Chrysoberyll

beryl

Das Chrysoberyll ist vor allem für die kostbaren Alexandrit- und Chrysoberyll-Katzenaugen bekannt. Der Alexandrit ist ein grün-roter Chrysoberyll. Der Chrysoberyll als Oxid ist kein Mitglied der Beryll-Familie, sondern ein eigenständiges Mineral. Der Chrysoberyll ist ein goldgelber Edelstein und wegen seiner Seltenheit einer der begehrtesten Edelsteine. Gesteinskunde: Chrysoberyl mit Katzenauge (rhombisch, primär/tertiär).

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Chrysoberyl ist ein mineralisches Material der Mineralstoffklasse der Oxyde und Hydroxyde. Chrysoberyl bildet meistens dicke tafelige bis kurze prismatische Quarze, die bis zu 22 cm groß werden können und vorwiegend quer zur C-Achse sind. Chrysoberyl ist in seiner reinen Gestalt farb- und transparent mit einem glasartigen Schimmer auf den Untergründen.

Chrysoberyl ist mit einer Härte von 8,5 nach dem Diamanten (10), dem sehr wenigen Moissaniten (9,5) und dem Edelkorund (9) das viert härteste Stein. Bekannt sind die farbverändernden "Alexandrite" und das gleichnamige, seidenartig glänzende (Chrysoberyl) "Cat's Eye" mit optischer Wirkung. Die Bezeichnung Chrysoberyl, aus dem Griechen ?????????????[chrysob?ryllos], setzt sich aus den Wörtern ??????[chrysós] für "Gold" und ????????[b?ryllos] für "Beryll" zusammen.

Ausgabe des Strunz-Mineralsystems gehört das Chrysoberyl zur allgemeinen Sektion "Oxide mit dem Molverhältnis Metall: O2 = 3: 4", wo es zusammen mit Schwedenborgit als Namensvetter die "Chrysoberyl-Schwededenborgit-Gruppe" mit der Systemnummer IV/B. 07 und den anderen Gliedern Ferrotaffeit und Magnesiumaaffeit bildet.

Ausgabe der seit 2001 gültigen und von der Internationalen Mineralogischen Vereinigung (IMA) verwendeten Strunz-Mineral-Systematik wird der Chrysoberyll auch als "Oxid mit dem Molverhältnis Metall: Stickstoff = 3: 3 (und vergleichbar)" klassifiziert. Die Unterteilung erfolgt jedoch nach der jeweiligen Kationengröße, so dass das betreffende Material in der Untergruppe "Mit kleinen und mittleren Kationen", wo es das einzige Glied der unbenannten Kationengruppe 4.BA.05 ist, wiederzufinden ist.

Das Mineraliensystem nach dem vor allem im englischsprachigen Raum verwendeten System der Mineralien klassifiziert den Chrysoberyll ebenfalls in die Kategorie "Oxide und Hydroxide", jedoch in die Kategorie "multiple Oxide". Er ist hier das einzige Glied der ungenannten Gruppierung 07.02.09 innerhalb der Untergruppe "Multiple Oxyde mit der allgemeinen Formeln (A+B2+)2X4, Spinellgruppe".

Aleksandrit, eine sehr rare und kostbare Sorte (Chrysoberyll-Mariinskit Mischreihe),[9] leuchtet bei Tag und bei künstlichem Licht hellgrün bis blaugrün und rotviolett. Aleksandrit weist auch einen gerichteten Farbumschlag auf - die Pleochroie. Eine weitere Variante ist das Chrysoberyl-Katzenauge oder kurzes Katzauge (veraltet und nicht mehr in Gebrauch, synonym für die Bezeichnung Cymphan oder Kymophan), das den gewünschten Katzenaugen-Effekt hat.

Chrysoberyl entsteht in Pegmatit oder durch Kontaktmetamorphosen in Schiefer und kommt aufgrund seiner Resistenz auch in Seifenablagerungen vor. Eine der berühmtesten Stätten von Chrysoberyl: Brazilien: Gut geformte und bis zu 22 cm große Edelsteine und Twins wurden vor allem in der Region Pankas im Staat Espirito Santo[11] entdeckt, aber auch an mehreren Standorten in Bahía, Menorca, Minas Gérais und anderen Zonen.

Bekannt sind vor allem die beliebten Schmuckarten Alexander und Katzeauge, die vor allem in den Regionen um Dekobhog in Tschattisgarh und Orlissa (Indien) sowie in Regensburg und anderen Gegenden von Säbelzahn (Sri Lanka) vorzufinden waren. In der Region Ambatondrazaka[11] wurden in der Region bis zu 10 cm große Edelsteine entdeckt und eine berühmte Edelsteinlagerstätte ist die in der Region Fianarantosa gelegene Insel llakaka.

Auch in der Gegend um den Ort Moogok in der Mandalay-Division von Birma, der südöstlichen Zimbabwe, bei der Nähe von Lago Mayara in Tanzania und bei Marschikow in der Böhmischen Kras. Chrysoberyl und seine Sorten werden hauptsächlich als Edelsteine verwendet, aber nur ein kleiner Teil der Chrysoberylkristalle ist für die Herstellung von Schmuck geeignet, und normalerweise können nur relativ kleine Teile des Kristalles ausgeschnitten und in klare, glänzende und warmglänzende " Edelsteine " geschnitten werden, bei denen unterschiedliche Facettenschliffs verwendet werden.

Weil Chrysoberyll und vor allem der äußerst rare und kostspielige Alexander-Stein ein rarer und dementsprechend teuerer Schmuckstein ist, wird er oft mit verschiedenen Verfahren imitiert: Seit 1888 wird Alexander-Stein auch künstlich hergestell. Nur durch gemmologische Untersuchung lassen sich diese Kunstkristalle perfekt von Natursteinen abgrenzen. Günstigere Mineralien wie Katzenaugenquarz werden oft zur Nachahmung des Chrysoberyls verwendet.

Zur Nachahmung von Alexandriten wird auch der künstliche Edelkorund, bevorzugt Safir, verwendet, da er eine ähnliche Farbveränderung aufweist, die jedoch von rotviolett nach lila geht. Der Handelsname Blue Alexandrite und der Handelsname Ari Lanka-Alexandrite sind in der Tat saphirartig. Durch die Herstellung von Doubletten (Komposit-Edelsteinen), bei denen als Substrat Garnet oder Glassubstrat verwendet wird, werden sehr gelungene Imitationen von Chrysoberyl erzielt.

Zur Aufwertung der natÃ?rlichen Chrysoberylgruppe durch FarbverÃ?nderung oder -vertiefung werden sie seit 1997 mit radioaktiver Strahlung angestrahlt. Der Deutsche Verband für Grundstoffindustrie e. V. (VEB), Leipziger 1979, S. B. 381, p. 381- Paul Ramdohr, Klockmann's textbook of mineralogy. Fédinand Henke Verlagshaus, 1978, IBN-Nr. 3- 432-82986-8, S. 508 und Bernhard Bruder: Geschönte Steine. 2.

Neuer Earth-Fachverlag, 1998, S. 58, S. 58, ISBN 89060-025-5. ? abcde Hugo Strunz, Ernest H. Nickel: Strunz Mineralogical Tables. Buchhandlung E. Schweizerbart'sche (Nägele u. Obermiller), Stgt. 2001, S. 187, S. 187, S. 187, S. 3-510-65188-X. ? Helmut Schröcke, Karl-Ludwig Weiner: Mineralogie. Systematisch ein Lehrwerk. de Greyerz, Berlins; 1981 NY, S. 3-11-006823-0, S. 384-385...' ? Martin Ökrusch, Siegmatthes: Gesteinskunde.

Springerverlag, u. a. 2005, S. 51, S. 51, S. 540-23812-3 u. a. m. Die Klockmannsche Mineralogielehre, S. 100. Herausgegeben von Paolo Rambør, Herausgeberin: Prof. Dr. Hugo Strunz. Enkes, Stgt. 1978, S. 509, S. 509, erste Ausgabe: 1891, S. 39. Verlagshaus für die Zeitschrift Vernebel 2002, Heft Nr. C, S. 80 (Dörfler Natur). Muenchen und andere 2002, S. 114, S. 405-16332-3.

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