Diätpillen im test Stiftung Warentest

Ernährungspillen im Test Stiftung Warentest

Für die Stiftung Warentest gibt es einen Fatburner-Test der Stiftung Warentest. Refigura-Test: Was sagt Stiftung Warentest dazu? Sunscreen-Test der Stiftung Warentest überrascht! Diet Pillen Test Stiftung Warentest . Die Fett- und Kohlenhydratblocker im Test sind nicht sehr geeignet".

Medikament gegen Dominanz Das sagt die Prüfungen

Schlankheitsprodukte: "Es gibt keine Tabletten, die helfen" Das Unternehmen mit Schlankheitsmitteln und Appetithemmern ermöglicht es, die Zahl der verschiedenen Produkte stetig zu erhöhen. Verschiedene Wirkungsmechanismen führen z.B. zu erhöhter Fettabscheidung, Wasserverlusten, gesteigertem Metabolismus und Appetitlosigkeit, aber bedauerlicherweise auch oft zu nicht zu unterschätzenden Seiteneffekten. Die homöopathischen Mittel sind ebenfalls unbedenklich, aber oft unwirksam.

Schlankheitsmittel haben vielfältige Nebeneffekte und sind daher nicht immer klar auf sie zurückzuführen. Das betrifft vor allem Produkte, die wie ein Abgasturbolader die Durchblutung und den Metabolismus anregen. Durch ihre stimulierende Funktion sind diese Derivate besonders gefährdet, da Herzinfarkte und Schlaganfälle unmittelbar bevorstehen. Immer mehr zweifelhafte pflanzliche Zubereitungen kommen aus Asien auf den Markt, deren Inhalt oft nachgeahmt ist oder in Europa nicht einmal für verboten erklärt wird.

Allerdings werden aus Preisgründen häufig künstliches Koffein und pseudoephedrine zu Schlankheitsmitteln aus dem Fernen Osten hinzugefügt, um die Wirksamkeit zu erhöhen - ein gefährlicher Vorgang. Auch ohne gefährliche Nebeneffekte sind die Fettausscheidungskapseln, die eigentlich zum richtigen Gewichtsverlust beitragen. Als unbedenklich gelten auch die aus Ballaststoffen und Schwellstoffen bestehenden Kapseln, die den Magen-Darm-Trakt durch reine Mechanik aushungern.

Es gibt also kaum einen Anlass, Suchtmittel mit schwerwiegenden Begleiterscheinungen auf eigene Rechnung mitzunehmen.

Ökotest bestraft Diätpillen: Wofür sind Diätpillen gut?

Der Öko-Test hat die gängigsten Diätpillen und Schlankheitstabletten getestet. Mit den Schlankheitsmitteln lässt sich das Pfund leicht und mühelos ins Wanken bringen. Noch nie war Deutschland so dick: Rund 60 Prozent der Männer und fast 40 Prozent der Frauen in Deutschland sind Übergewichtig, sagt die DGE.

Viele Menschen verlassen sich beim Abnehmen auf Schlankheitsprodukte aus Drogerien oder Apotheken, deren Motto lautet: "Schlank in wenigen Wochen". Der Öko-Test hat 21 zugelassene und frei verkäufliche Schlankheitsprodukte getestet. Keiner der geprüften Tabletten hat ernsthafte Begleiterscheinungen - aber sie auch nicht. Vielmehr würden die Produzenten mit der Erwartung ihrer Abnehmer Geschäfte machen, resümiert Öko-Test: "Der Wille der Konsumenten, ein paar Kilo weniger zu wägen, wäscht ihnen den Geldbeutel.

Von den 21 Diätpillen haben 20 den Öko-Test nicht bestanden. Aber das ist kein Wundermittel: Nur in Verbindung mit einem Ernährungskonzept, mehr Bewegung und einer Umstellung des Lifestyles kann man mit 0rlistat gut abspecken. Zudem ist es ein Arzneimittel, das laut Öko-Test nur in Rücksprache mit einem Facharzt einnehmbar ist.

Bei allen anderen Abnahmetabletten im Test gilt: Nur mehr Bewegung und eine ausgewogene Diät hilft beim Abnehmen, nicht aber die Dragees. Für keine der Substanzen gibt es genügend wissenschaftlichen Beweis - im Gegenteil: Es gibt keine "wissenschaftliche Grundlage" für die Wirksamkeit der Fettbindemittel, so Öko-Test. Es gäbe keine soliden wissenschaftlichen Beweise dafür.

Dennoch bestätigt die EFSA, dass einige Diätpillen eine "gewichtsreduzierende Wirkung" haben. Obwohl die Produzenten gern damit inserieren, haben diese Tabletten keine Langzeitwirkung, sagt Prof. Schubert-Zsilavecz vom Zentrallabor der deutschen Pharmazeuten. Refigura ist eines der beliebtesten Schlankheitsprodukte aufgrund seiner vielen Anzeigen. Die Refigura ist ein fetter Binder, der ein Gefühl der Sättigung erzeugt - so jedenfalls die Reklame.

Im Öko-Test scheiterte das Schlankheitsmittel auch am fehlenden Nachweis seiner Wirkkraft. Wirkungsvoller sind eine ausgewogene Ernährungsweise, viel Bewegung und medizinische Versorgung. Alle Testresultate und weitere Informationen finden Sie in der Januar-Ausgabe von Öko-Test (01/2018) und hier.

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