Elektrolytische Getränke Durchfall

Electrolytische Getränke Durchfall

Blähungen oder stark zitrushaltige Lebensmittel und Getränke sollten vermieden werden. Gängige Getränke und ihre pH-Werte. Kontaminiertes Wasser kann Krankheiten wie Durchfall, Cholera, Ruhr, Typhus und Polio übertragen. Elektrolytische Lösungen funktionieren in dieser Hinsicht. Diese Getränke kompensieren den Verlust von Mineralsalzen und Flüssigkeiten.

Wie ernährt man sich mit der Magen-Darm-Grippe?

Die Darmgrippe (Gastroenteritis, Magen-Darm-Infektion) verheilt meist von selbst. Für die Behandlung genügt es oft, den mit Durchfall und/oder Emesis einhergehenden Flüssigkeits- und Elektrolytverlust aufzufangen. Weil sich solche Massnahmen nicht spezifisch gegen die Ursache der Krankheit - also den Krankheitserreger der Magen-Darm-Grippe - wenden, beschreiben Ärzte sie als symptomatisch: Sie lindern die Symptome und überbrücken die Zeit bis zur Besserung.

Bei der Darmgrippe ist die Aufnahme von Flüssigkeiten und Elektrolyten immer die bedeutendste Therapie. Reiner Fruchtsaft, Trinkwasser oder Zitronenlimonade (z.B. Cola) sind bei Gastroenteritiden generell ungeeignet: Diese beinhalten entweder zu viel Blutzucker, der den Durchfall erhöhen kann, oder zu wenig oder zu wenig Chlor. Für schwerere gastrointestinale Influenza sowie für Kleinkinder und ältere Menschen wird empfohlen, ein besonderes Dextrose-Elektrolytpulver aus der Pharmazie zu beziehen und - wie vorgeschrieben mit klarem Trinkwasser gemischt - durch den Magen zu nehmen.

Sonstige Getränke (z.B. Vollmilch, Limonade) sind für die Trinkwasserlösung nicht zugelassen! Es ist besonders für die gastrointestinale Influenza zur Kompensation von Flüssigkeitsverlusten und zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Dehydrierung prädestiniert. Das Präparat beinhaltet exakt die für den Organismus notwendige Mischung: in Wässern aufgelöste Elektrolyten wie Speisesalz (NaCl), Natriumchlorid (KCl) oder Natriumzitrat sowie Dextrose (Glucose) als Nährstoffe.

Hausgemachte Gemische aus Fruchtsaft, Speisesalz, Zucker u. a. werden bei Gastroenteritiden nicht empfohlen. Besonders für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen - insbesondere bei Erkrankungen im Vorfeld - birgt die Magen-Darm-Grippe bestimmte Gefahren. Deshalb ist eine geeignete ärztliche Behandlung für diese Personengruppe von Bedeutung. Abhängig davon, wie groß die Magen-Darm-Grippe ist, kann auch eine Behandlung im Spital notwendig sein.

Prinzipiell ist die Versorgung mit Flüssigkeit und Elektrolyten aber auch bei starker Magen-Darm-Grippe mit Hilfe von Trinkwasserlösungen möglich - es ist nachgewiesen, dass Aufgüsse nicht besser sind. Die Infusionstherapie ist nur bei schwerwiegenden Gastroenteritiden notwendig - d.h. wenn: der Verlust von Flüssigkeit 10 Gewichtsprozent oder mehr beträgt, ein Durchblutungsstoß vorhanden ist, sich wiederholendes Erbrechen auch mit geeigneten Mitteln nicht kontrollieren lässt (sog. Antiemetika).

Auch gegen die Symptome der Magen-Darm-Grippe - also für die symptomatische Heilung - können diverse Arzneimittel helfen: Beispielsweise wirken Wirkstoffe, die den Stuhlgang behindern (so genannte Beweglichkeitshemmer, z.B. Loperamid), gegen Durchfall. Allerdings sind solche Arzneimittel nur bei unkomplizierter Darmentzündung erwünscht. Bei schweren Magen-Darm-Infektionen (z.B. mit Blutdurchfall, hohem Blutdruck, hohem Dickdarm) wird diese Behandlungsmethode nicht empfohlen.

Viele andere Arzneimittel, die gegen Durchfall wirken sollen, sind bisher nur unzureichend erforscht. Deshalb werden diese Arzneimittel nicht für die gastrointestinale Influenza empfohlen. Wenn Sie wegen der Magen-Darm-Grippe viel kotzen müssen, können Ihnen besondere Mittel gegen Brechreiz (sog. Antiemetika), zum Beispiel der aktive Inhaltsstoff On-Dansetron, behilflich sein. Die Einnahme von Azetylessigsäure (ASS), nicht-steroidalen antirheumatischen Medikamenten (NSAIDs) und COX-2-Inhibitoren (wie Etoricoxib) sollte bei Gastroenteritiden nicht erfolgen.

Die kausale Therapie der Magen-Darm-Grippe - also die zielgerichtete Kontrolle der Krankheitserreger durch Arzneimittel - ist nur in Ausnahmefällen notwendig, z.B. wenn: das Abwehrsystem geschwächt ist (z.B. durch Arzneimittel oder eine Grunderkrankung), Durchfallblutungen. Wenn für die gastrointestinale Influenza bakterielle Erkrankungen (wie z. B. Salmonella, Shigella, Yersinia oder Éscherichia coli) mitverantwortlich sind, sind antibiotische Mittel wirksam.

Welche Art von antibiotischem Mittel am besten ist, richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitserreger. Allerdings sind diese Arzneimittel nicht wirksam gegen die Wirkung von HIV. Hat ein Rotavirus, Norovirus oder ein anderes gastrointestinales Krankheitsbild eine Entzündung hervorgerufen, werden daher für die kausale Behandlung antibiotische Mittel eliminiert. Hinweis: Durchfall kann auch als Nebeneffekt einiger Arzneimittel - insbesondere eines Antibiotikums - auftauchen.

Die Behandlung der Magen-Darm-Grippe erfolgt in diesem Falle nach Möglichkeit durch Absetzen des Medikaments. Wie ernährt man sich mit der Magen-Darm-Grippe? Manche beschwören auf magenerhaltende Lebensmittel wie z. B. Risotto, Banane, Apfelmus, Zwieback oder Toastbrot. Auch auf Molkereiprodukte wird teilweise verzichtet, um weitere gastrointestinale Störungen durch Laktoseunverträglichkeit zu verhindern (da eine solche Entzündung zeitweilig zu einem Laktase-Mangel führt).

Es ist jedoch nicht erwiesen, dass diese Diät einen positiven Effekt auf die gastrointestinale Erkrankung hat. Kola und Salzstöcke werden auch nicht als Haushaltsmittel gegen Gastroenteritiden empfohlen: Salzstöcke versorgen hauptsächlich mit Salz, aber der Organismus benötigt auch Kali. Im Allgemeinen können Sie bei der Magen-Darm-Grippe alles gut verträgliche einnehmen. Selbst wenn Ihr Baby an Darmentzündung leidet, können Sie es - soweit möglich - mit einer gut verträglichen Ernährung versorgen (d.h. je nach Lebensalter auch ganz normales Fressen oder Stillen).

Zur Verkürzung der Durchfalldauer können Sie probiotische Keime enthaltende Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungen - so genannte probiotische Mittel - bei leichter Magen-Darm-Influenza probieren: In der Probiotik sind besondere Keime wie z. B. Keime (z. B. in Joghurt und anderen Molkereiprodukten enthaltene Milchsäurebakterien) oder Hefe zu finden. Diese sollen den Organismus bei der Behandlung der Krankheitserreger des Durchfalles durch die Verdrängung der Krankheitserreger im Verdauungstrakt des Darms stützen.

Wenn Sie ein schwer abgeschwächtes Abwehrsystem haben oder an schweren Erkrankungen leiden, ist es jedoch besser, die gastrointestinale Influenza nicht mit einem Probiotikum zu behandeln:

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