Bierhefe Darmflora

Brauereihefe Darmflora

Milchsäurebakterien gehören nicht zur natürlichen Darmflora. Kleinstlebewesen, die die Darmflora aktiv stabilisieren und vermehren. Auch die Darmflora ist eine natürliche Barriere gegen Fremdkeime und Krankheitserreger.

Die Bierhefe mag Cannabis - wie unsere Darmflora.

Die Braumeisterin Reini Barta von der Brauerei Gusswerk hat festgestellt, dass das Bierbrauen mit Hanfsamen uns helfen kann, reale Probiotika besser zu erkennen und von so genanntem Probiotikum zu differenzieren. Empfängt die Bierhefe während des Brauprozesses Hanfsamen als Nahrungsmittel, entsteht sie durch die ungesättigte Fettsäure und die anderen wertsteigernden Hanfzutaten wesentlich stärker als sonst.

Die Hefebildung wird natürlich durch den Einsatz von Handarbeit gefördert. Die Hanfsamen haben also eine "probiotische" Wirkung auf die Bierhefe im wahrsten Sinne des Wortes - sie sind also lebensförderlich. Die Darmflora des Menschen spricht auch sehr gut auf qualitativ hochstehende Speisefettsäuren und pflanzliche Sekundärstoffe an. Letztlich macht es also nur durch eine naturbelassene Ernährung mit hochwertigen Inhaltsstoffen für die eigene Darmflora Sinn.

Das wäre äußerst beunruhigend, ja es würde gar einen gesünderen Brauprozess behindern, wenn auch andere Hefe oder Keime hinzugefügt würden.

Sanotier

Zur Thematik Jogurt und Bierhefe, als Beilage zu unserem Beitrag über KPU: Jogurt beinhaltet milchsäurebildende Bakterie. Darum ist Yoghurt so mager. Milchsaürebakterien sind beim Menschen natürlich vorkommende Darm-Symbionten, nicht aber beim Pferde. Eine ganze Serie von Studien kommt zu dem Schluss, dass Milchsäuren nicht zur normalen Darmflora gehören.

Bei der Fütterung setzen sie sich jedoch im Verdauungstrakt des Tieres ab. Sie sind hier schädlich, weil sie den pH-Wert im Verdauungstrakt senken. Der pH-Wert der Milchsäuren liegt in der Natur bei 5-6, während der pH-Wert bei Pferden im Verdauungstrakt unter Naturbedingungen vorherrscht; die Versauerung des Darminhaltes bewirkt den Tod der körpereigenen Symbionten, da sie keinen Säureschutz haben.

Diese Darm-Symbionten spielen eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Hackschnitzelfasern und produzieren zudem viele lebenswichtige Vitamin- und Aminosäureverbindungen, also lebenswichtige Bestandteile für das Tier. Die Fütterung des Tieres mit Milchsäurebakterien (in Joghurtform oder als Heu) kann die Darmflora und damit den gesamten Verdauungstrakt und Metabolismus des Tieres nachhaltig durchbrechen.

Backhefe und Bierhefe zählen zum gleichen Stammbaum, Saccharomyces zerevisiae. Die Bierhefe oder auch Backhefe zählt eindeutig nicht zur naturbelassenen Darmflora.

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