Creatin Durchfall

Kreatin-Durchfall

Was ist die Wirkung von Kreatin im Körper? Ist Kreatin wirklich für Durchfall verantwortlich? Eine Überdosierung kann zu Durchfall führen. Ungeachtet der Leistungssteigerung und Muskelzunahme besteht die Gefahr von Kreatin-Nebenwirkungen: Kurzfristige Kreatin-Nebenwirkungen können auftreten, wenn es überdosiert wird, so dass Symptome wie Durchfall oder Übelkeit auftreten.

Kreatin-Durchfall entzaubert jetzt Horror-Geschichten -

Kreatin-Durchfall hat wirklich eine abführende Funktion? Kreatin-Durchfall hat wirklich eine abführende Funktion? Was ist die Wirkungsweise von Kreatin im Organismus? Ist Kreatin wirklich für Durchfall verantwortlich? Welchen Effekt hat Kreatin auf die Frau? Was ist die Wirkungsweise von Kreatin im Organismus? Kreatin entwässert und kann es wirklich Kreatin-Durchfall auslösen? Eine hartnäckige Legende über die Verwendung von Kreatin sagt, dass diese Substanzen dem Organismus durch den Eimer austreten.

Wenn Kreatin wirklich so schlecht für den Flüssigkeitshaushalt unseres Organismus wäre, würden seine Benutzer niemals aus den Verkrampfungen herauskommen. 20 Studierende benutzten 28 Tage lang eine Kreatin-Ergänzung oder ein Plazebo. In der Kreatingruppe wurden 5,25 g Kreatin vier Mal pro Tag für 5 Tage eingenommen, an den restlichen 23 Tagen wurde Kreatin nur zwei Mal pro Tag eingenommen.

Ist Kreatin wirklich für Durchfall verantwortlich? Nach den Erkenntnissen der Forscher stiegen die Körpertemperaturen der Kreatin-Nutzer während des Ergometer-Trainings weniger deutlich an als die der Placebogruppe. Dies war zum Teil darauf zurückzuführen, dass die Kreatingruppe im Laufe der vierwöchigen Untersuchung den Wassergehalt ihres Organismus erhöht hatte. Das die vermeintliche Austrocknung und der Kreatin-Durchfall eine alte Frauengeschichte ist, zumal die San Diego-Studie das exakte Gegenteil nachweist.

Welchen Effekt hat Kreatin auf die Frau? Insbesondere die Frau fühlt sich angesprochen, weil sie glaubt, dass Kreatin einen abführenden Effekt hat und bei der Frau eine ganz andere Auswirkung hat als bei den Mann. Die Tatsache, dass Kreatin bei Menschen eine leistungssteigernde Funktion hat, wurde mehrfach bewiesen und ist eigentlich schon ein altes Hütchen. Allerdings gibt es wenig Angaben über die Wirksamkeit von Kreatin bei der Frau.

In der einzigen zu diesem Thema durchgeführten Untersuchung wurden ausgebildete Damen über einen Zeitraum von 6 Wochen geprüft. In dieser doppelblinden, plazebokontrollierten Untersuchung hatten alle Probanden zu Studienbeginn zumindest 2 Monaten kein Kreatin konsumiert, um Restwirkungen auszuschließen. Der Studienplan sah eine Wiederaufladephase über 7 Tage mit einer täglichen Dosis von 4 mal 5 g Kreatin vor.

Anschließend betrug die Wartungsdosis 2 g pro Tag über die restlichen 24 Tage der Prüfung. Kreatin wurde in Form von Kapseln gegeben, die Placebogruppe erhielt einfach Zucker. Tag (d.h. nach Ablauf einer Woche) mittels Unterwasserwägung und Hautfaltmessung, die Kraftentfaltung durch die Übungsbankpresse (Wiederholungsmaximum 1) und Beinstreckung (Nautische Maschine) bestimmt.

Interessanterweise waren 56% aller weiblichen Personen vegetarisch, weitere 24% verzehrten weniger als zweimal im Jahr Fleisch oder Geflügel. Frühere Untersuchungen und Untersuchungen haben gezeigt, dass bei Vegetariern weniger Kreatin in den Muskeln vorhanden ist und daher oft besser auf eine Nahrungsergänzung reagiert.

In der Bankpresse verbesserte sich die Kreatingruppe deutlicher als die Testpersonen mit Plazebo. Dieses ist mit vorhergehenden Untersuchungen konsistent, die auch einen verstärkten Einfluss des Kreatins im oberen Körperbereich fanden. Viele Menschen haben mehr Muskelfasern vom Type II (fast-twitch fibres) in ihrer Oberkörpermuskulatur. Sie speichern mehr Kreatin als die langsamen zuckenden Ballaststoffe (Typ I), die bei vielen Menschen in den Unterschenkeln, vor allem in den anterioren Oberschenkelmuskeln, in Prozent mehr nachweisbar sind.

Das könnte die Ursache dafür sein, dass die Kreatin-Supplementierung bei manchen Menschen verschiedene Wirkungen in unterschiedlichen Körperteilen hat. Beim Bestimmen der Körperkomposition mittels Messung der Hautfalte wurde bei nahezu allen Teilnehmern der Creating-Gruppe eine Reduktion des Körperfetts beobachtet, jedoch nur bei einem Drittel der Placebo-Anwender. Die durchschnittliche Abnahme des Fettgewebes betrug 1,2 Prozentpunkte für die Kreatinzufuhr, während die Placebo-Gruppe eine durchschnittliche Zunahme des Körperfetts von 0,3 Prozentpunkten verzeichnete.

Wahrscheinlich ist dies darauf zurückzuführen, dass die Speicherung von Wasser in den Muskeln durch Kreatin zu einer Vernachlässigung der Dichte des Körpers und damit zu einer Überbewertung des Körperfettes führen kann. Auch die Kreatingruppe hat keine Anomalien oder besonderen Vorkommnisse im Alltag, keine erhöhten Toilettengänge infolge von Kreatin-Durchfall etc. festgestellt. Kreatin löst natürlich keinen Durchfall mit den richtigen Dosen aus.

Dies ist auch deshalb von Interesse, weil im Wettkampfsport oft Panik über die Zunahme des Gewichts während einer Kreatinbehandlung herrscht. Allerdings muss man berücksichtigen, dass die Athleten bei der Kreatineinnahme ihr Fett verloren haben, d.h. sie haben mehr Muskulatur aufgebaut als bei der Placeboeinnahme. In der Kreatingruppe hat sich die Leistung der Bankpresse ebenfalls deutlich verbessert, so dass auch hier ein wirklicher Leistungs- und Festigkeitszuwachs zu verzeichnen war.

So wird deutlich, dass Kreatin auch bei der Frau seine leistungssteigernden Wirkungen hat. Wie es aussieht, ist die Zunahme des Gewichts weniger als bei einem Mann, aber die Zunahme der Stärke ist durchaus zu vergleichen. Wie bei den Untersuchungen mit Athleten wurden keine unerwünschten Wirkungen im Gebiet der Organe (Leber, Niere, Darm) oder in Gestalt von Durchfall gefunden.

So ist die einzig oft nachgewiesene Begleiterscheinung von Kreatin nach wie vor die Erhöhung der fettfreien Körpermassen durch Wassereinlagerungen in den Muskeln und nicht, dass Kreatin Durchfall auslöst, der letztendlich auch für die leistungssteigernde Wirkung mitverantwortlich zu sein schien.

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