Creatin für Vegetarier

Kreatin für Vegetarier

Doch auch Vegetarier und Veganer profitieren von Nahrungsergänzungsmitteln, denn eine fleischlose Ernährung bietet kein Kreatin. Das folgende vegane Kreatin supps werden empfohlen. wird mit Kreatinin (Kreatinin, Crn), Keratin, Carnitin oder Carotin eingestellt. Insbesondere Fleisch und Fisch enthalten einen hohen Anteil an Kreatin. Eine vegetarische Ernährung hat viele Vorteile.

Kreatin und Magnesiumsulfat

Menschen, die sich mit vegetarischer oder vegetarischer Ernährung versorgen, haben ein höheres Risiko für einen Kreatinmangel als reine Pflanzennahrung, die Creatin nur in geringen Mengen aufnimmt. Besonders sportliche Vegetarier und Vegetarier verbrauchen mehr Creatin und müssen dies durch Ernährung oder Selbstsynthese, die nicht immer in ausreichender Menge verabreicht wird, auffangen.

Teil 1

Andererseits kann eine reine pflanzliche Kost die eigene Gesunderhaltung wiederherstellen? Die Vegetarier beantworten diese Frage bejahend aus der Praxis. Zudem spüren die Menschen eine neue Leichtheit sowie eine gesteigerte Konzentrations- und Kreativitätsfähigkeit nach der Umsetzung in die pflanzliche Nahrung. Der Gesundheitsaspekt ist, wie dieses Werk zeigt, nicht das einzigste und nicht einmal das bedeutendste Kriterium für eine pflanzliche Ernähren.

Hinsichtlich der gesundheitlichen Aspekte ist hinreichend bewiesen, dass wir ohne Rindfleisch und Fische und auch ohne Molkereiprodukte essen können. Wer wie unsere Grosseltern maximal ein- bis zwei Mal pro Tag ein bis zwei Mal pro Tag Biofleisch isst, ist kaum oder nur in begrenztem Umfang den unten aufgeführten gesundheitlichen Risiken ausgesetzt.

Das gilt vor allem für die so genannten Zivilisationserkrankungen wie Arterienverkalkung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hoher Blutdruck, Wasseransammlungen, Stoffwechselerkrankungen, Fettleibigkeit, Hauterkrankungen, Allergie, Gicht, Osteoporose, Rheumatismus, Diabetes- und Krebserkrankungen: alles zusammengenommen sind diese degenerativen, oft chronischen Erkrankungen, die bei Vegetarier nachweislich weniger häufig als bei Fleischfressern auftauchen. Zudem sind Vegetarier viel weniger anfällig für Unterernährung, Adipositas, hohen Alkoholgenuss und Rauchen.

Noch vor hundert Jahren waren in Europa Zerealien, Gemüsesorten, HÜlsenfrüchte, Kartoffeln, Früchte und manchmal auch Kuhmilch (Produkte) die Basis der Humanernährung. Dadurch erhielten die Menschen alle erforderlichen Nährstoffe (Eiweiß, Fette, Kohlehydrate, Mineralien/Spurenelemente und Ballaststoffe). Jahrhundert wurden erst in der zweiten Jahreshälfte große Anteile an Fleischerzeugnissen, Fischen, Geflügel und Eiern zusammen mit anderen lebensmittelarmen Lebensmitteln (sterilisierte oder erhitzte Vollmilch, industrielle Lebensmittel, Fastfood) hinzugefügt.

Im Vergleich zu 1900 essen West-Europäer und US-Bürger heute rund 33% mehr Molkereiprodukte, 50% mehr Rind, 72% mehr Fische, 190% mehr Ei und 280% mehr Geflügelfleisch. In einer Diät, die den Organismus mit zu vielen Proteinen versorgt, werden die nicht degradierten Eiweiße sowie die Cholesterinfette nach und nach zum Problemfall, weil sie sich an den Innenwänden der Arterien ablagern und den Blutkreislauf im Organismus hemmen, weshalb das Herzmuskel deutlich mehr tun muss, um das Gewebe durch die schmalen und gehärteten Blutgefäße zu pumpt und den Organismus mit Nährstoffen zu füllen.

Auch wenn bestimmte Gewächse einen höheren Proteingehalt haben (vor allem Soja, Gemüse und Gemüse, aber auch Schalenfrüchte und Samen), gibt es bei einer abwechslungsreichen pflanzlichen Kost kein Risiko für Proteinüberschüsse, da die Gewächse und Obstsorten keine einseitig konzentrierten Proteine wie z. B. Rindfleisch sind (und kein Cholesterol enthalten). Auch wenn pflanzliche Proteine nicht zu 100% verdaulich sind, können sie vom Menschen viel besser abgesondert werden.

Pflanzenproteine unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung stark von tierischen Proteinen, weshalb sie beim Eintritt in den Verdauungstrakt leicht zu erkennen und auszuscheiden sind. Andererseits ist das Tierprotein unserem eigenen Eiweiß sehr nahe, weshalb es oft durch die Darmwände ins Innere des Blutes geleitet wird - und dort entstehen die Einlagerungen, weil das fremde Tierprotein nicht das ist, was wir brauchen (es ähnelt nur).

Im 20. Jh. wurden mehr und mehr Tierprodukte in die Nahrung eingeführt, tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebserkrankungen nahmen um 3-5% pro Jahr zu und machen heute mehr als zwei Dritteln aller Todesfälle in den alten Bundesländern aus. Wie stehen die Chancen, dass ein Vegetarier an einem Herzanfall erkrankt? In der bisher größten vegetarischen Studie der Welt, 11 Individuen über einen 12-jährigen Beobachtungszeitraum, wurden zwei Gruppen von Kontrollpersonen geprüft, die im Wesentlichen den selben Lifestyle haben.

Die Vegetarier zeigten in fast allen gesundheitlichen Kriterien signifikant höhere Ergebnisse als die anderen. Auch weitere wissenschaftliche Repräsentativstudien in Deutschland - zum Beispiel an der Uni Giessen, dem Krebsforschungszentrum Heidelberg und dem Bundesgesundheitsamt Berlin -, die in Kooperation mit dem Vegetarierverband Deutschland an mehr als 4000 langjährig tätigen Vegetarierinnen und Vegetariern vorgenommen wurden, kommen zu den selben Ergebnissen:

Die Vegetarier haben die niedrigste Anfälligkeit für Krankheiten, die besten Werte im Labor, die besten Werte für den Blutdruck und in der Regel ein Normalgewicht. Entgegen weit verbreiteter Vorurteile haben Vegetarier keine Mängel erscheinungen und keine Leistungsdefizite. Vegetarier leiden trotz längerer Lebensdauer an wesentlich weniger Krebs; die Überlebenszeit für Krebs war signifikant höher, auch wenn sie erst nach Beginn der Erkrankung auf eine pflanzliche Kost umgestiegen sind!

Die 21-jährige Beobachtungszeit von über 1900 Teilnehmern hat gezeigt, dass die Lebensdauer und auch die Qualität des Lebens bei Vegetarierinnen und Vegetariern wesentlich besser ist als bei Nicht-Vegetariern. Sie zitierte auch die Feststellung, dass die meisten Vegetarier auch Nichtraucher sind, wenig trinken, kaum übergewichtig sind und generell physisch aktiv sind.

Ärztliche Untersuchungen bei rheumatoiden Arthritis-Patienten haben gezeigt, dass eine niedrige Arachidonsäure, also eine fettarme Kost, dazu beitragen kann, die Beschwerden zu lindern. Die Ursache dieser schweren Erkrankung (die zu kaum heilbaren Brüchen führt ) sind vor allem eine Unterernährung mit vielen Tierfetten und Eiweißen, aber auch Bewegungsmangel, zu wenig Sonneneinstrahlung, zu wenig Flüssigkeitszufuhr, Rauch und Azidose des Körpers.

Die Länder mit dem größten Konsum von Milch und Milch (Produkt) haben die höchste Inzidenz von Osteoporose. Weshalb sind Fleischfresser jetzt wesentlich empfindlicher gegen diese physischen Seuchen? Ein Grund, den Wissenschaftler und Ernährungsexperten immer wieder anführen, ist, dass der Mensch im Magen nur bedingt für die Fleischverdauung ausreicht.

Die fleischfressenden Lebewesen haben einen kleinen Verdauungstrakt (zwei- bis maximal dreifach so lang wie der Körper), so dass das verrottende, giftige Tier den Organismus bald wieder verlässt. Pflanzennahrung zerfällt viel schneller als Frischfleisch, daher haben Herbivoren einen längeren Dünndarm. Beim Verzehr von Rindfleisch bilden sich im Organismus Toxine (Abfallprodukte von Fäulnisbakterien), die die Niere beanspruchen und mit der Zeit einen guten Nährboden für Erkrankungen wie z. B. Magen-Darm-Erkrankungen, Arthritis, Rheumatismus, Leberfett, Zuckerkrankheit und Karzinom bilden.

Auch beim Fleischverzehr erzeugt der Mensch eine Art Saft, wie er im Bauch eines Raubtieres auftritt ( "Salzsäure-Epsin-Gemisch"), allerdings nur in geringer Konzentrat. Neben den Fleischspeisen werden oft auch alkoholhaltige Nahrungsmittel getrunken, die die Ernährung fördern. Das alles macht es noch schwieriger, das Fruchtfleisch im Bauch vorzuverdauen, was den Verrottungsprozess im Dünndarm und Darm weiter intensiviert.

Dabei zersetzt sich das Fruchtfleisch in die Stickstoffbasen Xanthin, Kreatin und Sarkin, die unterschiedliche Verwesungsgifte produzieren. Fleischfresser erkranken oft an Mycotoxinen, die das Pilzwachstum im Organismus vorantreiben. Zum Beispiel kann das Fischfleisch bereits wenige Augenblicke nach der Abtötung über 80 Mio. Fäulniserreger pro g aufweisen.

Erinnern Sie sich daran, dass das Rindfleisch zwei bis fünf Tage oder sogar länger ist, bis es zum Verkauf angeboten und eingenommen wird. Zudem nimmt der Mensch heute alle Chemikalien, die den Versuchstieren zugeführt werden, zusammen mit dem Tierfleisch ein, was eine zusätzliche Belastung für den Magen-Darm-Trakt darstellt. Aber muss man nicht unbedingt Ei und Wurst fressen, um genügend zu haben?

Das ist eines der wichtigsten Argumente, die die Fleischesser immer wieder gegen den vegetarischen Konsum vorbringen. Er kann nicht acht von ihnen selbst produzieren; sie müssen daher mit Lebensmitteln versorgt werden. Infolgedessen muss der Mensch kein Tier fressen, um sich mit allen lebenswichtigen Eiweißen zu ernähren. In den vergangenen vierzig Jahren ist die amtliche Tagesempfehlung für den Eiweißkonsum von 150 g auf höchstens 30 g zurückgegangen.

Denn verlässliche Weltforschung hat gezeigt, dass wir nicht so viel Eiweiß benötigen, wie bisher vermutet wurde! So wurde beispielsweise verheimlicht, dass die später untersuchten Tiere drei Mal so oft krank wurden und eine wesentlich kürzere Lebenserwartung hatten als Tiere, die ausschliesslich mit pflanzlichen Proteinen gefüttert wurden.

Der tägliche Proteinbedarf des Menschen beträgt nach heutigem Kenntnisstand 25-30g. ZusÃ?tzlich verbrauchtes EiweiÃ? ist nicht nur Abfall, sondern kann auch zu Störungen im natÃ?rlichen Verdauungsapparat fÃ?hren. Wie der bekannte Pommernspezialist Prof. Dr. Lothar Wendt gezeigt hat, lagert sich zu viel Tiereiweiß in den Gefäßen und im interzellulären Bindegewebe ab und behindert so die Zufuhr von Vitalstoffen zu Organsystemen, Muskulatur, Knochen, Gelenke und Epidermis.

Übermäßiger Verzehr von tierischen Proteinen kann auch die Ursachen für hohen Blutdruck, Herzanfall, Hirnschlag, Arteriosklerose, Magen-Darm-Erkrankungen, Polyarthritis und Rheumatismus sein. Mit dem tierischen Eiweiß ist auch eine starke Erhöhung von Allergie und Hauterkrankungen wie Neurodermitis verbunden. Das überschüssige Tierprotein zerfällt im Menschen in Abbauprodukte wie Kadaverin und Putrescin.

Die ungenutzten Proteine werden deponiert und dienen als Nahrungsmittel für die vielen Fäulniserreger, was die bereits im vorhergehenden Kapitel ("Verdauungsprobleme") erwähnten gesundheitlichen Risiken weiter ausweitet. Schlussfolgerung: Um die maximalen 30 g Eiweiß pro Tag zu erhalten, müssen wir kein Rindfleisch zu uns nehmen; es ist einfach und noch viel besser, es aus reiner pflanzlicher Kost (Hülsenfrüchte, Schalenfrüchte, Müsli, frisches Obst, Blatt- und Wurzelngemüse, Setzlinge) zu gewinnen.

Dass der Mensch nicht so viel Eiweiß verbraucht, beweist auch die folgende Tatsache: Der Mensch als Kleinkind muss die höchsten Proteinkonzentrationen in seiner Diät haben, da sein Gewicht innerhalb weniger Lebensmonate um das Doppelte erhöht werden muss. Das Baby ernährt sich natürlich von der Brustmilch, die 1,2% Eiweiß beinhaltet. Ein erwachsener Mensch verbraucht nicht mehr als 1,2% Proteingehalt in der Diät, was für die pflanzliche Kost spricht: Obst und Gemüsesorten haben 1,5-2%, Vollmilch 4%, Zerealien 5-10% und Rindfleisch 15-25% Proteingehalt, die, wie bereits gesagt, nicht vollständig zersetzbar sind.

Also ist die Fragestellung nicht: Woher beziehen Vegetarier ihr Eiweiß? Ein Mangel an Eisensubstanz tritt auf, wenn der Organismus zu viel oder zu wenig Eisensubstanz aus der Ernährung zu sich nimmt - entweder weil die heutigen (denaturierten) Lebensmittel eisenarm sind oder weil der Organismus kein ausreichendes Wasser mehr absorbieren kann.

Wie viel er aus der Ernährung aufnimmt, kann der Mensch selbst bestimmen, aber der Verzehr von Rindfleisch umgeht den körpereigenen Regelungsmechanismus.

Da im tierischen Fruchtfleisch genau so viel vorhanden ist wie im Menschenblut, kommt ein großer Teil davon unmittelbar ins Gehirn. Aber wenn das Bügeleisen im Hackfleisch nicht "bratfertig" ist, regt der Mensch seinen eigenen Metabolismus an und extrahiert mehr Bügeleisen aus der Pflanzennahrung, d.h. es steigert seine Absorptionsrate.

Dazu schreibt die Zürcher Zeitung Die Weltweide in ihrer Februarausgabe vom Dezember 1987: "Für Vegetarier kommt die gute Nachricht aus Deutschland. Den Aberglauben, dass derjenige, der kein Rindfleisch isst, an einem Mangel an Eisensubstanz leiden muss, gibt es nicht mehr. Es hat sich gezeigt, dass Leichen, die weniger Roheisen erhalten (und 30 Prozent unseres Nahrungsmitteleisens liefern), lediglich mehr Roheisen aus der zugeführten Speise freisetzen.

"Deshalb wurden die amtlichen Zahlen für die Eisenindustrie in den vergangenen Jahren mehrmals nach unten revidiert. Schlussfolgerung: Vegetarier haben im Schnitt weniger Eisenvorrat und damit etwas weniger Eis im Körper (was viele Ärzte inzwischen auch als Gesundheitsvorteil ansehen!), zeigen aber nicht öfter Eisenmangel als Fleischfresser.

B12 ist sehr bedeutsam für den Metabolismus sowie für die Zellstruktur, besonders für die Nervenzelle. Obgleich Menschen nur 1 bis 3 Mikrog (Millionstel Gramm) dieses VITAMINES pro Tag benötigen, gibt es Menschen, die an einem Mangel an Vitaminen B12 erkrankt sind.

Das heißt, die Zufuhr von B12 kann nicht durch den Verzehr von frischem Rindfleisch gedeckt werden. Studien haben ergeben, dass in Indien ansässige Vegetarier kaum unter einem Mangel an Vitaminen B12 gelitten haben. Indianer dagegen, die nach England zogen, hatten dort einen B12-Mangel, obwohl sie ihre pflanzliche Nahrung aufrechterhalten hatten. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die in ihrem ganzen Lebenslauf noch nie Tierprodukte verzehrt haben und keinen Mangel an B12 haben.

Das bedeutet, dass der Mensch die 1 bis 3 µg B12 pro Tag leicht (indirekt) über natürliche Pflanzennahrung einnehmen kann. Ein B12-Mangel ist daher kein drastisches Hindernis für Ovo-Lacto-Vegetarier, da sie B12 mit Molkereiprodukten aufsaugen. Veganer sollten gewisse Arten von Algen oder "fermentierte" Lebensmittel essen, d.h. Lebensmittel, die Mikro-Organismen enthalten, die einem Bakterienprozess unterzogen wurden, so dass diese zu Vitamin B12 Quellen werden.

Daher erhält der Mensch heute auch durch den Fleischkonsum nicht mehr genug davon, und die Lebensmittelindustrie muss immer mehr Tierprodukte mit dem Produkt ausstatten. Wir können jedoch aus gesunden, vorzugsweise ungeschälten Kräutern aus natürlichem biologischem Anbau oder aus mit Soja angereicherten vegetarischen Produkten (z.B. Sojagetränken) Vitamine gewinnen. Auch als " Flüssigfleisch " kann man das Ei bezeichnen.

Sie verrotten daher im Langdarm des Menschen noch rascher als Fleische. Neben diesen Keimen ist das Ei auch reich an Cholesterol, und in der Tierverdauung führt es wie ein Ei zur Entstehung von giftigen Verunreinigungen. Darüber hinaus ist ein Ei, ob gedüngt oder ungedüngt, natürlich für etwas anderes als den Genuss durch den Menschen da.

Wie bereits erläutert, können die im Ei enthaltenen Bestandteile (hauptsächlich Eiweiß) leicht und unschädlich aus reiner pflanzlicher Kost gewonnen werden. Aber wie bei der Fleischsorte ist auch bei der Muttermilch bewiesen, dass der Mensch ohne sie sehr gut auskommen kann. Jahrzehntelange Erfahrung von vielen Menschen auf der ganzen Welt, die seit ihrer Entstehung oder seit ihrer Umstellung ohne Muttermilch und Milcherzeugnisse auskommen, zeigt mit ihrem eigenen Beispiel, dass eine gesundheitsfördernde Veganernährung durchaus möglich ist.

Selbst bei Säuglingen und Kindern ist eine ausgeglichene vegetarische Kost völlig auskömmlich, noch besser als eine Diät mit tierischer Milch und Tierfleisch, sofern eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 gewährleistet ist. Im Jahr 2004 veröffentlichte die renommierte amerikanische Kinderzeitschrift Pediatrics in Review einen Beitrag über "Vegan Nutrition for Babies, Children and Adolescents", der die Ergebnisse einer Untersuchung des Children's National Medical Center in Washington D.?C vorstellte.

Menschen können daher in allen Lebensabschnitten sehr gut ohne Tiermilch auskommen. Im Gegensatz zur propagandistischen Förderung durch die Industrie ist sie kein unverzichtbares Lebensmittel - auch nicht ein gesundheitsförderndes, nicht einmal ein selbstverständliches. Obwohl für die körperliche und seelische Weiterentwicklung des Babys eine gute Brustmilch, die sich ständig dem Säuglingswachstum anpasst, von grundlegender Wichtigkeit ist, ist nicht artgerechte Brustmilch sehr schwierig.

Die Kühe produzieren für ihr Kälbchen und ihre Bedarfe ganz andere als Menschen. Eine Wade steht von den ersten paar Gehminuten an auf den Füßen und entwickelt sich sehr zügig. Damit er nicht einmal mehr seine eigene Muttermilch austrinkt!

Daher ist zu beachten, dass Tiermilch zu einem höheren Risiko von Allergien, unerwünschten Antibiotika, Übersäuerungen, einem Überschuss an Chlor, Eiweiß usw. beim Menschen führt - mit allen damit zusammenhängenden Beschwerden. Auch bei veganer Kost muss natürlich, wie bei jeder Form der Nahrung, auf ein gesundes Gleichgewicht geachtet werden.

Umso deutlicher ist die Erkenntnis, dass die bereits diskutierten Krankheiten der Zivilisation größtenteils auf den Verzehr von Rindfleisch zurückzuführen sind, wenn wir Menschen aus anderen Kulturen sehen, die sehr wenig oder gar kein Rindfleisch ernähren. 2002 berichtete die Fachpresse, dass die Älteste der Erde eine 116-jährige Chinesin sei, "mit schnellem Geist und Witz".

Die Frau erklärt, dass sie nie etwas zu trinken oder zu rauchen hatte und erst im Alter von ca. 100 Jahren einen Happen ausprobiert hatte. Vegetarier punkten nicht nur bei der Lebensdauer, sondern auch bei der körperlichen Leistungsfähigkeit in vergleichenden Studien merklich. Während der körperlichen Belastung zeigen sie eine viel höhere Belastbarkeit als Fleischfresser, und sie brauchen eine viel kürzerer Erholungszeit, da vegetarisches Essen eine natürlich erholsame Wirkung hat, während vegetarisches Essen nur einen kleinen Energieausstoß (ähnlich wie Kaffee) gibt, den Organismus dann aber mit allen geschilderten Benachteiligungen belasten.

Deshalb aßen nach neusten Forschungsergebnissen auch römische Gladiatoren, die als gut ausgebildete Muskelmänner galten, überwiegend vegetarische - vor allem Gersten, Hülsenfrüchte und (Trocken-)Früchte - und ähnelten weniger den heutigen Körperbauern, sondern den fettleibigen Sumo-Wrestlern. Der Verzehr von Tierprodukten erhöht, wie bereits gesagt, das Übergewicht, da diese Lebensmittel in der Regel viel Fette haben.

Die Vegetarier sind hier viel weniger bedroht. Um es ganz offen zu sagen: Dickere Vegetarier sind rar. Weil Vegetarier deutlich weniger fetthaltige Endprodukte zu sich nehmen und Vegetarier ohnehin kaum industrielle Lebensmittel, da nahezu jedes weiterverarbeitete Lebensmittel animalische Inhaltsstoffe hat. Sie ernähren sich daher viel mehr Obst und Gemüsesorten, was den gesünderen Metabolismus sehr anspricht. Weil der Organismus durch diese denaturierte Ernährung oft geschlackt wird und auch zu wenig lebensnotwendige Nährstoffe erhält, hängt er auch auf vollen Bauch und fragt immer wieder nach Futter.

Tierfutter dagegen wird nahezu immer erwärmt, entweder in der Herstellung und/oder beim Zubereiten. Auf der anderen Seite beinhalten sie viel Eiweiß und Fette (sowie die bereits erwähnten Schadstoffe).

Zwar kann der Mensch "alles" fressen (d.h. er kann sowohl Pflanzen- als auch Tierstoffe verwenden), aber das bedeutet nicht, dass deshalb alles, was er fressen kann, auch für ihn gut und gesünder ist. Vielmehr: Körpertyp und Disposition machen klar, dass Vegetarier viel natürlichere und ratsamere Nahrung für den Menschen sind.

Das kann man im folgenden Vergleich von fleischfressenden und herbivoren Säugern sehen. Das beweist auch die Tatsache, dass der Mensch das abgetötete Wild nicht roh fressen kann, sondern das Rindfleisch erst durch aufwändige Verfahren - wie Hängen, Zapfen, Einlegen, Pökeln, Backen, Braten, Backen, Fritieren, Grillen uvm. - vorbereiten und abschmecken muss, bevor er überhaupt daran denkt, es zu konsumieren.

Auch wenn eine pflanzliche Kost für den Menschen viel naturbelassener und gesundheitsfördernder ist als der Verzehr von Rindfleisch, ist es für viele nicht einfach, sofort auf eine reine pflanzliche Kost umzusteigen. Es ist bereits gesagt worden, dass es bestimmte Substanzen (Zersetzungsprodukte und Chemikalien ) gibt, die eine physikalische AbhÃ?ngigkeit schaffen. Das wird aber erst deutlich, wenn der Organismus diese "Substanz" nicht mehr hat.

Der Betreffende leidet zunächst unter einer Form des Rückzugs (unbändiges Bedürfnis nach Rindfleisch, Nerven, Reizbarkeit und das Empfinden, "nicht richtig gefressen zu haben"). Stellt sich der Organismus nun auf eine gesundheitsfördernde, entschlackende Ernährung ein, kommt es in der ersten Phase zur Ausleitung. Wenn man sich von diesen so genannten ersten Verschlechterungen nicht täuschen lässt, wird man sehr schnell merken, dass diese Nebenwirkungen nachlassen und der entschlackte Organismus in der Lage ist, ausreichend vitale Stoffe aus der gesünderen Ernährung aufzufangen.

Beim Umstieg auf eine pflanzliche Kost sind bestimmte Fleischersatzstoffe (aus Seitan, Lupine, Soya, etc.) manchmal zunächst eine wohltuende Abwechslung. Stattdessen achten sie zunehmend auf eine gesunde und vielseitige Kost, die aus frischen Früchten, Salat und Gemüsen besteht. Inzwischen hat sich gezeigt, dass viele physische Leiden und Erkrankungen, vor allem die Zivilisationserkrankungen, in unmittelbarem Bezug zu einer fehlerhaften Diät sind.

Es gibt keinen einzelnen gesundheitlichen oder ernährungsphysiologischen Anlass, warum wir aus gesundheitlichen Gründen auf den Verzehr von Rindfleisch verzichtet haben.

Mehr zum Thema