Eiweiß Ernährung

Protein-Ernährung

Eiweiß: Die neuesten Artikel und Rezepte für Protein aus den Bereichen Rezepte, Ernährung, Gewichtsabnahme und gesundes Leben. Noch weniger empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Warum brauchen wir eigentlich Protein in unserer Ernährung und wie viel in welcher Form? Protein ist ein wichtiger Baustein für den Körper & für gesundes Wachstum. Die Experten erklären den richtigen Umgang mit Proteinen für Kleinkinder.

Gesundheitsfördernde Ernährung: Mehr Eiweiß essen!

Mensch und Tier fressen, bis ihr Eiweißhunger satt ist. Ist der Eiweißgehalt hoch, hört die Ernährung früher auf, als wenn der Eiweißgehalt ist. Ist der Eiweißhunger befriedigt, kann es sein, dass der Mensch viele oder wenige Kohlehydrate und Fett gegessen hat.

Unter anderem ist es dem wissenschaftlichen Autor Bas Kast zu verdanken, dass das Sujet mit seinem Erfolgsbuch "Der Ernährungskompass" in den Vordergrund getreten ist. Prof. David Raubenheimer von der Sydney University hat zusammen mit seinem Mitarbeiter Stephen Simpson als erster das Insektenphänomen entdeckt. Sie alle durften so viel fressen, wie sie wollten und erhielten keine Anweisungen.

"Auf der Suche nach Proteinen essen wir zu viel Fette und Kohlenhydrate", meint Bas Kast. Daher haben Eiweiße im Magen den Vorzug. Es geht vor allem um Verarbeitungserzeugnisse. Oft enthält sie viel Fette oder Zuckern oder beides, wodurch der Proteingehalt "verdünnt" wird. Die Verdünnung von Proteinen in verarbeiteten Lebensmitteln wird von Raubenheimer und anderen als eine der wichtigsten Ursachen für das Adipositasproblem weltweit angesehen.

Entgegen der landläufigen Ansicht, dass das Problem in erster Linie der Fettgehalt ist (bestimmte Fettsäuren wie die bekannten Omega-3-Fettsäuren in Fettfischen wie Lachs, Fischhering und Forellen können bei der Gewichtsabnahme unter anderem durch die Bekämpfung schädlicher Entzündungsprozesse im Organismus behilflich sein). Angesichts des globalen Klimaproblems ist es Raubenheimer ein wichtiges Anliegen, dass auch die Nahrungsmittelindustrie das vorhandene Wissen nutzt und gesündere Lebensmittel produziert.

Vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten konsumieren billig verarbeitetes Nahrungsmittel. Viele Ernährungsgewohnheiten versagen, weil die Menschen weniger fressen und hungern müssen. Auch Nahrungsfasern sättigen den Appetit. Derjenige, der vorwiegend naturbelassene Nahrungsmittel mit einem höheren Eiweiß- und Ballaststoffgehalt isst, "Hunger macht den Rest".

Fische und Joghurt. Der Autor Bas Kast, der in seinem Werk über die neusten Forschungsresultate berichtet, rät ein- bis zweimal pro Tag zu fettem Fisch und zu einer Dosis Joghurt, die nicht nur wegen der Milchsäuren eine heilende Wirkung auf die Darmflora hat. Doch wie kann man den erhöhten Eiweißbedarf abdecken, wenn man unter 65 Jahre ist und lieber weniger fressen sollte?

Bas Kast führt neben Fischen und Joghurt, die viel Eiweiß beinhalten, auch extrem gesundes pflanzliches Eiweiß an: Sie sind ein hervorragender Ersatz für proteinarme Kartoffeln. Bas Kast empfiehlt vor allem von Pommes frites und Chips, wie von allem anderen. Andere empfohlene Proteinquellen sind Leinsaat, die auf Joghurt knusprig schmecken, und Weizenkeim, Vollkorn-Haferflocken, die viele Kohlenhydrate beinhalten, aber langsam verdaulich sind und sich auch durch einen höheren Proteingehalt kennzeichnen.

Wem die Gerichte von Bass Kast in seinem Werk gefallen, der kommt auf seine Kosten. Dass es einen Weg gibt, sich gesund zu essen, ohne zu verhungern, erscheint wie ein Zauber. Der Nährwertkompass, C.Bertelsmann, 20 EUR. Prof. David Raubenheimer und andere Forscher bereiten derzeit ein Werk mit dem Titel "The Five Appetites" vor.

Mehr zum Thema