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Der Bio-Markt in Europa ist damit zum zweiten Mal in Folge zweistellig gewachsen. Sie lud nach Wien ein, um über die Bio-Märkte der EU und der USA zu diskutieren. Weitere Informationen und Anmeldung auf der BIO-Website. In den USA gibt es einen Bio-Standard, der über die Anforderungen der Schweizer Bio-Verordnung und der Labels hinausgeht. Takara Bio USA R&D Program Manager:- Umsetzung und langfristige Strategie.

Organisch in amerikanischer Sprache (Archiv)

Aber die Normen sind unterschiedlich, vergleichbar mit den Ländern, aus denen die Erzeugnisse stammen. Die roten Paradeiser neben weissen Frühlingszwiebeln und hellgelben Paprikas: Es ist ein wöchentlicher Markt auf dem Unions-Platz in New York City. Wie in Europa gibt es ein Bio-Siegel, das vor Jahren vom Agrarministerium ins Leben gerufen wurde.

Schon seit Jahren ist er auf dem Markt am Unions-Platz vertreten: "Immer mehr Menschen erkennen, dass der Ausdruck Bio immer schwächer wird. Mit der Einführung des Siegels durch das Agrarministerium waren die großen Hersteller gereizt und wollten das Zeichen - das änderte seine Aussagekraft, und wir wollen das nicht mehr.

Auf den Produkten von Tim Werson steht kein Firmenlogo, sondern ein Hinweisschild vor seinem Stand: "unkonventionell gewachsen". Bei der gegenseitigen Anerkenntnis von Normen zwischen der EU und den USA wird jedoch nur das "Bio"-Label des US-Agrarministeriums verwendet. Die Ernährungsberaterin Carolyn Dimitri von der New York University: "Das klingt simpel, ist aber sehr aufwendig.

EU-Standards ermöglichen es, eine infizierte Bio-Kuh mit einem Antibiotikum zu versorgen und nach der Erholung wieder in die Bio-Herde zu integrieren", so Carolyn Dimitri. "Wegen dieser beiden Differenzen dauerte das Abkommen über die wechselseitige Erkennung der Robben etwa zehn Jahre, sagt Dimitri. Wenn Sie in Europa Ãpfel vertreiben wollen, mÃ?ssen Sie auch beweisen, dass keine antibiotischen Mittel eingenommen wurden.

Wo auch immer Bio drauf steht, gibt es auch Bio, sagt Carolyn Dimitri. Bei einem geringen Restrisiko: "Es ist Sache der Zertifizierer, ob sie die Normen wirklich richtig einhalten. Nicht jedes geprüfte Gerät entspricht den Normen zu hundert Prozent, aber im Prinzip sollten es alle sein! Auch in den USA würde es eine gewissen Abhängigkeiten von den Zertifizierungsstellen geben.

USA: Bio weiter auf dem Vormarsch nach oben

In den USA stieg die Anzahl der Betriebe im Jahr 2015 im Vorjahresvergleich um knapp 12% an. Dies hat das US-Agrarministerium (USDA) letzte Wochen angekündigt. Dies ist ein Zuwachs von knapp 300% seit der ersten Untersuchung des USDA im Jahr 2002. Laut der letzten Agrarumfrage des USDA (Census of Agriculture) wurden 2012 weniger als ein Prozentpunkt der landwirtschaftlichen Betriebe in den USA als "ökologisch" eingestuft.

Nach Angaben der Bio-Handelsvereinigung machen die Umsätze mit Bio-Lebensmitteln bundesweit rund 5 % aus.

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