Ernährungsbericht

Nährwertbericht

Wie der aktuelle Ernährungsbericht der DGE zeigt, ist jeder zweite Mann übergewichtig. DGE Ernährungsbericht: Menüservice "Essen auf Rädern" - viel Raum für Verbesserungen. Diese Erhebungen werden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien durchgeführt. Grundlage für eine gesunde Ernährung.

Nährwertbericht

Ergänzend wird das Buch durch einen Überblick über aktuelle Trends im Lebensmittelkonsum erweitert. Das zweite Teil behandelt die Ernährung in Kindertagesstätten und schildert die Ernährungslage in Deutschland. Das dritte Teil behandelt die Versorgung in ambulanten Einrichtungen für ältere Menschen. Das zweite Teilprojekt wurde von der Fachhochschule Hamburg, das dritte vom Alterungsinstitut der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit der Fachhochschule Hamburg realisiert.

Statistik und Ernährungsberichte

Hier werden Jahresberichte und Ernährungsstatistiken erstellt. In der Zeit von Jänner 2014 bis Feber 2015 wurden rund 2000 Menschen aus der schweizerischen Bevölkerung für die Befragung miteinbezogen. Die 18- bis 75-jährigen informierten über ihren Verzehr, ihre Koch- und Essgewohnheiten.

Auf der Grundlage des sechsten Swiss Nutrition Report wurde die Swiss Nutrition Strategy entwickelt.

Ernährungsbericht - Methodologie

Ausschnitt aus dem zehnten Ernährungsbericht 2004, Herausgeber: Deutscher Verein für Ernährung e.V: EVS ist eine regelmäßige Haushaltsbudgeterhebung des Bundesamtes für Statistik, in der die Privathaushalte über ihre Einkommen und Aufwendungen für einen 3-monatigen Betrachtungszeitraum Bericht erstatten ("Grobschreiben"). Der Großteil der Privathaushalte in Deutschland wird durch die Bevölkerung von EVS repräsentiert.

Ausgeschlossen sind nicht eingeschlossen sind Menschen ohne feste Anschrift und in Wohngemeinschaften oder Institutionen (z.B. Altenheime) lebende Menschen sowie private Haushalte mit einem Monatseinkommen von über 17.900 Euro (Stand 1998). Die Stichprobengröße von EVS lag 1998 bei rund 62.000 Haushalten. Rund jeder fünfte dieser privaten Haushalte führt zusätzlich zur verpflichtenden Grobschätzung eine so genannte "Feinschätzung" des quantitativen und wertvollen Konsums von "Nahrungs- und Genussmitteln" für einen weiteren Zeitraum von einem Monat durch.

Der große Differenzierungsgrad der Evidenzdaten bezieht sich nur auf den Innenbereich. Für den Ernährungsbericht 2004 wurde erstmalig ein Schätzverfahren erarbeitet, das für jeden einzelnen Haushaltsbereich die passenden Verbrauchsdaten nach Typ und Anzahl auf der Grundlage der Nebenkosten ausgibt. Im Hinblick auf die Gültigkeit der Angaben zu EVS ist darauf zu achten, dass es sich nicht um direkte Verbrauchsdaten wie im Ernährungsbericht gewünscht handeln, sondern um Angaben zu Lebensmittelkäufen von privaten Verbrauchern.

Daher sind einige Umwandlungen notwendig, um die EVS-Daten für die Erstellung des Ernährungsberichts zu verwenden. Die auf Nourney zurückgehende Methode wurde 1976 zum ersten Mal für den Ernährungsbericht verwendet und seitdem ständig weiter entwickelt. Das betrifft vor allem die Zielgruppe der Kleinen und Jungen, da sich ihre Ernährung innerhalb weniger Jahre stark verändert.

Das Umrechnen der Verbrauchsdaten in Nährstoffversorgungsdaten erfolgt mit Unterstützung des Federal Food Key (BLS) in der Fassung II.3. x Ausschnitt aus dem Ernährungsbericht 2012, Herausgeber: Bundesvereinigung für Ernährung e.V: In der Nationalen Verbrauchsstudie (NVS) II werden für die Bevölkerung im deutschsprachigen Raum repräsentative und tagesaktuelle Informationen über Nahrungsaufnahme und Ernährungsverhalten bereitgestellt. In einem persönlichen, computergestützten Einführungsgespräch (CAPI) wurden von den Teilnehmenden Angaben zu soziodemographischen Eigenschaften, Ernährungsverhalten und Gesundheitsstatus gesammelt.

Drei Methoden der Ernährungsdatenerfassung (Diät-History-Interviews, 24-Stunden-Rückrufe, Wiegeprotokolle) wurden verwendet, um den Nahrungsmittelverbrauch zu erfassen: Um herauszufinden, was die NVSII-Studenten normalerweise zu sich nehmen, wurde der Nahrungsmittelverbrauch in den vergangenen vier Monaten in einem Diät-History-Interview erhoben. Zusätzlich wurde der Stromverbrauch mit zwei 24-Stunden-Rückrufen aufzeichnet. Dabei wird der Nahrungsmittelverbrauch und die Nährstoffversorgung der NVS II Teilnehmenden anhand der 24 Stunden Recalls erörtert.

Der 24-stündige Rückruf wurde in NVS II an zwei aufeinander folgenden Tagen mit einem Zeitintervall von einer bis sechs Tagen (durchschnittlich 16 Tage) durchgeführt. Für die Erhebung wurde das von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon im Zuge der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition" (EPIC) entwickelte und für NVS II adaptierte Projekt EPIC-SOFT herangezogen.

Unter den 13.926 Teilnehmern im Alter von 14 bis 80 Jahren stehen zwei 24-Stunden-Rückrufe zur Verfügung. Bei der Bestimmung der Nährstoffversorgung wurden auch mit Vitamin- und Mineralstoffangereicherten Lebensmitteln berücksichtigt, sofern diese in der BLS 3.02 vorhanden sind.

Mit Hilfe des EPIC-SOFT-Programms konnte eine mögliche Vitamin- und Mineralstoffanreicherung in unterschiedlichen Nahrungsmitteln (z.B. Säfte, Frühstückscerealien) nachgewiesen werden. Auswertet wurden die Messdaten mit dem SAS-Programm, Stand 9.1. Für die Ermittlung des Nahrungsverbrauchs und der Nährstoffaufnahme wurde das rechnerische Mittel des ersten und zweiten 24-Stunden-Rückrufs berechnet.

Für die einzelnen Bevölkerungsgruppen wird der Nahrungsmittelverbrauch als arithmetisches Mittel (MW) und die Nährstoffversorgung als Median wiedergegeben. Die Multiple -Source-Methode (MSM) wurde eingesetzt, um die übliche Nährstoffversorgung der Probanden abzuschätzen und die intraindividuellen Schwankungen, die bei kurzfristigen Erhebungen wie z.B. 24-Stunden-Rückrufen auftreten, zu reduzieren. MSM wurde nicht für den Verzehr von Lebensmitteln verwendet, da hier das rechnerische Mittel wiedergegeben wird.

Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass alle gängigen Nahrungsmittel, besonders solche, die kaum konsumiert werden, wie z. B. Fische, Nüsse und Saatgut, von einer bestimmten Personenzahl aufgenommen wurden. Für die Nährstoffversorgung werden jedoch aufgrund der überwiegend geneigten Datenverteilung und weil keine "Nullwerte" angegeben.

Zur Kompensation möglicher soziodemographischer Verwerfungen im Verhältnis zur Bevölkerung wurden die Angaben auf der Grundlage des Microcensus 2006 für die Charakteristika Gender, Lebensalter, Bundesland, Schulabschluss, Beschäftigung und Haushaltsgröße gewogen. Die Unterberichterstattung der Beteiligten wurde anhand des Verhältnisses von Energieangebot und ruhendem Energieumsatz errechnet. Goldberg et al. und Black ermittelten einen Schwellenwert von 0,965 für den Anteil von Energieversorgung und Ruheenergieumwandlung.

Ist der Quotient aus Energiebereitstellung/Ruheenergieumsatz eines Beteiligten unter diesem Grenzwert, kann davon ausgegangen werden, dass die durch 24-Stunden-Rückrufe bestimmte Energiebereitstellung nicht die tatsächliche Energiebereitstellung wiedergibt, sondern unter der tatsächlichen Energiebereitstellung ist.

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