Bierhefe Vitamin B12

Brauereihefe Vitamin B12

Nicht zu unterschätzen ist Vitamin B12. Und der regelmäßige Verzehr von Bierhefe führt zu einem B12-Mangel. Extrakt aus einer durchschnittlichen Analyse pro 100 g getrockneter Bierhefe: Vitamine Vitamin E: 0,1 mg. Das Vitamin B12 kommt hauptsächlich in tierischen Produkten wie Fleisch, Innereien, Fisch, Eiern, Milchprodukten und Bierhefe vor. Das Vitamin B12 ist ein sehr komplexes, verzweigtes Molekül mit einem Kobaltatom im Zentrum.

Wieviel Vitamin B12 brauchen wir wirklich?

Das Vitamin B12 ist das Schwert des Damokles der Vegetarier und jeder, der sich mit der Versorgung mit Vitamin B12 auseinandersetzt. Vitamin B12 hat jedoch schon viele Wissenschaftler zum Qualmen gebracht. Ist hier die Geschichte von Vitamin B12, wie man es richtig verwendet, gefolgt von einigen provokativen Fragestellungen!

Im Jahre 1929 fand W.B. Castle einen Magenfaktor, den er "intrinsischen Faktor" nennt. Er bezeichnete den von aussen zu versorgenden Umstand, zum Beispiel bei der Leber-Therapie, als "extrinsischen Faktor". Durch die Wasserlöslichkeit der Stoffe wurde sie in die Serie der B-Vitamine aufgenommen und die folgende Stelle war Vitamin B12 aber auch danach gab dieses Moleküle viele Geheimnisse auf.

Wir wissen heute: Sowohl die anaeroben und aeroben Keime als auch Schimmelpilze und Alge bilden Vitamin B12 Und es hat eine besondere Stellung, weil es das einzigste kobalthaltige Moleküle im Organismus ist (daher der Name: Cobalamin!). Auch die Produktion von Vitamin B12 war eine weitere große Aufgabe Schon sehr frühzeitig war den Apothekern bewusst, dass die Produktion von Vitamin B12 in den verschiedenen Synthesestufen sehr aufwendig wird.

Wofür wird Vitamin B12 im Organismus verwendet? Grundsätzlich gibt es im Menschen zwei Syntheseschritte, die von Vitamin B12 abhängen. Wenn Vitamin B12 nicht vorhanden ist, wird dieser Vorgang abgeblockt und Homocystein akkumuliert. Weil N5-Methyltetrahydrofolat im selben Arbeitsschritt ebenfalls in tetrahydrofolate überführt wird, fehlen auch Tetrahydrofolate bei Vitamin B12-Mangel.

Wenn Tetrahydrofolat nicht vorhanden ist, sind besonders die betroffenen Körperzellen davon betroffen, die sehr rasch wiederhergestellt werden müssen, auch die Blutkörperchen. Wenn Vitamin B12 nicht vorhanden ist, kommt es zur Anreicherung von atypischen Speisefettsäuren, die vor allem im Hirn zu Schädigungen führen und wahrscheinlich für die neurologische Symptomatik eines schwerwiegenden Vitamin-B12-Mangels ursächlich sind.

Diese beiden Schritte erläutern bereits die Konsequenzen eines Vitamin-B12-Mangels: Ein schwerwiegender Vitamin-B12-Mangel lässt sich in Gestalt einer "perniziösen Anämie" beobachten. Mit der Verabreichung von Vitamin B12 normalisieren sich die Blutwerte wieder. Doch da sie bereits über Genen verfügten, mussten sie auf irgendeine Weise DNA produzieren und waren auf Vitamin B12 abhängig.

Doch warum alle übergeordneten Organismen, also Pflanze, Tier und Mensch, die eine große Zahl von sich teilenden, d.h. DNA-bildenden Zellen haben, die Möglichkeiten der Vitamin-B12-Synthese verloren haben, bleiben offen. Das Chlorophyll hingegen führt zur Sauerstoffbildung, die die Entstehung von Organismen fördert, die in der Lage sind, oder gar benötigen, und die nach Billionen von Jahren zu einem Ausgleich von Organismen führt, die in der Lage sind, Luft und Luft zu erzeugen.

Das Vitamin B12 wird nun kontinuierlich über den Leber-Darm-Kreislauf abgesondert und nahezu vollständig wieder aufgenommen. Danach geht der Vitamin -B12-Vorrat in der Haut ab. Dieser extrem effektive Einsatz zeigt, dass die Evolutionsgeschichte zeigt, dass der Mensch mit einer geringen und ungesicherten Vitamin B12-Versorgung zurechtkam. Der Verzehr von Vitamin B12 - ein weiteres Rätsel!

Wie die Suche nach Vitamin B12 mehr als 100 Jahre gedauert hat, zeigt sich ein einfaches Verfahren an sich - die Absorption in den Organismus. Um Vitamin B12 zu absorbieren, wird nun auch ein "Absorptionsmolekül", der oben genannte intrinsische Faktor, benötigt. Es ist aber nicht so, dass Vitamin B12 bereits an den intrinsischen Faktor im Bauch bindet.

Stattdessen dient Magensaft und Kürbiskern dazu, Vitamin B12 aus dem Futterbrei freizusetzen. Bei einer Störung, z.B. wenn der Magen zu wenig Säure produziert, kann nur ein Teil des Vitamins B12 verwendet werden. Allerdings ist das Magen-Milieu viel zu stark säurehaltig, um sich an den intrinsischen Faktor zu binden.

Extrinsischer Faktor (Vitamin B12) und intrinsischer Faktor! Auch das gesamte Vitamin B12, das mit Gallensaft aus der Haut in den Verdauungstrakt zurückgespült wird, wird wieder an den intrinsischen Faktor angebunden und somit nahezu komplett wieder absorbiert. In allen Krankheiten dieses Stadiums, dem sogenannten Dünndarm, z.B. Morbus Crohn, gibt es daher schwerwiegende Störungen des Vitamin B12-Gleichgewichts.

Es geht nicht nur Vitamin B12, sondern auch das im Organismus gelagerte Vitamin B12 verloren. Allerdings ist diese rezeptor-vermittelte Wirkstoffaufnahme stark eingeschränkt. Auch bei sehr hohen Vitamin B12-Aufnahmen, z.B. bei der Zufuhr von Vitamin B12-Präparaten, ist die Passivaufnahme, die Verbreitung durch die Schleimhaut, quantitativ wichtig.

Unsere Darmkeime im Großdarm bilden ebenfalls massiv Vitamin B12, aber ihre Einnahme in den Organismus findet etwas weiter oben statt - im hinteren Teil des Kleindarms, dem Dünndarm. Weshalb sind Vitamin B12 produzierende Keime im Dünndarm? Warum ist die Zufuhr von Vitamin B12 so stark eingeschränkt?

Da sich die Umwelt - neben der aufwändigen Herstellung von Sperma - nicht sehr viele Witze erlauben, stellt sich die Frage, welchen Nutzen dies haben könnte. Kann es sein, dass zu große Mengen an Vitamin B12, entgegen der weit verbreiteten Ansicht, ein großer Schaden für unsere Lebensweise sein könnten?

In den meisten Vitamin B12-Präparaten wird künstlich hergestelltes Vitamin B12 eingesetzt. Das Adenosyl und die Methylcobalamine haben die tatsächliche Wirksamkeit von Vitamin B12. Die beiden anderen erwähnten Kobalamine können jedoch in die beiden wirksamen Körperformen umgerechnet werden. Hydroxycobalbamin steht für eine längere Haltbarkeit von Vitamin B12. Die inaktiven Vitamin -B12-Analoga sind Kobalamine, die einen modifizierten Korrinring haben und daher nicht wirken können.

Sie können im Gegensatz dazu die eigentliche Wirksamkeit von Vitamin B12 durch Bindung an den Rezeptor aufhalten. Wie lauten Vitamin B12-Konsumempfehlungen und Serumspiegel? Von den D-A-CH Ernährungsgesellschaften wird eine Tagesdosis von 3 ug Vitamin B12 empfohlen. Nach einer großen Studie des EU-Verbrauchs (EPIC-Studie) verbrauchen Allesfresser durchschnittlich 7 ug, Fischfresser 5 ug, Pflanzenfresser 2,5 ug und Veteranen etwa 0,5 ug Vitamin B12 pro Tag.

Standardwerte sind Vitamin B12-Werte zwischen 170-1130pg/ml. Selbst wenn dies laut Laboratoriumsmedizin kein Hindernis darstellt, gibt es sehr gute Argumente gegen einen zu hohen Vitamin B12-Spiegel (siehe letzten Teil - provozierende Fragen!). Genauso bedeutsam wie es ist, auf einen ausreichenden Serumspiegel zu achten - wir sollten uns auf keinen Fall wegen des von allen geschilderten Vitamin-B12-Mangels in eine beliebige Überdosis treiben zu lassen.

Worin ist Vitamin B12 inbegriffen? Die besten Vitamin B12-Quellen sind Tierprodukte wie z. B. Fleischerzeugnisse und vor allem Leberspeisen. Aber auch die Pflanze kann genügend Vitamin B12 bereitstellen. Nori-Blätter zum Beispiel sind sehr vitaminreich. Andere gute Vitamin B12-Lieferanten sind shitake Pilze und gegorene Nahrungsmittel wie Tempeh und Miso.

Auch in Kimchi (koreanischer Gärkohl oder Rettichsalat) oder Kraut sind Vitamin B12-Spuren zu finden. Das Vitamin B12 wird von den für die Fermentation erforderlichen Keimen gebildet. Es ist auch zu wissen, dass mit natürlichen Düngemitteln befruchtete Nahrungsmittel mehr Vitamin B12 als herkömmlich hergestellte Nahrungsmittel haben.

Mit Mozafar wurde nachgewiesen, dass die Pflanze sowohl Vitamin B12 aus Kuhdung als auch Vitamin B12 aufnimmt. Aber nicht alle: Blattspinat und Gerstenkörner wiesen doppelte bzw. 3-fache Vitamin B12-Mengen auf, während Soja keinen erhöhten Vitamin B12-Gehalt zeigte. Der Vitamin B12-Gehalt einiger pflanzlichen Nahrungsmittel im Gegensatz zu Tierfutter:

Wie und wann kann man Vitamin B12 ersetzen? Vitamin B12-Präparate sind sehr unterschiedlich. Sie sollten mindestens dann verwendet werden, wenn ein Vitamin B12-Mangel festgestellt wurde und es nicht realistisch ist, den Vitamin B12-Spiegel nur mit Nahrung aufzufüllen. Einen wichtigen Vorzug der Vitamin B12-Präparate bietet die bekannt hohe und dennoch weitgehend garantierte Dose.

Chlorellatabletten aus der Microalge Chlorella sp. zeigen einen sehr unterschiedlichen Vitamin B12 Gehalt von 0 bis mehreren hundert ug Vitamin B12 / 100g. Im Falle von Zubereitungen wird häufig die Tatsache verwendet, dass 1% der zugesetzten Menge ohne Binden an den intrinsischen Faktor absorbiert wird, und zwar allein durch freies Diffundieren durch die Mukosa.

Deshalb werden Dosierungen zwischen 300 und 600 ug gegeben, was eine Aufnahme von 3-6 ug Vitamin B12 auch ohne intrinsischen Faktor erlaubt. Sie hat den pharmakologischen Vorzug, dass sie sehr beständig ist, aber erst vom Organismus umgesetzt werden muss und bei der Umsetzung z. B. durch starke Raucher das toxische Zyanid ausscheiden kann.

Das Hydroxicobalamin hat den großen Vorzug, dass es besser im Organismus gehalten wird, aber es ist flüchtiger. Als Sonderform ist die neue Vitamin B12-haltige Zahnpasta erhältlich. Der Verzehr dieses Vitamins B12 sollte hauptsächlich durch passives Diffundieren geschehen, was etwa 1 ug Vitamin B12 entspricht, vorausgesetzt, die Expositionszeit ist lang genug.

Unabhängig davon, in welcher Darreichungsform Sie jetzt versuchen, Ihre Vitamin-B12-Depots zu füllen, sollten Sie nach etwa einem Monat überprüfen, ob sich der Vitamin-B12-Spiegel verbessert hat. Hier sollte Vitamin B12 in Spritzenform verwendet werden. Ob Vitamin B12 dennoch von unseren befreundeten Darmbakterien aufgenommen wird, wurde noch nicht diskutiert.

Es ist jedoch bekannt, dass sehr geringe Vitamin B12-Mengen die Absorption verbessern und dass 1% des Vitamins B12 ungehindert durch die Schleimhäute gelangen kann, d.h. keinen intrinsischen Factor erfordert. Der Vitamin-B12-Bedarf für Vegetarier ist geringer als für Allesfresser? Veganes Essen bewirkt die Anreicherung der Darmbakterien mit gewünschten und gesundheitsförderlichen Darmerregern, die viel Vitamin B12 ausstoßen.

1 Prozent kann durch freies Diffundieren, d.h. ohne Eigenfaktor, absorbiert werden. Eine dritte Argumentation für eine verbesserte Vitamin B12-Nutzung ist die Erkenntnis, dass ein erhöhter pH-Wert im Bauch die Einnahme von Vitamin B12 von etwa 50% der verfügbaren Vitamin B12s auf nur 2% reduziert. Bei Veganern ist der pH-Wert im Bauch nachgewiesenermaßen niedriger und würde somit die Vitamin B12-Absorption anregen.

Vor allem der weitgehende Gebrauch von Protonenpumpenhemmern, die die Bildung von Magensäuren verhindern, könnte ein wichtiger Grund für eine schlechte Vitamin-B12-Versorgung sein. Der biochemische Schritt stellt uns vor ein Dilemma: Wenn ich viel Vitamin B12 habe, wird das gesundheitsschädliche Homocystein zersetzt und daraus entsteht Methhionin. Als Fleischfresser nehme ich nicht nur viel Methhionin zu mir, sondern verbessere auch die Wirksamkeit von Methhionin mit dem ebenfalls enthaltenen Vitamin B12.

Auf der anderen Seite, wenn Sie wenig Vitamin B12 zu sich nehmen und dadurch der Homozysteinspiegel ansteigt, ist dies ein bekannter Gefahrenfaktor für Schlaganfälle oder Herzinfarkte - jedenfalls bei Patientinnen mit Arteriosklerose. Kanzerogenes Vitamin B12? Dass Vitamin B12 von unseren Unterpächtern zwar viel im Verdauungstrakt gebildet wird, aber die Anbindung von Vitamin B12 und die viel höhere Aufnahme, und zwar im Verdauungstrakt, hat mich etwas verblüfft.

Warum diese "Verschwendung" eines lebensnotwendigen Vitals? Zwar sind bisher keine "Nebenwirkungen" hoher Dosen von Vitamin B12 bekannt, diese können jedoch folgende Auswirkungen haben: Das Vitamin B12 wird für die Herstellung von DNA gebraucht. Steht der starke Verzehr von Vitamin B12 in Fleischfressern im Zusammenhang mit der erhöhten Tumorrate? Kann ein ausreichender, aber geringer Verzehr von Vitamin B12 ein Schutz gegen die Krebsentstehung sein?

Man ernährt sich zucker- und kalorienreicher Kost, wodurch die Insulin- und andere wachstumsfördernde Hormone auf die Spitze getrieben werden; man isst viele Tierprodukte, in der Regel dreimal am Tag in ein bis drei Teilen, die die Grundbausteine für das Wachstum des Tumors darstellen, und man produziert auch viel Vitamin B12 mit den vielen Tierprodukten, das die Entstehung von DNA für übermäßiges Zellenwachstum ermöglich.

Gibt es nicht weniger vielleicht auch mehr Vitamin B12?

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