Dextrose was ist das

Traubenzucker, was ist das?

Stichworte: Ernährung, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Dextrose, Glukose. Die geräucherte Dextrose wird traditionell einer Vielzahl von Lebensmitteln als süße, würzig-rauchige Geschmackskombination zugesetzt. Dahinter verbirgt sich etwas? Der braune Zucker ist nicht vollständig gereinigter Rüben- oder Rohrzucker und zeichnet sich aus. Traubenzucker, Glukose, Stärkezucker - all diese Begriffe beschreiben die gleiche chemische Verbindung.

Fokus auf den Energiebereich

Jeder Mensch benötigt zwar etwas Kraft, aber keiner kann selber Kraft aufbringen. Die Hauptenergiequelle sind gasförmige Kohlenwasserstoffe, da sie in der Regel aus der Nahrung kommen. Glucose ist die bevorzugte Energielieferantin für die meisten Gewebe. Die Energieversorgung des Hirns erfolgt über Glucose. Der Verzehr von 130 g glykämischer Kohlehydrate pro Tag für Kleinkinder (> 1 Jahr) und Erwachsenen decken den Glukosebedarf des Hirns.

Es ist das stoffwechselaktivste Körperorgan. Anders als andere Organe des Organismus verwendet das Hirn fast ausschließlich Glucose als Energiequelle. Da die Glukosespeicher äußerst gering sind, ist das Hirn auf eine kontinuierliche Zufuhr von Traubenzucker angewiesen. 2. Die Glukosereserven sind in 10 min aufbrauchen. Das Hirn braucht viel: Es braucht mehr als die HÃ?lfte der im Körper vorliegenden Dextrose.

Im Stress, wenn das Hirn seine Höchstform erreicht, gleitet es bis zu 90 Prozent ab. Allerdings ist das Hirn nicht in der Lage, auch nur die kleinsten Glukosereserven aufzubauen. Es kann nur Glukose aus dem Vollblut und den Speicher, die die Haut bildet, verwenden. Der größte Konkurrent unter den anderen Dextrose-Konsumenten sind die Muskel.

Sie können im Unterschied zum Hirn etwas Traubenzucker in einer besonderen Art und Weise speichern, aber nur für sich selbst. Bei uns werden 40 bis 55 Prozent der zugeführten Energien in Kohlehydraten bereitgestellt, der restliche Teil wird über Fette und Proteine absorbiert. Sie werden als ein einziger Grundbaustein, der einfache Zucker namens Dextrose oder Traubenzucker, besonders rasch einziehen.

Traubenzucker ist jedoch in vielen Lebensmitteln nicht in dieser frei und leicht absorbierbaren Variante vorhanden, sondern in komplizierten Aufbauten. Im Magen-Darm-Trakt werden die Kohlehydrate aus unserer Ernährung in einzelne Bausteine zerlegt - dann ist vor allem der Glukose/Dextrose-Baustein vorhanden. Der Traubenzucker tritt nun über den Darm in den Blutstrom ein.

Hier kommt es in Blutzuckerform vor und wird in unsere Zelle befördert, wo es letztendlich in Strom umwandelt wird. Nun ist es für den Verzehr im Hirn und in den Muskelgruppen verfügbar. Traubenzucker, der nicht unmittelbar benötigt wird, lagert sich in seiner Lagerform Glycogen in der Muskelzelle und der Leber ab.

Ist Traubenzucker jedoch in seiner Reinform vorhanden, hat er einen klaren Weg dorthin. Es durchdringt die Darmwände ohne Zwischenstopp und ist bereits wenige Augenblicke nach der Einnahme im Körper erkennbar. Traubenzucker ist im Gegensatz zu anderen normalerweise verzehrten Nahrungsmitteln am ehesten im Körper zu finden. Zur Bestätigung dieser Tatsache wurde der Blutzuckerindex von Dextrose und verschiedenen anderen Nahrungsmitteln (z.B. Bananen) an der Freiburger Universitätsklinik für Ernährungswissenschaft, Institute of Sports and Sports Science (IfSS) miteinander abgeglichen.

Die Folge war signifikant: Der Blutzucker stieg in dieser Zeit, in der Dextrose verabreicht wurde, um etwa 20 % an. Bei Verabreichung der Bananen-Dosis betrug der durchschnittliche Zuwachs nur etwa fünf Prozentpunkte. Dextrose zeigte in den ersten fünf Gehminuten einen viermal höheren Blutzuckeranstieg als Bananen.

Die Blutzuckerwerte stiegen bis zu 30 min nach der Probenahme stetig an, aber der Blutzuckerwert war nach Dextrose deutlich über dem nach der Banane. Sie war um beinahe 80 Prozentpunkte (Mittelwert) angestiegen, die Banane um die Haelfte, also um etwas weniger als 40 Prozentpunkte.

Der Insulinspiegel kann den Zucker nicht mehr in die Zelle leiten oder die Pankreas bildet nicht mehr genügend Stoff. Der Blutzuckerspiegel geht in beiden FÃ?llen auf die falsche Bahnen. Oftmals ist es möglich, einem gesunden Lebensstil entgegenzuwirken und den Blutzuckerspiegel wieder auf Kurs zu halten. Auf einmal kommt es zu einem Insulinüberangebot im Körper und der Zucker wird mit Überzehrung in die Zelle transportiert.

Dadurch fällt sein Gehalt im Vollblut in die Tiefe. Sobald das Hirn jedoch hypoglykämisch ist, muss Dextrose so schnell wie möglich hinzugefügt werden. Daher ist das erste Gebot nicht, den Zucker beim geringsten Zeichen zu bestimmen, sondern sofort wirksam zu werden und Kohlehydrate in ihrer saubersten Art als Dextrose aufzunehmen.

Gerade in dieser Art sind sie die richtige Lösung für sofortige Hilfe, denn Traubenzucker kommt besonders zügig an. Reiner Traubenzucker gelangt direkt ins Gehirn und wirkt innerhalb weniger Minuten gegen Unterzucker. Immer in der Hosentasche und auch auf dem Betttisch aller Diabetiker: Dextrose, bei den ersten Zeichen von Hypoglykämie zur Hand.

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