Fischölkapseln für was

Die Fischölkapseln für was?

Fischöl ist ein fettes Öl, das aus verschiedenen Fischarten wie Sardellen, Makrelen und Heringen gewonnen wird. Auch bei Diabetes macht Fischöl Sinn. Wenigstens für die, die keinen Fisch essen!

Dr. Alice Weidel (@Alice_Weidel) ???????

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Brauchen wir Fischölkapseln?

Durch die drastische Meeresüberfischung müssten die Fangmengen und der Fischverbrauch deutlich reduziert werden. Vielmehr steigt die weltweite Fischnachfrage deutlich an. Auch der Konsum von Meeresfischen ist so populär, weil Medikamente und Ernährungswissenschaften seit vielen Jahren eine Zunahme des Fischverbrauchs empfehlen.

Dabei geht die Entstehung davon aus, dass man den Konsum von Fleisch als lebenswichtigen Ernährungsfaktor betrachtet, etwa nach dem Motto: Kein Fleisch zu fressen, ist gesundheitsgefährdend. Welchen Grund hat die empfohlene Erhöhung des Fischkonsums? Fische, besonders fette Fische, beinhalten Omega-3-Fettsäuren, Eisapentaensäure (EPA) und DHA.

Die langkettige Omega-3-Fettsäure wird von der Alge produziert und über die Nahrungsmittelkette von den Fischern absorbiert und anreichert. Omega-3-Fettsäuren sind aus pflanzlicher Alpha-Linolensäure. Omega-3 Fettsäuren sind essenziell, d.h. sie können nicht vom Menschen selbst produziert werden und müssen daher über die Ernährung verabreicht werden. Omega-3 Fettsäuren haben unterschiedliche Funktion.

Marine Omega-3-Fettsäuren werden eine ganze Reihe von gesundheitsfördernden Aspekten zugeschrieben - man könnte beinahe den Anschein erwecken, sie seien eine Allrounderin oder Zauberpille in der Nahrung. So ist es nicht verwunderlich, dass Fischtran in grossem Umfang als Nahrungsergänzung in Kapseln vertrieben wird. Man kann nicht leugnen, dass der Ersatz einer Tiermahlzeit durch eine Tiermahlzeit eine positive Wirkung für Menschen mit hohem Fleischverzehr haben würde.

Allerdings fressen sie keinen Fische und haben ein niedrigeres Herz-Kreislaufrisiko als Mischkostproduzenten. Unabhängig davon wurde in einigen Fachbeiträgen die Fragestellung untersucht, ob vegetarische Menschen durch den Verzicht auf den Verzehr von Fischen gesundheitlich benachteiligt sein könnten. Im Jahr 2009 veröffentlichte das American Journal of Clinical Nutrition, dass es keine ausreichenden Beweise dafür gibt, dass Fischölkapseln zum Schutze vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingenommen werden müssen.

Wissenschaftlern der Arizona State University gelang es, den Adventisten zu beweisen, dass eine pflanzliche Kost trotz geringerer Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren keine negativen Auswirkungen auf die Stimmung hatte. Wissenschafter der Benediktiner-Universität veröffentlichten im März 2012 die Resultate einer Untersuchung, die zeigte, dass diejenigen, die überhaupt keine Fleisch- oder Fischprodukte verwendeten, einen besseren psychischen Zustand hatten als Mischkostproduzenten oder Fischfresser.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind beachtlich, da die Omega-3-Fettsäuren im Meer von entscheidender Wichtigkeit für die Leistungsfähigkeit und Stimmungslage des Gehirns sind. Nach jahrelangem Lob für die marinen Omega-3-Fettsäuren im Hinblick auf die Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten gibt es in den letzten Jahren deutliche Anzeichen dafür, dass die postulierte Wirkung der Omega-3-Fettsäuren nicht so weit entfernt ist.

Diverse Veröffentlichungen der vergangenen Jahre: Die wissenschaftlichen Belege für die postulierte Wirkung von Omega-3-Fettsäuren sind im Allgemeinen recht dürftig und nüchtern. Im Jahr 2010 veröffentlichten Forscher der Universität in Portland (Oregon Heath and Science University), dass die Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren Menschen mit einer leichten Alzheimer-Krankheit nicht zugute kam.

Urspruenglich wurde angenommen, dass Fischoel waehrend der Trächtigkeit den Nachkommen gesuender, schlauer und schmaler machen wuerde. Fischtran hatte keinen günstigen Effekt auf das Körpergewicht des Babys und verringerte das Risiko von Wachstumsproblemen beim Kind im Mutterleib nicht. Ebenso waren sie nicht besser gegen Depressionen im Kindbett vorzubeugen. Die Ernährungswissenschaftlerin Hans Hauner kam zu dem Schluss, dass eine allgemeine Empfehlungen von Fischölkapseln während der Trächtigkeit nicht dargestellt werden können.

Spiegel-online berichtet am Dienstag, den 18. Juli 2012: "Ärzte halten Fischölkapseln für unbrauchbar. "In einer Meta-Analyse von 14 Untersuchungen konnten die südkoreanischen Wissenschaftler beweisen, dass Fischölkapseln das Risiko eines Herzinfarkts nicht verringern. Unter dem Titel "Unnötige Fischölkapseln" berichtet die Ärzteschaft am 18. September 2012, dass eine Meta-Analyse zu dem Ergebnis kommt, dass bei unterschiedlichen Patientengruppen kein nennenswerter Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen besteht.

Als ungerechtfertigt erachten die Verfasser der im Journal of the American Medical Association veröffentlichten Untersuchung den alltäglichen Einsatz von Fischölkapseln. In einem Artikel vom 18. April 2013 hat die Firma Medical Care Deutschland den Titel "Fish oil flops again in cardiovascular risk prevention" veröffentlicht. Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Untersuchung an mehr als zwölftausend Menschen ergab keine Hinweise auf einen Vorteil von Omega-3-Fettsäuren bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder kardiovaskulärem Tod.

Kernaussage des Fachaufsatzes ist: Es gibt einen größeren Beweis für einen kleinen Gebrauch. Omega-3 Fettsäuren sollten nicht mehr als kardiovaskulärer Schutzschild eingenommen werden. Es wurde am Freitag, den 11. Juni 2013 im ärzteblatt.de berichtet, dass Omega-3-Fettsäuren für die Entstehung von Krebserkrankungen der Prostata verantwortlich sind. Bei Männern mit der größten Konzentration an DPA im Körper war das Prostatakarzinom um das 2,5-fache erhöht.

Eine Auswertung der Epic-Studie ergab auch einen Hinweis auf eine Zunahme des Prostatakarzinoms durch die Aufnahme von Fischölkapseln. US-Wissenschaftler haben im September 2013 darauf hingewiesen, dass Omega-3-Fettsäuren auch zu Erkrankungen des Abwehrsystems, vor allem zur Abschwächung der Immunreaktion und zur Verminderung der Exkretion von Erregern, beitragen können. Anmerkung: Fischtran ist eine Stoff, der nur durch den Fang von Fischen und deren grausames Töten erlangt wird.

Mehr Fischölkapseln, je größer die Anforderungen, desto mehr Fisch muss für sie absterben. Schon heute wird ein drittel des globalen Fischereisektors nur für die Produktion von Aquakulturfischen und Fischölen genutzt, der Großteil davon natürlich für die Fischzucht in Fischzucht. Wie beim Fleischverzehr ergibt sich auch bei der Verzehr von Fischölkapseln die moralische Fragestellung, ob ein Tier zu Ernährungszwecken getötet werden darf.

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