Creatin Aufladephase

Kreatin-Aufladephase

Es gibt heute keine Aufladephasen mehr, weil sie den Verdauungstrakt zu stark belasten. Welche Bedeutung hat eine Aufladephase bei der Einnahme von Kreatin? Eine Kreatin-Behandlung gibt es in zwei Varianten: mit und ohne Aufladephase. Das Ziel der Aufladephase ist es, den Muskel mit Kreatin und dem. Die Kreatinaufladung habe ich nicht benutzt.

Maximales Muskelwachstum & maximaler Kraftzuwachs ohne anabole Steroide! - Anton Simon

Er ist A-Lizenz Fitnesstrainer (BSA), Leistungssport-Bodybuildingtrainer, Ausbilder für gerätegestütztes Kraftsport und Privattrainer mit vielen Fortbildungskursen. Als Wettkampfbänker war Andreas Simon aktiv. Er arbeitet seit Jahren in der Sportlerbetreuung zur Vorbereitung auf Wettkämpfe und zur Rehabilitation (natürliches Bodybuilding, Benchpress, allgemeine Leichtathletiktrainings zur Leistungssteigerung im Primärsport und vieles mehr). Außerdem führt er Präventions- und Sportschießkurse für Clubs durch und arbeitet als persönlicher Ausbilder.

Persönliches Training von Daniela Thomas - Kreatin

Das ist Kreatin? Kreatin ist eine endogene Chemikalie. Es ist in einer Konzentration von etwa 120 Gramm im Menschen vorzufinden. Kreatin wird einerseits aus den beiden Aminsäuren Argentinin, Glycin und Methionin hergestellt und andererseits über die Ernährung eingenommen. Das meiste Kreatin wird in den Skelettmuskeln als CP (Kreatinphosphat) gelagert.

Wie wirkt Kreatin? In wissenschaftlichen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass eine ausreichend hohe Zufuhr von Kreatinmonohydrat die Bildung von ATP im Körper anregt. Kreatin hat also keine unmittelbare Muskelaufbauwirkung, sondern ermöglicht es, mehr schwere Repetitionen zu machen, was einen Ansporn für mehr Muskelaufbau bietet. Jeder, der durch eine Kreatinbehandlung bereits mehrere Kilogramm zugelegt hat, weiss, dass die Zunahme nicht aus Muskeln besteht, sondern nur aus in den Muskeln gespeichertem Nass.

Kreatin ändert das innermuskuläre Zellenvolumen. Ein hoher Kreatineintrag ändert das übliche Mischungsverhältnis von flüssigen und harten Komponenten in der Messzelle, d.h. der Wasseranteil nimmt ab. Bei ausreichender Kreatinzufuhr können bis zu 50% mehr Inhalt in einer Messzelle entstehen. Eine Kreatin-Behandlung gibt es in zwei Varianten: mit und ohne Aufladephase.

Das Creatin wird in eine Aufladephase (optional), eine Wartungsphase und eine Erholungsphase unterteilt. Kreatinmonohydrat sollte in mehreren kleinen Mengen über den Tag hinweg konsumiert werden, da die Muskulatur ohnehin nur eine gewisse Kreatinmenge absorbieren kann (ca. 5 Gramm pro kg Muskel). Es wird empfohlen, Kreatinmonohydrat zusammen mit einem kohlehydratreichen Drink, z.B. roten Weintraubensaft, mitzunehmen.

Dadurch kann Kreatin rascher in die Muskeln gelangen; zugleich kann die Insulinwirkung ausgenutzt werden, die die Geschwindigkeit und den Creatintransport zu den Muskeln vorantreibt. Es ist auch darauf zu achten, dass Kreatinmonohydrat zwischen den einzelnen Gerichten hinzugefügt wird, wobei so viel Zeit wie möglich zwischen den Gerichten bleibt.

Wie bei Kreatin mit Milch, was nicht empfohlen wird, ist der Hauptgrund dafür, dass das darin befindliche Fettpolster einen erhöhten Blutzuckerspiegel verursachen und die Freisetzung von Insulin hemmen kann. Bei der Kreatinbehandlung sollten Sie auch genügend trinken. Im Idealfall 0,1 Liter pro g Kreatin. Wichtiger Hinweis: Kreatin immer auf leeren Bauch (2 Std. vor der letzten Mahlzeit) einnehmen und erst 30 Min. nach der nächsten einnehmen.

Während der Aufladephase soll der Kreatinbedarf der Muskulatur übergesättigt und ein gleichbleibender Kreatinspiegel im Körper erreicht werden. Dadurch können die Muskelzellen voll mit Kreatin geladen werden. Durch die dadurch gesteigerte Kreatinkonzentration wirken die Muskelpartien massiv, kräftig und kraftvoll. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass in dieser Zeit eine Kreatinzufuhr von ca. 20 Gramm pro Tag vorzuziehen ist.

Wir empfehlen, diese in mehrere Teile zu teilen, da der Organismus schnell das überschüssige Kreatin ausstößt. Durch die hohe Dosis sollte die Aufladephase auf 5 Tage begrenzt werden. Jetzt ist es wichtig, den bestehenden Kreatinspiegel und die damit verbundenen Leistungen zu halten. Zur Erzielung weiterer leistungssteigernder Wirkungen kann auch die Tageskreatinzufuhr etwas erhöht werden (bis zu 20% der Gesamtmenge während der Aufladephase).

Während dieser Zeit wird ein weniger intensives Training und keine Einnahme von Kreatinmonohydrat angeboten. Die Kreatinspeicherung in den Muskelzellen fällt dadurch auf den Normalwert zurück. Anschließend kann eine Wiederaufladephase gestartet werden. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Eigenproduktion von Kreatin hinreichend reguliert und nicht verringert und dadurch verschlechtert wird.

Die kürzere Erholungsphase verringert die Wirkung der nächsten Kreatinbehandlung. Bei der Kreatinbehandlung sollten genügend Eiweiße aufgenommen werden, damit auch die Muskulatur mitwachsen kann! Insbesondere während der Aufladephase können Diarrhöe und Brechreiz auftreten. Kombiprodukte haben gegenüber dem einzelnen Produkt (Kreatinmonohydrat) den Vorzug, dass sie mit anderen Substanzen wie z. B. Vitaminen, Mineralstoffen, BCAA, L-Glutamin, Transportmatrix etc. verbunden werden.

Ein weiterer großer Pluspunkt, meiner Ansicht nach auch der grösste, dass man eine grössere Auswirkung hat als mit dem Einzelmonohydrat. Der Einstieg in die Kreatinbehandlung wird erst nach einem sehr gut ausgearbeiteten und gut ausgearbeiteten Trainingsprogramm empfohlen, das mindestens 1 Jahr lang bestanden haben sollte!

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