Flohsamen bei Divertikulitis

Flöhe gegen Divertikulitis

und Divertikulose: Leinsamen, Flohsamen oder Weizenkleie sind gut gegen Verstopfung. Die Flohsamen oder Psylliumschalen kommen aus Anbaugebieten in Indien oder Iran, lösliche Ballaststoffe: enthalten in Obst, Gemüse und indischen Flohsamen. Die Divertikel, Schleimhautausbuchtungen in der Darmwand, sind nicht so selten.

klasse="title-down" href="/gesundheit-heute-news/artikel/divertikulitis/#">legende

Intestinales Divertikulum (Divertikulose): Vorsprünge der Darmschleimhaut nach aussen - am meisten im S-förmigen Darm (Sigma-Darm). Ursächlich ist in der Regel eine ballaststoffarme Kost mit Verstopfungstendenz und zunehmender Schwäche des Bindegewebes im Alter: Mehr als die Hälfte der Achtzigjährigen haben keine Symptome. In 20% der Fälle tritt eine oder mehrere Divertikulitis (Divertikulitis) auf.

Die hier diskutierten hochaltrigen Verdauungsdivertikel bezeichnet der Mediziner auch als künstliche Verdauungsdivertikel, da hier nur die Verdauungsschleimhaut invertiert ist und sie von den realen oder kongenitalen Verdauungsdivertikeln, bei denen die ganze Verdauungswand invertiert ist, getrennt werden. Divertikulitis: Leichte Erkrankung. Im ansteigenden Dickdarm (gelber Pfeil), im Querdarm (grüner Pfeil) und im abfallenden Dickdarm sind zahlreiche tröpfchenförmige Ausstülpungen erkennbar.

Durch die entzündlichen Prozesse hat sich der Darmtrakt stark eingeengt, was bei dem betreffenden Menschen zu schwerwiegenden Verdauungsbeschwerden geführt hat. Im rechten Foto sind drei becherförmige Ausläufer in der Koloskopie zu sehen. Im ansteigenden Dickdarm (gelber Pfeil), im Querdarm (grüner Pfeil) und im abfallenden Dickdarm sind zahlreiche tröpfchenförmige Ausstülpungen erkennbar. Durch die entzündlichen Prozesse hat sich der Darmtrakt stark eingeengt, was bei dem betreffenden Menschen zu schwerwiegenden Verdauungsbeschwerden geführt hat.

Im rechten Foto sind drei becherförmige Ausläufer in der Koloskopie zu sehen. Besonders dort, wo die Blutgefäße (Arterien und Venen) durch die Darmwände verlaufen, drängt sich die Darmwände durch die Muskulatur nach aussen. Die beiden letztgenannten Abschnitte des Dickdarms, der abfallende Dickdarm und der S-förmige Dickdarm (Sigma-Darm) sind besonders oft befallen, da hier der Anpressdruck durch den angesammelten Hocker am höchsten ist.

Der Hocker setzt sich in den Vorsprüngen der Darmwände zusammen mit Keimen fest, was früher oder später zu einer Darmentzündung (Divertikulitis) führen kann. Betroffene beklagen sich über krampfähnliche Bauchschmerzen, vor allem nach dem Verzehr. Entzündet sich ein im Bereich des Blinddarmes gelegenes Sprunggelenk, kommt es zu einem Schmerz im rechten Unter- oder mittleren Abdomen, der den Symptomen einer scharfen Appendizitis ähneln kann.

Zusätzlich kann eine lokale Wanddurchdringung des Darmes mit örtlicher Eiterbildung ( "Abszess") oder eine freie Penetration mit anschließender lebensbedrohlicher Bauchfellentzündung ("Peritonitis") auftauchen. Das Vorliegen von Missbildungen, Abszessen oder einem Einbruch wird als akute komplizierte Divertikulitis bezeichnet. Unter chronischer Divertikulitis versteht man das wiederkehrende Vorkommen von entzündlichen Episoden, bei denen eine Komplikation wie z. B. eine Verengung oder eine Fistelnbildung auftritt.

Schliesslich können die entflammten Darmdivertikel auch den Verdauungstrakt erheblich verengen und ein intestinales Hindernis einleiten. Tritt bei Älteren ein Schmerz im Bereich des rechten Unterbauches auf, kann der behandelnde Arzt mit Hilfe des abdominalen Ultraschalls bereits die darunter liegenden entzündlichen Ausstülpungen feststellen. Ist die akute Infektion jedoch behandelt und abgeklungen, ist eine Koloskopie unvermeidlich, um weitere pathologische Veränderungen des Darms wie z. B. Darmpolypen oder -krebs vorzubeugen.

In der akuten Phase ist die Koloskopie wegen des Darmdurchbruchs zu riskant. Divertikel sind nicht behandlungsbedürftig. Allerdings sollte die Therapie der Divertikulitis in der Praxis durchgeführt werden, wenn zum ersten Mal ein Entzündungsrezidiv eintritt. Im Falle einer Perforation der Darmwand (Darmperforation) erfolgt die Operation unmittelbar, bei einer Verengung des Dickdarmes, bei Fistelbildungen möglicherweise erst nach Absinken der Erkrankung.

Die Ärztin oder der Ärzt wird auch eine operative Behandlung bei rezidivierender Divertikulitis anregen. Geringfügige Divertikulitis kann auch mit einer ballaststoffarmen Ernährung auf ambulanter Basis therapiert werden. Abführmittel und Einläufe sollten vorsichtig sein, da eine schwere Divertikulitis zu einer Perforation der Darmwand führen kann. Bestehende Ausstülpungen können nicht wiederhergestellt werden. Diese und weitere sportliche Betätigung, auch im hohen Lebensalter, sowie die Berücksichtigung des Stimulus zur Entleerung des Darms können helfen, die Entstehung neuer Darmdivertikel zu verhindern.

Kann mit diesen Massnahmen die Chroniconstipation nicht behoben werden, kann die Verwendung von Getreidekleie, Lein- oder Flohsamen, die mit viel Wasser und eventuell auch Lactulose konsumiert werden, zu weicherem, rutschigerem Stuhlgang und zur Erleichterung des Stuhlgangs beitragen. Es wird jedoch empfohlen, bei leichter Diverculitis keine Nahrungsfasern zu verwenden, da diese die Symptome verschlimmern können.

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