Fischölkapseln Schwangerschaft

Fish Oil Capsules Schwangerschaft

Ich war heute beim Arzt und mein Arzt sagte mir, ich solle mir Fischölkapseln holen. Die Fischölkapseln für Asthma, das klingt seltsam! Ernährung ist besonders wichtig während der Schwangerschaft und Stillzeit. In der Schwangerschaft nehmen viele Frauen Fischölkapseln ein. Ihr Gynäkologe hatte ihr dringend geraten, im letzten Trimester ihrer Schwangerschaft Fischölkapseln zu nehmen.

Schwangerschaftskapseln?

"In der zweiten Schwangerschaftshälfte verschluckten sie entweder Fischölkapseln mit 800 mg Dokosahexaensäure (DHA) oder 100 mg Essigsäure (EPA) pro Tag. "Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass Fischölkapseln den Intelligenzquotienten ihrer Babys bei der Schwangerschaft nicht erhöhen, meint das Jacqueline Goulds Arbeitsgruppe am South Australian Health and Medical Research Institute in Adelaide.

Hinweis: Es ist seit langem bekannt, dass Fischölkapseln die gesundheitliche Situation nicht bessern. Warum sollte dies bei Frauen und ihren zukünftigen Müttern anders sein als bei anderen Menschen? Omega-3-Fettsäuren sind zwar von überragender Gesundheitsbedeutung, aber nicht bei Verzehr über Fische oder Fischölkapseln. Fische und Fischölkapseln beinhalten Umwelttoxine wie z. B. Hg, PCPs und Dioxin.

Auf der einen Seite haben wir also die Omega-3-Fettsäuren, die die Entwicklung des Gehirns begünstigen, und auf der anderen Seite das Hg. Es ist nicht ohne Grund, dass die spanischen Hochschulen herausgefunden haben, dass die kognitiven Fähigkeiten von Kindern mit einem hohen Fischverzehr eingeschränkt sind. Schlussfolgerung: Omega-3-Fettsäure ja, aber nicht über Fische oder Fischöle, sondern über gemahlene Lein- und/oder Algenkapseln mit DHA und EPA.

Fischölkapseln während der Schwangerschaft ohne Einfluss auf das Gesamtgewicht

Ein spezielles Fischöl-Diät für die Schwangerschaft - mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und einem niedrigen Gehalt an Arachidonsäure, einer Omega-6-Fettsäure - macht die Kleinen weder mager noch dick. Eine Langzeitstudie hat jedoch nicht gezeigt, dass die Diät der Mütter eine wichtige Funktion hat: Ein spezielles Fischöl für die Schwangerschaft, welches viel Omega-3-Fettsäuren enthält und wenig Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure, enthält, hat weder die Kleinen dünner noch fetter gemacht als ihre Mitstreiter.

Bisher wurde angenommen, dass so genannte "schlechte Fette" - besonders Omega-6-Fettsäuren - die Bildung von Kinderfettzellen während der Schwangerschaft anregen. Andererseits wurde angenommen, dass die "guten" Omega-3-Fettsäuren vor Fettleibigkeit schützen können. Im Modell hatte eine Diät während der Schwangerschaft und Laktation mit einer vermehrten Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren - wie sie auch in Fischölkapseln verabreicht werden - mit einer verminderten Konzentration an Arachidonsäure dazu beigetragen, dass die Kinder signifikant weniger wiegen.

"Der Transfer der Erkenntnisse vom Tier in den Menschen ist immer kritisch", erläutert Prof. Hans Hauner, Direktor des Ernährungsmedizinischen Zentrums von Else-Kröner-Fresenius an der TU München (TUM). Waehrend die eine Haelfte eine normale Ernaehrung hatte, hatte die andere 104 Personen aus der zwoelften Schwangerschaftswoche bis zum vierten Laktationsmonat eine Omega-3-beanspruchte Ernaehrung.

Sie haben ihren Fleischverbrauch erheblich reduziert (enthält Omega-6-Fettsäuren). Bis zum Ende des fünften Lebensjahres wurden ihre Söhne und Töchter einmal im Jahr überprüft, womit die INFAT-Studie die erste ist, die über einen so weiten Bereich gültige Ergebnisse vorlegt. "Wir untersuchten die Kleinen dann auf drei unterschiedliche Arten: Zuerst wurde die Dicke der Hautfalte vermessen, dann wurden Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, weil dies noch präziser ist", erläutert Prof. Hans Hauner vom Else Kröner-Fresenius-Zentrum der TUM - "und in einigen Fällen führten wir auch Magnetresonanztomographien durch, um das Bauchfett zu vermessen.

Daraus ergibt sich, dass die bisherigen Erkenntnisse nicht auf den Menschen übertragen werden können und der angestrebte Vorteil einer solchen Diät in Zweifel gezogen wird, da Adipositas im Kindesalter nicht verhindert werden kann. Allerdings, so die Autoren der Studie, ist es möglich, dass die Diät der Mütter in der frühen Schwangerschaft zu anderen Resultaten führen, aber dies würde weitere Untersuchungen erfordern.

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