuren. Brauerhefe = Aminosäuren mit hoher biologischer Verfügbarkeit. Ihr breites Spektrum an B-Vitaminen und Aminosäuren ist seit vielen Jahren aus der normalen Bierhefe (Sacheromyces cervisiae) bekannt.

Brauereihefe | Süd-Treber  GmbH

Frischbrühhefe ist ein hochwertiges Eiweißfutter mit einem sehr vorteilhaften Aminosäuremuster. Aufgrund des höheren Gehalts an essenziellen Aminosäuren, besonders des Lysins, hat die Bierhefe einen sehr gute Aminosäuren-Supplementierung der Mastration. Brauereifrische Bierhefe ist wegen ihres Mineralstoff- und Vitamingehaltes auch ein wertvoller Beiprodukt. Durch Mischen mit 0,5% Äpfelsäure oder 1,0% Propansäure (bezogen auf Frischhefe) kann die Haltbarkeit der Bierhefe auf drei Monate verlängert werden.

Brauereihefe für gesundes Muskelwachstum bei der Pferdezucht

Die Bierhefe kann das Wachstum der Muskulatur günstig beeinflußen. Ändert sich der pH-Wert im Magen-Darm-Trakt, d.h. das Tier überversäuert, hat dies einen Einfluß auf die mikrobielle Aktivität und damit auf die Umwandlung von Lebensmitteln wie Rohfaser/Zellulose in langkettige Speisefettsäuren. Die Aminosäuren - die Eiweißbausteine - die Muskelbausteine! Die Muskulatur besteht aus Eiweiß und diese besteht ihrerseits aus den Bausteinen: Aminosäuren (insbesondere Lysin).

Durch den Verzicht auf ausreichende Eiweiße oder Aminosäuren kann ein Tier keine Muskeln aufbaut. Aminosäuren werden in nicht-essentielle, semi-essentielle und essentielle Aminosäuren unterteilt. Die 20 essenziellen Aminosäuren, von denen besonders die Aminosäuren Cystin, Methionin und Threonin und Tryptophan für das Tier interessant sind. Eiweißqualität eines Futters bedeutet: Welche Aminosäuren sind in welchen Anteilen im Futter enthalten und wie hoch ist die Bioverfügbarkeit der Aminosäuren (insbesondere der essenziellen Aminosäuren) für das Tier.

Zu den klassischen Eiweißträgern im Futter gehören Sojamehl oder Rapsmehl, aber auch Bierhefe. Die Bierhefe beinhaltet Aminosäuren, Nucleinsäuren, Nucleotide (Bausteine von Muskelzellen) in hoher Bioverfügbarkeit. Die natürlichen Gehalte an essentiellen Aminosäuren wie z. B. Threonin oder Threonin (siehe Tab. 1) sind ebenfalls verhältnismäßig hoch. Die Bierhefe hat somit einen unmittelbaren Einfluß auf das Wachstum der Muskulatur.

Die Bierhefe hingegen ist genetisch völlig intakt. Es kommt nicht auf die Menge an Protein an, sondern auf die Qualität des Proteins - deshalb die Bierhefe! In dem neuen Protein-Bewertungssystem der GfE (Gesellschaft für Ernährungphysiologie der Haustiere) steht nicht mehr die Proteinquantität im Vordergrund, sondern die Eiweißqualität bzw. die Aminosäurezusammensetzung der Rohmaterialien. Um so mehr precaecal (pcv = im Dünndarm) verwertbare Aminosäuren wie pcv-Lysin ein Futter enthalten ist, desto höher ist dieser Grundstoff.

Die Bierhefe hat durch ihren Gehalt an natürlicher Aminosäuren eine sehr gute Eiweißqualität. Geschmeidige Muskulatur: Muskelaufbau der Organe, z.B. der Verdauungsorgane! Gestreifte Muskeln: 50- 60% des Körpergewichts sind Skelettmuskeln. Die Muskeln setzen sich aus Faserbündel zusammen, die ihrerseits aus den Proteinfäden Mysin und Aktin aufgebaut sind, von denen die meisten aus der Aminosäure Lyzin aufgebaut sind.

Andererseits gewährleistet eine ausgeprägte Nervenleitung ein stärkeres Wachstum der Muskulatur. Langsame Zuckungsfasern (ST) oder Type I Fasern: Sie sind für Kondition, Beweglichkeit und Stärke von Bedeutung, da sich diese wie beim Ausdauerpferd zusammenziehen. Brennstoff für die Type I Ballaststoffe ist ATP aus Sauerstoffen und Glukose (aerober Stoffwechsel).

Schnellzuckungsfasern (FT) oder Type II Fasern: Sie sind besonders für rasche Bewegungsabläufe wie das Fliegen von Bedeutung. Man unterscheidet zwei sehr verschiedene Fasertypen: Faser des Typs II A: Faser des Typs II B: Abhängig von der Trainingsart und der Trainingsintensität bildet das Tier weniger kräftige oder kräftige Muskulatur.

So definieren Sie die Muskelmasse und damit die Körperstruktur. Wenn man ein Tier mehr als 4-5 Monate nicht trainieren kann, wird die Muskelkraft reduziert. Das Ergebnis: Überversäuerung und Schlackenbildung der Muskeln! Fehlende Proteinqualität, mangelhaftes Aminosäurenmuster, fehlende essentielle Aminosäuren.

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