Chrom Nahrungsergänzung

CrNiMo Nahrungsergänzung

Das Spurenelement Chrom kommt nur in geringen Konzentrationen im menschlichen Körper vor. Das Chrom unterstützt den Kohlenhydratstoffwechsel und die Wirkung von Insulin als blutzuckersenkendes Mittel. Viele Nahrungsergänzungsmittel gibt es, aber nur wenige achten auf Spurenelemente wie Germanium, Chrom oder Vanadium. Nahrungsergänzungsmittel mit Chrom im Überblick. Mit Chrom III als Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors (GTF) gibt es gute Erfahrungen.

Unerwünschte Auswirkungen einer überhöhten Chromversorgung

Die Expertenkommission für Vitamin und Mineralien des Vereinten Königreichs (Expert Group for Vitamin and Minerals, EVM) hat zuletzt im Jahr 2003 und für einen Sicheren Obergrenze (SUL) oder Leitlinie (Guidance Level) für jede Mikronährstoff festgelegt, wenn ausreichende Ergebnisse vorliegen. Die vorliegende Stufe gibt die maximale Menge eines Mikronährstoffs, die bei täglicher keine unerwünschten Wirkungen hat.

Der Safe tägliche maximale Menge für trivalentes Chrom ist mit 10 mg[1]. Bei der sicheren tägliche Höchstmenge für 3-wertiges Chrom ist das 250-fache der von der Europäischen Union ( "Nutrient Reference Value", NOAW ) verordneten Tagessatz. Der oben genannte Safe tägliche Höchstmenge trifft nicht zu ausdrücklich die trivalente Chrom-Verbindung Chrom-Picolinat. Die Gesundheitsgefährdung durch trivalente Chrom-Verbindungen wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BfR) als niedrig eingestuft (Bundesinstitut für Risikobewertung).

Das dreiwertige Chrom ist unter anderem auf die niedrige Resorptionsrate im Dünndarm zurückzuführen zurückzufÃzurückzufà Der größte Teil des mündlich aufgenommenen Chroms wird nicht resorbiert und ausgeschieden[2]. Chrom-Picolinat hingegen wird im Verdauungstrakt viel besser resorbiert als andere Chrom-Verbindungen. Das dreiwertige Chrom kommt bei natürlicherweise in Nahrungsmitteln, Böden, Wasserproben und in der Umgebungsluft vor und wird als Zusatzstoff in verstärkten Nahrungsmitteln und bei Nahrungsergänzungen verwendet.

Der harmlose trivalente Chrom ist nicht zu verwechseln mit dem sehr giftigen hexavalenten Chrom, das schon in kleinen Dosen tödlich sein kann[1]. Hexavalentes Chrom ist anthropogen (beim Menschen zurückzuführen) und kommt weder in der Umwelt, noch in der Nahrung oder auf Nahrungsergänzungen vor. Menschliche Studien haben gezeigt, dass 1 Milligramm des dreiwertigen Chroms (als Chrom picolinate), aufgenommen bei über für einige Monaten, keine unerwünschten Nebenwirkungen[2].

Im Tierversuch kam es sogar mit einer Chrommenmenge von 750 Milligramm pro kg Körpergewicht und Tag, belegt als Chromsäure über einen Zeitabschnitt von 24 Wochen, also ohne unerwünschten Nachteile. Chrom-chlorid und Chrom-Picolinat blieb mit 15 Milligramm pro kg Körpergewicht und Tag auch ohne Nebenwirkung[2]. Akutvergiftung mit trivalentem Chrom führt zu Brechreiz, Diarrhöe, Blutungen bis zur Herzinsuffizienz.

Im Einzelfall Beschreibung führte die Einnahme von 48 g (48.000 mg) trivalen Chrom (als Chromsulfat) für den Tod durch Herzrhythmusstörung und Nierenversagen[1]. Der Anteil von 100 mg trivalentem Chrom pro Kilogramm Körpergewicht und Tag führten in einigen Tierversuchen über negative Auswirkungen auf die Reproduktion und Ausbildung von Tieren.

Die Verabreichung von Chrom-Picolinat an DNA-Schäden, während Chromnikotinat und Cr/Chromchlorid in der gleichen Studie ohne Einfluss auf die Genomik blieb erhalten[1]. Aussagekräftige Untersuchungen am Menschen zur Unbedenklichkeit einer permanent erhöhten Chromaufnahme liegen zwar nicht vor, aber die Resultate aus Tierversuchen zeigen, dass auch beim Menschen vergleichsweise höhere Dosierungen von dreiwertigen Chrom-Verbindungen ohne unerwünschte toleriert werden.

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