Ein Vitamin

A-Vitamin

Die beste, aber derzeit fast einzige frühzeitige Indikation für Vitamin-D-Mangel ist ein zu niedriger Blutspiegel. Einige halten eine ausgewogene Ernährung für ausreichend. Welche Lebensmittel enthalten Vitamin C? Welche sind die ersten Anzeichen eines Mangels? Vitamin-D-Mangel-Symptome sind vielfältig.

Bundesversicherungsanstalt - Medien und Hintergrundinformation

Vor allem in den finsteren Wintern setzen viele Menschen vermehrt auf Vitamin D-haltige Produkte. Aber welche Menge an Vitamin C sind Nahrungsergänzungen und welche sind es? Dies ist auch deshalb der Fall, weil immer mehr Nahrungsergänzungen mit Vitamin-D-Konzentrationen auf den Markt kommen, die bisher nur zur Therapie von Mangelerscheinungen in Medikamenten eingesetzt wurden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Vitamin präparaten kann Vitamin C vom Organismus selbst produziert werden, wenn es der Sonne ausgesetzt ist, und muss nur in begrenztem Umfang über die Nahrung absorbiert werden. Im Normalfall kann ein normaler Mensch seinen Vitamin-D-Bedarf in unseren Breiten ( "37 - 60 N") durch eine regelmässige Versorgung mit Tageslicht bis zu 80 - 90 prozentig, in den Sommer-Monaten bis zu 100 prozentig decken.

Im Zeitraum der Monate October bis MÃ??rz ist die Entstehung von Vitamin C durch direktes Sonnenlicht nur bedingt möglich. Allerdings kann der Mensch das in den Sommerferien produzierte Vitamin C im Fett- und Skelettmuskelgewebe lagern, so dass auch in den kalten Jahreszeiten eine angemessene Zufuhr gewährleistet ist. Nur 10 - 20 % des Tagesbedarfs an Vitamin D werden mit Lebensmitteln gedeckt.

Nahrungsmittel mit hohem Vitamin D-Gehalt sind hauptsächlich Fische und Fischprodukte (insbesondere fette Varianten wie Heringe, Wildlachse und Sardinen). Manche Margarine sind auch mit dem Vitamin bereichert. Bei der Verhärtung der Haut spielt Vitamin E eine wichtige Rolle. Vitamin D-Mangel kann die Gebeine erweichen (Osteomalazie) und zu Knochenverlust (Osteoporose) verhelfen.

Der Großteil der Menschen in der Bundesrepublik hat keinen Vitamin-D-Mangel. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass mehr als die Haelfte der Bundesbuerger in den finsteren Monaten des Winters nicht bestens mit dem Vitamin ausgestattet sind. Bevölkerunggruppen, die oft nicht genügend Vitamin E in der Epidermis produzieren, gehören dazu: In diesen Gruppen kann eine weitere Einnahme von Vitamin E, z.B. in Tablettenform, hilfreich sein.

Liegt bereits ein Vitamin-D-Mangel vor, muss dieser in Absprache mit dem behandelnden Arzt medikamentös behandelt werden. Vitamin D-haltige Medikamente werden auch zur Vorbeugung von Rachitis bei Kleinkindern eingenommen. Derzeit gibt es keine gesetzlichen Grenzwerte für Vitamin E. Laut Fachkommission von Bundesverband für Lebensmittelsicherheit (BVL) und Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BfArM) wird ein solcher Effekt angenommen, wenn das Nahrungsmittel den Tagesbedarf des Nährstoffs ganz oder zum Teil abdeckt.

Die von der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE) festgelegten Richtwerte für Vitamin C liegen bei bis zu 20 µg/Tag (800 I.E.) für die Erwachsenen. Dies kann als eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E für alle Menschen betrachtet werden, die ihren Vitamin D-Bedarf nicht auf konventionelle Art und Weise abdecken (Sonnenlichtversorgung).

Vitamin D-Präparate bis zu einer täglichen Dosis von 20 µg Vitamin C werden daher von der Fachkommission aufgrund ihrer ernährungsphysiologischen Wirkungen als Nahrungsergänzung klassifiziert. Bei einer wirklichen Mangelerscheinung kann eine Therapie mit einem hochdosierten Vitamin-D-Präparat Sinn machen. Allerdings haben die Behoerden oft Sorgen um die Unbedenklichkeit und Marktfaehigkeit dieser Produkte als Nahrungsmittel.

Die Gemeinsame Sachverständigenkommission hat zum Zweck, als unabhängige Instanz Kataloge von Kriterien, Entscheidungsbäumen und Gutachten unter Beachtung der wissenschaftlichen Ergebnisse und rechtlichen Anforderungen zu erstellen, um eventuelle Gesundheitsrisiken besser zu identifizieren oder die Klassifizierung eines Stoffs als Medikament zu vereinfachen.

Mehr zum Thema