Coffein Metabolismus

Koffeinstoffwechsel

Die Verstoffwechselung von Koffein ist artspezifisch. Die Verstoffwechselung von Koffein ist artspezifisch. Welchen Einfluss hat Koffein auf den Stoffwechsel? Durch den Körper: Koffein wird schnell und fast vollständig aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Die molekularen Grundlagen des polymophilen Arzneimittelstoffwechsels;

J. Mol.

alltägliche Medikamente oder Wundermittel

Koffeinfreie Menschen sind rar. Auf Frühstück eine Kaffeetasse, während arbeiten am Morgen ein, zwei weitere, ein Gläschen Cola zum Lunch und ein oder zwei Teetassen am Abend - das ist der "Drogenalltag" der meisten Gegenwärtigen. Nachforschungen ergaben, dass der Koffeingehalt bis spät am späten Tag hoch ist.

Koffein schwindet nämlich nur zu einem Prozentsatz aus dem Körper, der restliche durch Stoffwechselabbau, und der durch Koffein und Methylxanthin inhibiert wird, sagte beiläufig: "Je mehr, je langsamer". Koffein ist natürlich wichtiger und wichtiger. Wieviel ist in einer gewöhnlichen Kaffeetasse oder einem Cola?

Beim Cola geben die unterschiedlichen Produzenten unterschiedliche Mengen an Koffein zu; bei hängt hängt der Inhalt unter anderem vom Anbaufeld, der Wahl des Pflanzmaterials, der Aufbereitung und nicht zuletzt vom Zubereitungsvorgang ab. Die Durchschnittswerte liegen je nach Fabrikat zwischen 9 und 18 Milligramm Koffein pro 100 ml: Getränk, für Instantkaffee ca. 44 Milligramm pro 100 ml.

Wenn man seinen Espresso mit der Maschine zubereitet, können bis zu 97 mg Koffein in 100 Milliliter Wasser sein. Koffeinfreier Kaffee-Extrakt darf nicht mehr als 0,3 Masse-% Koffein, basierend auf der Trockenmasse, beinhalten. Nach einer Faustformel von gängige enthält Tees etwa die Hälfte soviel Koffein wie Kaffees. Schwarztee enthält nach einer Stunde ca. 20 mg / 100ml und nach fünf min. ca. 33 mg / 100ml.

Grüner und Schwarztee sind im Koffeingehalt kaum zu vergleichen. Das Kakaokoffein enthält sollte den Kindern beigebracht werden. Cola, üblicherweise von 0,33-l-Gläsern betrunken, enthält pro Becher zwischen 30 und 60 mg Koffein. Ein durchschnittlicher Becher mit 0,15 l enthält bereits das Doppelte bis Dreifache, nämlich 66 bis 146 mg.

Für die Teezubereitung sind 30 bis 49 Milligramm Koffein pro 0,15 l Tasse zu erwarten. Durch die häufig können mit Cacao etwas größere Becher (0,33 l) bis zu 20mg Koffein werden. Auf die durchschnittliche Koffein "Benutzer" beträgt in der Einführung vorgestellt, die tägliche Einnahme betrug etwa 400 mg. Im Durchschnitt ist die Einnahme von Koffein. Seitdem Koffein auch in einigen Kombinationspräparaten, vor allem in Analgetika, Anorektika und Analeptika, vorkommt, kann diese Dosierung noch zunehmen.

In epidemiologischen Studien wurde eine Koffeinaufnahme von 49 bis 1022 Milligramm pro Tag nachgewiesen. Die immense Schwankungsbreite macht deutlich, dass verallgemeinernde Angaben über und tägliche Caffeinzufuhr nicht möglich sind. Es gibt kaum Abstinenzler. Den ersten psychodynamischen Einfluss hat der gute Vorgeschmack des Getränke Um das gute Gefühl zu erhalten, muss Koffein aufgenommen werden.

Ungefähr 99% des Koffeins werden innerhalb von 45 min absorbiert (8). Dieses erklärt der rasche Beginn der belebende Effekt nach der Frühstückstasse. Koffein durchläuft aufgrund seiner lipophilen Eigenschaften fast unbehindert die Blut-Hirn-Schranke und die Plazenta-Schranke. Die anfängliche Entmethylierung produziert etwa 80 v. H. des Paraxanthins (1,7-Dimethyl-Xanthin) und in geringem Maße Theobromin und Theophyllin (9, 10).

Unter regelmäà Kaffee-Konsum, der Plasma-Spiegel von Paxanthin beträgt etwa zwei Dritteln des Koffeinspiegels (2, 11). Die Wirkung von Peraxanthin hat sich in Untersuchungen sowohl hinsichtlich der Sympathomimetik als auch der Blutwerte gezeigt coffeinähnliche Der Coffein-Effekt wird daher zu einem guten Teil durch den viel weniger verbreiteten Metabolit hervorgerufen (12). Ungefähr 0,5 bis 1,5 % des Koffeins werden über den Harn von unverändert ( "1") abgesondert.

Deshalb - und wegen "direkter" weggeschütteter Kaffee- und Teerrückstände - kommt Koffein vor allem in künstlichen Abwässern vor. Zumindest auf der nördlichen Hemisphäre, wo Koffein führende nicht wächst, kann dies nur vom Menschen kommen. So wird beispielsweise in der Umweltanalyse der Koffeingehalt des Grundwassers gemessen, um zu ermitteln, ob es Schadstoffe von Abwässer gibt.

Gewöhnliche Halbwertzeit (HWC) von Koffein beträgt ca. fünf Std., mit großen, individuellen Ausprägungen. Der Stoffwechsel erfolgt unter anderem über Einflüssen. Föten und Säuglinge metabolisieren Koffein viel weniger als die Erwachsenen, da die Aktivität des Cytochroms P450 noch nicht ausgelastet ist. Aufgrund des verlängerten TC von Koffein bei der Schwangerschaft, der ungestörten Durchgängigkeit durch die Plazenta-Barriere und der extremen Länge des TC im Fötus kann davon ausgegangen werden, dass die Auswirkungen auf das Muttertier viel größer sind als auf das Fötus.

Deshalb sollten Frauen nach einer Empfehlungen der American Food and Drug Administration die Einnahme von Koffein so weit wie möglich meiden oder nur kleine Dosen einnehmen. Zunächst ist natürlich der zentrale Erregungseffekt zu benennen, der Hauptgrund für die Popularität von koffeinhaltigen Hot und Kaltgetränke. Bereits die übliche Dosierung von ein bis zwei Bechern (!) Kaffe (85 bis 250 mg) zeigt dieser Wirksamkeit, die - bei Abend- oder Nachspeisung, also verändern -mittagsschläflicher der Verwaltung - die Phasen des Schlafes und die gesamte Schlafdauer übliche

Die Stimmung kann auch durch Koffein verändert werden. All diese Wirkungen sind mit dem konkurrierenden Gegensatz von Koffein zu Rezeptoren des Adenosins verbunden (23). Koffein ist ein strukturelles Mimetikum des Nucleosids, "passt" in Adenosin-Bindungstaschen, bekämpft seine Wirksamkeit und trägt also zu verstärkten trägt Koffein hat aber nicht nur Auswirkungen auf das Zentralnervensystem, sondern auch auf das Herz-Kreislauf-System.

Der häufig befürchtete Blutdruckanstieg tritt nur bei sonst koffeinabstinenten Menschen auf. In einer Dosierung von 250 mg Koffein erhöht sich der systolische Druck um 10 bis 14 Millimeter Höhe und der des diastolischen Blutdrucks um 7 bis 10 Millimeter Höhe (12, 26). Koffein handelt auf gegensätzlich gegensätzlich gegensätzlich: Resistenz erhöht sich im Gehirn Gefäà (28), verringert sich im Bereich der Peripherie Gefäà (29).

Jüngste Studien haben jedoch gezeigt, dass Koffein und Theophyllin weniger starke PDE-Hemmer sind (Tabelle). Die Tatsache, dass sie wenig Einfluss auf zumindest den Untertyp V der PDE haben, konnte bereits aus dem Fehlen einer typischen Sildenafilwirkung eruiert werden. Der harntreibende Effekt von Koffein lässt einige Kaffeetrinker zu einem unpassenden Zeitpunkt los. Molekulare Ursache: Die gefäßverengende Auswirkung von Adenosin wird reduziert.

Koffein entspannt die glatte Muskelmasse von Gefäà insbesondere auch die Muskelmasse der Bräune. Dieser Effekt wird für Theophyllin, das 1,3-Dimethyl-Xanthin, ausgenutzt. Koffein kann auch stimulieren Magensäure und Pepsin-Sekretion (33), erhöhen die Konzentration an freiem und die von Aktivität von Renin, Adrenalin und Noradrenalin im Plasmastrahler (35).

Aufgrund der starken und anhaltenden Koffeinaufnahme durch Coffee und ähnliche Getränke wurde immer wieder über eine mögliche Mutagen- oder Teratogenwirkung gesprochen. Ein direkter teratogener Effekt ist auch nicht zu befürchten. Doch da Koffein die Teratogenität von Alkoholika, Zigaretten, Propranolol und Ergotaminen verstärkt, sollte eine trächtige Mutter aus diesem Grunde keinen Kaffe oder Teetrinken (37).

Unerwünschte Effekte von Koffein sind bei normalem Konsum ( (3 bis 4 mg/kg Körpergewicht; entspricht zwei bis drei Kaffeetassen ). "Sie gewöhnen sich an viele Dinge." Unglücklicherweise, Koffein. Um Entzugssymptome zu verhindern, wird empfohlen, die Kaffeedosis von tägliche allmählich (oder nie) zu mindern.

Ein halber Becher weniger pro Tag erscheint als vernünftiges Maßnahmen. Auch die koffeinhaltigen Medikamente gelten: "Der ausgezeichnete Heilungscharakter ist schon daran zu erkennen, dass diejenigen, die ihn nicht mehr einnehmen, bald ernsthaft krank werden.

"Es wurde vor dem Hintergund von Seiteneffekten und Abhängigkeitspotenzial vor allem in den USA darüber gesprochen, ob der Genuss von Erfrischungsgetränken Coffein ist. Studien haben gezeigt, dass es keinen Unterschiede zwischen den üblichen und der koffeinfreien Version gibt. Die hohen Konsumationen von Cola und Co. bei jungen Menschen auf häufig sind wahrscheinlich mehr auf Koffein als auf seinen Genuss zurückzuführen Qualitäten zurückzuführen (44).

Reine Koffeinstoffe schmecken sehr sauer. Übrigens will die EU Koffein legal als Geschmacksstoff einstufen. Auf häufig werden unter " herunterzuspülen " Tees oder Cola zur Herstellung von Medikamenten verwendet. Berühmt es Beispiel ist die Verbindung von Acetylsalicylsäure mit Koffein. Koffein erhöht die Aufnahme von ASS, während seine Eliminierung wird nicht beeinträchtigt. Die Sympathomimetika und Schilddrüsenhormone werden in ihrer tachycardden Wirkungsweise verstärkt; die oralen Verhütungsmittel, Cimetidin und Disulfiram reduzieren den Coffeinabbau; Barbiturat beschleunigt ihn jedoch; die Eliminierung von Coffein verzögert sich; bei gleichzeitigem Verabreichen von zentral wirksamen Sympathomimetika gibt es vermehrt Abhängigkeitspotenzial.

Koffein verringert den Leberplasmastrom (46), was die Halbwertzeit der Leber eliminierten Arzneimittel verlängert und Plasma-Konzentrationen erhöht. Beispielsweise wird der TC von Theophyllin bei gleichzeitigem Verabreichen von Koffein um 44% erhöht verlängert, was wegen der verhältnismäßig kleinen Therapiebreite von Theophyllin (47) von Bedeutung ist. Die Plasma-Konzentration von Diazepam (48) nimmt unter dem Einfluss von Koffein ab, was die pharmakodynamischen Effekte teilweise ausgleichen kann ((49).

Bei phenothiazine und Butyrophenon wurde ein Präzipitatbildung mit schwarzem Tee oder Kaffe in vivo festgestellt; dies konnte die Serumkonzentration reduzieren (50). Dies kann zu Medikamentenverlusten von bis zu 80 % führen. Mit der gleichzeitigen Aufnahme von Koffein und Spiritus erhöht sich der TC von Koffein (52), und es kommt zu überadditiven Verstärkung die diuretische Wirksamkeit (53).

Unter anderem wurden ihm antikanzerogene, anti-oxidative, anti-virale und anti-mikrobielle Wirkungen zugeschrieben, die in erster Linie für die darin enthaltene Katechine zuständig sein sollen. Der Anteil von grünem in Deutschland verfügbare ist von 1998 bis 1999 um 153 % (absolut von 1685 auf 4270 t) gestiegen, der von Schwarztee um 9 % auf 1.060 t (54).

Der Teeanbau produziert drei Sorten: grünen Teesorte (unfermentiert; ca. 20 % der weltweiten Produktion), Schwarzer ( "fermentierter"; ca. 77 %) und Oolong-Tee (teilweise gegoren; ca. 3 %). Die Anzahl und der Typ der Zutaten, insbesondere der Katechine, sind aufgrund der verschiedenen Produktionsmethoden sehr unterschiedlich. In der Regel werden zwischen 45 min und drei h bei etwa 30 °C und 100 % Luftfeuchtigkeit vergoren.

Während der Produktion von Oolong-Tee werden die Blätter nur sehr kurzfristig aufbereitet. Sämtliche Tee-Sorten haben einen Koffeingehalt von zwei bis drei Prozentpunkten. Der Name "Thein" für das Koffein stammt von Oudry zurück, der 1827 mit dem Namen "Thein" erstmalig eine "organische Salzbasis" von Teeblättern aus isolierte, die er aber chemisch nicht bezeichnet hat näher Bereits 1838 konnten Mulders und Jobsts zugleich beweisen, dass der Molekülstruktur des Thein mit dem von Coffein (59) identisch ist.

Die Kenntnis über das Identität von Koffein und "Thein" will bei den Kreuzworträtsel-Herstellern nicht eindringen. Zusätzlich zur Namensänderung wird häufig auch eine andere Auswirkung verkündet. Koffein aus Kaffe wird allgemein angenommen, dass es rascher als Koffein aus Teesorten eingenommen wird. Dissertation über die verlangsamte Zufuhr von "Thein" gründet unter der Voraussetzung, dass Koffein im Teebaum weitgehend an Tannine bindet und nur im Verdauungstrakt austritt.

Es wird angenommen, dass die Koffeinaufnahme aus Cola noch rascher ist als aus dem Kaffe und Tees. Studien über das Aufnahmeverhalten von Koffein aus diversen Getränken sind vergleichsweise rar. In einer 1973 veröffentlichten Untersuchung mit nur drei Probanden wurde festgestellt, dass Koffein aus Tees und Kaffees gleichermaßen rasch aufgenommen wird, während wurde die Resorption von Cola gebremst (61, 62).

Letztere könnte durch den erhöhten Zuckeranteil der Cola und der damit verbundenen verlängerten Magendurchgang erklärt werden. Der stimulierende Einfluss von Cola-Getränken dürfte auch weitgehend auf die hohe Zuckeraufnahme zurückzuführen sein. Ein ausführlichere spätere Untersuchung ergab jedoch, dass die Aufnahme von Koffein aus Cola und Kaffe gleichermaßen zügig ist. verläuft (63). Die Koffeinkonzentration sollte schon nach einer kurzen Infusionszeit fast vollständig sein, während nach längerer die Beruhigungs- und Beruhigungswirkung der Gerbmittel spürbar ist.

Die Polymer-Katechine (Tannine) werden überhaupt nicht aufgenommen, so dass sie bestenfalls eine lokal "beruhigende" Auswirkung auf den Magen-Darm-Trakt haben können. "Die " Beruhigung " kann sich also nur auf die Auswirkung der Tannine auf den Magen-Darm-Trakt bezeichnen. Der langsame oder verminderte Konsum von Koffein wäre ist nicht stimulierend, aber keinesfalls erholsam. Aufgrund der niedrigen Koffeinzufuhr - im Gegensatz zu Kaffe - gibt es wahrscheinlich einen von den Erwartungen kontrollierten Scheinmedikamenten.

Tatsächlich steigt die Menge des Koffein-Extrakts mit der Zeit stetig an, ohne großen Abstand zwischen der Extraktionsgeschwindigkeit von Koffein und der von Tanninen (64). Grüner Tea enthält Neben Koffein vor allem Katechine. Katechine sind in der Regel kristalline Farblosverbindungen, die als gehärtete Flavon- oder Anthocyanidinverbindungen verstanden werden können. Auf grünem können Katechine bis zu 42% ( "M/M") der Extrakt-Feststoffe einnehmen.

Beim Schwarztee während entsteht aus einem großen Teil der Katechine höhermolekularer Substanzen wie Theaflavinen, Theaflavinsäuren, Theaflagin und vor allem Thearubigin eine Oxidationsreaktion. Bei den Theaflavinen handelt es sich um orangerote Mischungen, die maßgeblich zur Färbung und zum Aroma des Schwarztees beizutragen haben und deren Inhalt in positiver Weise mit dem Qualität des Kaffees übereinstimmt.

Für Der adstringierende Beigeschmack ist hauptsächlich auf Theaflavinen, in geringem Maße auch auf Thearubigin (65) zurückzuführen. Auf sie entfallen etwa 17 bis 30 Gewichtsprozent des Trockengewichtes von Grüntee und nur etwa 10 Gewichtsprozent für schwarzen Kaffee. Im Reagenzglas sind die antioxidative Wirkungen der Polymerpolyphenole des schwarzen Tees sicherlich angegeben (66); da diese Substanzen jedoch nicht von dürften aufgenommen werden, haben sie in-vivo bis auf ein äuÃ-lokales, wie zum Beispiel das antivirale und antibakterielle, das man mit äuà ausnutzt, natürlich keine wirkliche Wirksamkeit.

Die Resorption der Katechine während der oralen Einnahme ist jedoch sehr niedrig, so dass bei normaler Teekonsumierung voraussichtlich nur geringe Serummengen erzielt werden. Nach etwa zwei h wurde die Maximalkonzentration des Plasmas mit einer Konzentration von etwa 15 µg/ml für EC und ECG (5 und 13 % der Extraktmasse) und etwa 110µg/ml für EGCG (50 % im Ausschnitt) eingestellt.

Wenn man die bei Ratten gewonnenen Daten auf den Menschen hochrechnet, führt Catechin zu etwa 350-mal geringeren Plasma-Konzentrationen im normalen Teeverbrauch (für). Für Die Katechine werden unter chemopräventive besprochen Eigenschaften: antitoxydative Wirkweise, Blockaden krebserregender Enzyme und Nitrosation, abfangen von reaktiven intermediären Stufen krebserregender Substanzen sowie Einfluß auf Signaltransduktion, Zellenkommunikation und -wuchs.

Katechine haben neben antikanzerogenen Effekten auch einen antiviralen und antimikrobiellen Effekt. Für jedoch ist dieser Effekt eine Grundvoraussetzung für die Esterifizierung mit Gallussäure, da EGC und EC keine inhibitorischen Effekte haben. Kariesprophylaxe wird nicht nur durch Fluorid, sondern auch durch Theaflavin und EGCG verursacht. Ein weiterer interessanter Effekt von EKG und EGCG ist die Resensitivierung von Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus gegen die b-Lactam-Antibiotika.

Methicillin, EKG und EGCG allein hatten wenig bis gar keine Auswirkungen (74). Koffeinfrei? Wenn Sie in großen Teemengen und vor allem abends trinken, kann Koffein zu einem echten Alkoholproblem werden. Ein alternativer wäre nimmt die Katechine als Nahrungsergänzung ohne den "Umweg" über den Teekuchen. Nur kürzlich wurde eine Enantioselective Synthesis für EGCG veröffentlicht, die bisher nur durch Gewinnung von Grüntee (75) gewonnen werden konnte.

Damit der Kaffeegenuss bei später stündlich und in größeren Stückzahlen ansprechend wird, könnte man auch koffeinfreien Tees produzieren. Für Kaffeefreundliche Verfahren zur Entkoffeinierung konnten erarbeitet werden, so dass selbst ein hochkarätiges Test Panel von den Vorgesetzten großer Röstereien kürzlich koffeinhaltige Kaffees nicht von coffeinfreie abgrenzen konnte. Problematisch bei Tees ist, dass Koffein auch den Gaumen entzieht.

Vor der Röstung wird unter nämlich Kaffeepulver gewonnen, erst nach der Gärung kommt der Geschmack. Letztes Jahr ist es Japanern gelungen, das Koffein-Synthase-Gen in Teeblättern zu finden (76). Dies eröffnet die Möglichkeit, Kamelien- und Kaffeesorten genetisch so zu verändern, dass die Pflanze kein Koffein mehr ausbilden kann.

So ist wäre "voller Genuss ohne Koffein" auch bei für zu haben. Sicher könnte man auch Coffein-arme Camellia Varietäten züchten und Tea bearbeiten; bisher erscheint dafür jedoch (noch) kein Handel. Die Katechine können das Koffein nicht herausschneiden. Koffein und sein wenig bekanntes Stoffwechselprodukt Paradoxanthin werden die am weitesten verbreiteten aktiven Inhaltsstoffe im menschlichen Körper sein.

Jährlich macht führen aus dem Bundesbürger von Koffein etwa 10000 t oder 140g pro Kopf oder etwas weniger als 400mg/Tag. Natur 406 (2000) 956. Für Die unter Schätzung verwendeten Zahlen: Für Die jährlichen Mengen an Bio-Erdbeeren betragen in Deutschland ca. 23.000 bzw. 550.000 Jahrestonnen.

Koffeingehalt je ca. 2%. Nachdem er einen Studienaufenthalt in der "Hochburg" der b-lactam Forschung bei Universität Oxford absolviert hatte, hat er sich 1995 bei für in pharmazeutischer Chemie promovieren lassen. Er kann sich einen alltäglichen Lebensstil ohne (schwarzen) Kaffee kaum leisten; daher rührt sein Interessierte mit allen Aspekten koffeinhaltiger Medikamente und der Internet-Seite Getränke. Für die Autoren:

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