Bierhefe Vermehren

Brauereihefe Multiplikation

die die Masse der Bierhefe deutlich erhöhen. Es kann in einfachen Zuchtmedien vegetativ vermehrt werden. Charakteristisch für Brauereihefe ist ihre Vermehrung durch Keimung. Wurde hauptsächlich mit Bäckerhefe, aber auch mit untergäriger Bierhefe und Torula utilis gearbeitet; entgegen unseren Erwartungen wurden keine prin-.

beliebtesten Getränke verwendet und vermehrt.

Grundlagen

Zahlreiche hauseigene Brauer haben die Gelegenheit, Hefen von der Brauerei zu erstehen. Seitdem das Erbgut der Bierhefe Saccharomyces Cerevisiae dekodiert wurde, ist die Türe offen für Genmanipulation! Die Hefezucht hat zum Zweck, eine den Anforderungen des Bierbrauers genügende Bierhefe zu gewinnen, sie ohne schädliche Keime zu vermehren und die so gewonnene Reinkultur zum Zweck der Stammkultur oder zur Etablierung als Stammkultur fortzusetzen.

Der Hefepilz vervielfältigt sich auf der Nährbodenoberfläche, bis nach wenigen Tagen aus jeder einzelnen Zelle eine sichtbares, in der Regel halbkugelförmiges Zellvolk entsteht. Eine exponierte, saubere Ansiedlung wird dann mit einer Impfschleife aufgefangen und in mehreren Kulturgefäßen auf schrägem Agar ausgebreitet. Aus dieser diagonalen Agarkultur wird die Bierhefe extrahiert.

Um die Stängel zu erhalten, müssen die Pflanzen alle sechs Monate durchgestrichen (kopiert) werden. Beispielsweise ist es nicht notwendig, eine reine Kultur zu erhalten, wenn die Bierhefe bereits als reine Kultur in flüssiger Hefefe oder auf diagonalem Agar gewonnen wird. 5-10 mL Spritze mit Luer-Adapter und 0,2µm Sterilspritzenfilter zur Sterilisationsfiltration von WÃ?sser. Mit der hier vorgestellten Methode konnte ich in 3 Jahren noch nicht einmal eine fremde Infektion des schrägen Agars mit dem Mikrofon nachweisen.

Etwa 1/3 der Kulturgefäße und - falls notwendig - eine Petrischale werden mit dem Heißwürzagar abgefüllt. Die lose verschlossenen Kulturgefäße und Petri-Schalen werden in einen genügend großen Topf mit ca. 2-3 cm hohem Aquarium gelegt. Zum Schluss wird der Schraubverschluss gedreht und die WÃ?rzetuben auf einen ca. 5-10Â geneigten Boden (Schale, Karton oder Ã?hnliches) gesetzt und der WÃ?rzeagar wird auf diese Weise schrÃ?g fest werden gelassen, um die OberflÃ?che zu vergröÃ?ern.

Achten Sie darauf, dass der geneigte Agar nicht in die Schraubkappe der Kulturgefäße gelangt oder sogar nass ist - der Anstellwinkel muss dementsprechend eingestellt werden! Eine so erzeugte Jahresmenge an geneigtem Agar kann ohne Kühlung zwischengelagert werden. Daher ist es ratsam, Plattenagar nur bei entsprechendem Aufwand zu produzieren (Reinkultur). In der Regel werden Petri-Schalen mit dem Gelee nach oben aufbewahrt, damit der Plattenagar nicht austrocknet und bricht.

Diagonalagar ist in den Kulturgefäßen besonders leicht zu sterilisieren und somit ein idealer Nährboden zum Vervielfältigen, Lagern (Stammlagerung) und Vermehren (Hefestämme). Der Hefepilz zum Impfen des Schräg-Agar kann aus: einer Hefepilzkultur auf Schräg-Agar (z.B. zu erneuernder Kultur) gewonnen werden. Flüssige Hefen - z.B. die wenigen Tröpfchen, die nach der Zubereitung einer Starterkulturen im WYEAST-Sack zurückbleiben, sind ausreichend eine dauerhafte Kultivierung in isotoner Bufferlösung.

Am besten wird die Bierhefe mit einer Impfschleife übertragen. Bevor die Gärhefe geimpft wird, wird die Schale mit dem Sterilkulturmedium (Würzeagar oder Flüssighefe) zur Abkühlung in Berührung kommen, so dass kein Brühen der absorbierten Gärhefe zu befürchten ist. Nachdem die Inokulationsschleife mit Hilfe von Hefen benetzt wurde, kann man 2-3 diagonale Agar inokulieren, indem man die Schleife über die Fläche des Würze-Agars schwenkt.

Bei der Impfung ist es mit etwas Eingewöhnung möglich, nicht nur das Kulturgefäß, sondern auch seine Schraubkappe in den Finger zu fassen und so jeglichen "Bodenkontakt" zu unterdrücken. Das geimpfte schräge Agar wird etwa eine ganze Weile bei Zimmertemperatur bebrütet. Die senkrechte Aufbewahrung der Kulturschläuche vermeidet das Auswaschen der entstandenen Bakterien. Auch einige Hefebauern raten, den Schraubverschluss während dieser Inkubationszeit nur leicht anzuziehen, damit der Druck ständig abfließen kann.

Laktobazillen beispielsweise formen kleine, glasartige Kulturformen mit unregelmäßigen Rändern. Wenn fremde Kolonien auftreten, wird der schräge Agar entweder weggeworfen oder eine saubere Variante in einen neuen schrägen Agar geimpft. Tellerkulturen in der Petrischale sind daher viel besser zur Reinigung als die schmalen Kulturgefäße zu gebrauchen. Diagonale Agarkulturen können bis zu sechs Monate im Kühlraum gelagert werden.

Ich würde nur solche Kulturpflanzen benutzen, die nicht länger als 3 Monaten alt sind, um die eingestellte Hefe zu erhalten. Impfen (kopieren) Sie eine Siedlung in ein diagonales Agarröhrchen mit der getemperten Impfschleife. Man kann auch eine dauerhafte Kultur schaffen, die bei Bedarf auf schrägem Agar geimpft werden kann. Telleragar in der Petrischale ist, wie bereits gesagt, unter heimischen Verhältnissen nicht so leicht zu sterilisieren wie geneigter Agar in Kulturgefäßen, hat aber den Vorzug einer viel grösseren und leichter erreichbaren Auflage.

Diagonalagar dagegen wird vor allem zur Haltung von Stämmen - z.B. zum Nachahmen und Vermehren einer einzelnen Siedlung - sowie zur Hefegewinnung eingesetzt. Der Hefepilz, mit dem der Plattenagar geimpft wird, kann aus: einer Fermentationsprobe im Ruffstadium jeder beliebigen Quelle von Hefen, bei der eine Ansteckung nicht auszuschließen ist, dem gerührten Sediment eines natürlich getrübten Bieres, das auf der Trinkflasche vergoren ist, gewonnen werden.

Die Verwachsung und Überwucherung der einzelnen Völker ist mit Schrägagar-Kulturen kein Thema. Dickhefe, trockene Hefe oder eingedickte Hefe müssen mit Sterilwasser so weit verdünnt werden, dass eine milchig-heftige, kräftige Trübe vorhanden ist. Sie können aus einer Fermentationsprobe inokulieren. Am leichtesten geht das mit der 3Z-Methode: Die Hefe-Suspension wird mit der getemperten Impfschleife aufgefangen und am Rand des Plattenagars in Gestalt eines weiten, ebenen Zentrums ausgebreitet.

Ein oder mehrere exponierte Bienenvölker können dann auf schrägem Agar geimpft und vermehrt werden. Abhängig von der Rohstoffqualität, aus der der Impfstoff gewonnen wurde, ergibt sich also ein niedriges Residualrisiko, dass diese eine und damit auch ihre Nachkommen die Anforderungen des Braumeisters nicht erfüllen. Es werden mehrere Kulturkreise geimpft und es finden daher immer wieder Testfermentationen unter den selben Voraussetzungen statt.

Sämtliche Hefearten können auf geneigtem Agar angeliefert werden. HINWEIS ADRESSE: Ich möchte die Möglichkeiten des Austauschs von frischen, durchgestrichenen diagonalen Agarkulturen mit anderen Hausbrauereien per Post aufzeigen. In die USA habe ich schon mehrfach Schrägen geschickt. In einem sterilen, inerten Milieu wird eine Suspension der Bierhefe als permanente Kultur verwendet. Infolgedessen gerät die Bierhefe in den Ruhezustand und wird nicht durch eigene Stoffwechselprodukte beschädigt.

Die Lagerung in keimfreiem Destillat und in 2%iger Kaliumdihydrogenphosphat-Pufferlösung wird von Dave Whitman beschrieben. Hansen's Kultur hat jahrzehntelang in 10%iger Rohrzucker-Lösung überlebt, die aufgrund des Fehlens verwertbarer Stickstoff-Verbindungen nicht durch Hefen fermentiert werden kann. Wie die Rohrzucker-Lösung ist auch die physiologische Salzlösung isoton und löst daher die Hefezelle nicht so sehr aus wie das destillierte oder entionisierte Brauchwasser.

nährstofffrei zu sein. 2mL Kryoröhrchen mit Schraubverschluss und Außengewinde werden zur Lagerung der mehrjährigen Kulturen verwendet. Diese können nicht gekühlt aufbewahrt und bei Bedarf für eine dauerhafte Ernte entfernt werden. Dazu mit der (wie immer geglühten) Impfschleife etwas Weinhefe vom schrägen Agar abwischen. Sie darf nicht veraltet sein - nur frische Hefen haben die notwendige Lebenskraft, um lange Lagerphasen unbeschädigt zu durchstehen.

Es ist wichtig, keine Teilchen aus dem Würze-Agar zu entfernen, da der Nährstoffgehalt von der permanenten Kultur ferngehalten werden muss. In der Kryotube wird die Bierhefe von der Impfschleife geschüttelt und nach dem Versiegeln durch starkes Rütteln in der isotonen Kochsalzlösung aufgelöst. Bei der so erzeugten permanenten Kultur soll sich die Bierhefe als dünne, weiße Schicht auf dem Grund ansiedeln und mehrere Jahre lang unangekühlt durchhalten.

Gegebenenfalls wird die Permanentkultur geschüttelt und eine Impfschleife auf schrägen Agar geimpft. In diesem Nährboden füllt die Pflanze ihre erschöpften Zellvorräte wieder auf und vermehrt sich dann. Die Anzahl der überlebensfähigen Zellen kann nach langer Lagerung erheblich abnehmen und ein Tupfer mit der Impfschleife kann nicht mehr ausreichen, um eine Kolonie zu bilden.

Wenn Sie einen ganzen Tröpfchen in das Kulturgefäß geben und die Fläche des schrägen Agars damit benetzen, erreichen Sie sicher Bienenvölker, mit denen Sie dann auch die alten Dauerkulturen wieder auffrischen! Die Wasserentnahme der Hefen aus dem geneigten Agar wird sterilisiert. Diagonalagarkulturen können für die Beimpfung eines Startergewürzes eingesetzt werden, sollten dafür aber nicht länger als 3 Monate alt sein (ggf. neu kopieren).

Die Startwürze ganz leicht in den Glaskolben geben, mit einem Wattestäbchen versiegeln, auf dem Ofen ca. 15 Min. garen, im Dampfbad abkühlen lassen und impfen. Um die Startwürze zu impfen, schüttelt man die Bierhefe kräftig mit ein paar ml Sterilwasser aus dem schrägen Agar und gibt sie in den Erlebensbehälter. Sterilisieren Sie das Badewasser durch Sieden oder durch einfache Mikrofilterung mit einem Spritzenfilter von nur 0,2µm.

Die Hefen werden durch Luft ansaugung und Bewegung permanent stimuliert und vermehrt. Ist jedoch kein Auszug mehr da, verbraucht die Bierhefe ihre eigenen Nährstoffvorräte und wird abgeschwächt. Der Zeitaufwand für die Herstellung der Starterkulturen liegt bei 1-2 Tagen und wird durch die Hefeart, den Anfangszustand und die Temperaturkontrolle festgelegt.

Die Weizen- und Bierhefen halte ich auf der erwünschten Abbindetemperatur und halte mich bei untergärigem Lagergut über 4 bis 5°C, um sie bis zum Tag des Brauens auf die Abbindetemperatur abkühlen zu lassen - damit die Hefen keinen Kaltschock erleiden.

Auch interessant

Mehr zum Thema