Citrin

Zitrin

Das Citrin ist die gelb gefärbte Variante des Quarzes. Citrin-Heilstein auch bekannt als Aprikosin, Kojot-Stein, Citrin, Goldtopas, Aprikotin, Madiratopas und Madeiracitrin. Citrin ist ein bekannter und beliebter Edelstein. Die Bezeichnung Citrin kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zitronenstein. Citrine steht für Kreativität, Konzentration und Geist.

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Das Citrin ist die Gelbfärbung des Quarzes. Abhängig von der Entstehung des Citrin und der Färbungsursache schwankt der Ton von hellgrün-gelb über oranger bis braun-orange. Die Gelbfärbung des Citrin wird durch zwei unterschiedliche Vorgänge verursacht: Eisencitrine werden durch submikroskopisch kleine Einlagerungen von Eisenoxyd oder Eisenhydroxyd angefärbt. Die Eisenoxidteilchen haben eine Grösse von ca. 100 nm, nehmen im violett- bis blauem Spektralbereich Strahlung auf und verfärben so das Citrin bis braunorange.

Die zweite Färbung ist noch nicht in allen Einzelheiten abgeklärt und entspricht den Farbkernen in Rauchton. Quarzglas mit einem Gehalt an Al3+ und Li+ und H+ können durch Bestrahlen grünlich-gelb werden. Diese Citrine sind durch Gitterfehler eingefärbt, bei denen in einer der angrenzenden Zwischengitterpositionen, z.B. in den sechseckigen Gerinnen der Quartzstruktur, Al3+ auf der Gitterlage des Siliciums und Lithiums (Li+) oder H+ (Wasserstoff) installiert ist.

Bei radioaktiver Strahlung kann dann ein Sauerstoff-Atom aus der Umwelt des Aluminium-Ions ein Elektronen verloren gehen. Der dabei entstehende Sauerstoff-Ion mit einem unpaarigen Elektronen-Loch nimmt im Ultraviolettbereich des Lichts auf und verfärbt den quarzgelb. Man unterscheidet fünf Haupttypen von Citrin, abhängig von der Herkunft und dem Auftreten ihrer Färbung:

Naturbelassene, gelborange Citrine: Sie kommen als Citrinzonen in Amethysteinen oder als Citrinsektoren in Ammethystein vor. Gebackene, orangebraune bis gelbliche Amethyste: In vielen Regionen (Brasilien, Usbekistan, Vietnam, Tansania u. a.) verliert der Amethyst seine lila Färbung beim Erwärmen auf 300 bis 560 Grad Celsius und wird orangegelb bis bräunlich. Synthetischer, eisenhaltiger Quarz: Die gelben bis braunen Zitrine können hydrothermisch angebaut werden.

Gelbfärbung durch Bestrahlung: Aluminium enthaltende Quarzglasscheiben können durch Strahlung vergilbt werden. Ähnlich gefärbter Quarz kann auch aus Räucherquarz durch Glühen bei 300 Grad Celsius hergestellt werden. Grünlichgelbe Bestrahlungsfärbung: Dies wird auch durch Bestrahlen mit natürlichem Quarz, Glühen von Räucherquarz bei 150 bis 250 Grad Celsius oder eine Mischung aus beiden Verfahren verursacht. Von den gelben Quarzkristallen unterscheidet sie sich durch ein zusätzliches Absorptionsband im Violettbereich ( (bei ca. 400 nm) von anderen.

Wie die meisten anderen Quarzarten entsteht Citrin überwiegend auf magmatische Weise in Granit mit einer granitischen Komposition. Die natürlichen Zitrine sind jedoch recht rar und hellgelb mit einem leichten Pleiotropie. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Zitrine sind orangegelb verbrannte Amethysten. Zu den natürlichen Citrin-Vorkommen gehören unter anderem Ägypten, Burma, Brasilien auf der Insel (Maraba, Menorca, Goias, Rio de Janeiro, Córdoba ), Deutschland, Italien, Deutschland, Italien, Deutschland, Italien, Deutschland, Italien, Schweiz, Frankreich auf der Insel Dauphin.

Citrin-Zonen in den Amethystemen sind zum Beispiel aus dem indischen (Hyderabad) oder brasilianischen (Minas Gerais) und in den Citrin-Sektoren in der bolivianischen Ametrin-Mine (Amahi-Mine) bekannt. Naturbelassene, verbrannte Ameisen sind von wenigen Orten der Welt bekannt. Wie die meisten anderen Quarzsorten wird auch Citrin zu Edelsteinen weiterverarbeitet. Weil Naturcitrine jedoch rar sind, werden Kunstcitrine oder neu gefärbte Quarzkristalle nahezu ausschliesslich verkauft.

Solche Zitrine werden oft überholt oder fälschlicherweise als Topase, böhmische Topase oder Goldtopase bezeichne.

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