Fischölkapseln Cholesterin

Cholesterin Fischöl Kapseln

Im Internet gibt es viele Fehlinformationen bezüglich Fischöl und Cholesterinsenkung. Das Cholesterin ist in der Regel sehr nützlich, weil es viele wichtige Aufgaben im Körper erfüllt. Vom Fischöl zum Krillöl gewechselt. Auch bei chronischen Beschwerden gelten Krillöl, Fischöl oder DHA-Algenöl als natürliche Cholesterinsenker; daher ist Krillöl besser als Fischöl.

Der Cholesterinspiegel und Triglyzeride - Dr. med. Thomas Walser's Medical Webseite

Cholesterin ist ein Märchen?! Anhand historischer Dokumente der University of Illinois und der Harvard School of Public Health wird deutlich, dass die Zuckerwirtschaft ab 1960 die Forschungen zu verändern begann, teils auf subtile, teils wahrnehmbare Weise, so dass mehr Fette, insbesondere die gesättigten Fette, und weniger als der Bösewicht der Ernährungswissenschaft in den Blickpunkt gerückt wurden.

Zu Beginn der 1960er Jahre stellte sich heraus, dass ein erhöhter Zuckerkonsum wahrscheinlich für einen wesentlichen Teil des Anstiegs der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich ist. Andererseits gab es Befürworter der Lipid-Hypothese wie Ancel Keys, die glaubten, dass Fette, insbesondere die gesättigten Fette aus Tierquellen wie z. B. Butterschmalz, Schweineschmalz, Käse, Würstchen, Rindfleisch und Eiern, der Prügelknabe seien.

Hierbei ist zunächst zu beachten, dass wir uns bereits weit in der Kette der Primärursachen mit einem gesteigerten Fettgehalt aufhalten. HDL ist der gute Teil des Cholesterin. Es ist unbestritten, dass eine HDL-Konzentration unter 1 mmol/l mit einem höheren kardiovaskulären Risiko impliziert ist. Ein Anstieg der HDL ist daher in Untersuchungen kein guter Indikator.

Das LDL ist das gefährliche Cholesterin. Daher wird es auch als "hässliches" Cholesterin angesehen. Folgende Hinweise sollen Ihnen dazu verhelfen, dass Ihre hohen Lipidwerte keine negativen Einflüsse haben: Sie können die Wirkung Ihrer Medikamente nicht beeinträchtigen: Vor dem Verzehr wird das Fett im Organismus besser verteilt: Das Fett geht dann in die Muskulatur (deren Fettpolster beim Training entleert wurde) und nicht in den Bauchraum (Bauchfett ist das Prüflabor für die gefährliche Stoffwechsellage, die zu mehr Blutfett im Organismus geführt hat.

Aber auch mit Zuckern und allen Kohlehydraten kann man einsparen! Auch Carnitin erhöht die schädigende Einwirkung von Cholesterin. Sojaerzeugnisse haben eine Cholesterin senkende Funktion (Soja beinhaltet viele Phytoestrogene, sogenannte Östrogene, die Blutlipide reduzieren >> Arch Internmed. 159, 2070-76 (1999)). Artischocke Blattextrakte reduzieren den Gesamtcholesterinspiegel um 12% (auch Triglyceride - größere Mengen werden weiter gesenkt) - z.B. 5 Hepa-S®-Tagesdosen.

Eine Avokado pro Tag reduziert den Cholesterinspiegel in wenigen Tagen um 10%. Phytosterine als Zusatzstoff in Lebensmitteln (insbesondere Margarine) werden nicht empfohlen, sind aber laut aktuellen Untersuchungen auch gegenteilig!

Fischöl bewirkt hier einiges! Bei sehr hohen Triglyceriden, d.h. über 6 mmol/l, behandele ich umgehend mit Arzneimitteln, da eine akut auftretende Pancreatitis (Pankreatitis) zu befürchten ist. Bei der sekundären Prävention von atherosklerotischen Krankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall,....) verwende ich auch oft fettsenkende Medikamente (Statine) bei Männern, weniger bei der Frau.

Es gibt neue Meta-Analysen für die Statintherapie: Sind Statine bei der Frau weniger effektiv? Arche Praktikant Medizin 2012 (25. Juni); 172: 909-19) Die Vorteile von Staten bei der primären und sekundären Prävention von kardiovaskulären Ereignissen wurden in den vergangenen Jahren heftig und heftig erörtert. Die Vorteile in der sekundären Prävention sind kaum zweifelhaft.

Die aktuelle Meta-Analyse hat nun geprüft, ob Statine ein kardiovaskuläres Rezidiv bei Frau und Mann in gleichem Maße vermeiden. In die Meta-Analyse wurden 11 zufällige Versuche einbezogen, in denen Statine in der Sekundärprophylaxe mit Plazebo kombiniert wurden. Die Effektivität von Staten in der Sekundärprophylaxe ist bei der Frau (auch) weniger gut nachgewiesen als bei den MÃ?nnern.

Obwohl eine deutliche Verringerung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen in ähnlicher Weise wie bei Männern für die Frau nachgewiesen werden kann, gibt es keine Verringerung der Mortalität oder der Schlaganfall. Diese Differenz ist auf die geringere Anzahl von Studienteilnehmerinnen zurückzuführen. Allerdings ist aufgrund der geringen Relativrisiken für Schlaganfall und Tod zu spekulieren, ob es zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Wirkung von Statinen kommen könnte.

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