Flohsamen Leinsamen Unterschied

Leinsamen Leinsamen Unterschied

Mehr über die Unterschiede erfahren Sie hier. Die Unterschiede zwischen den Psyllium-Sorten. Doch was genau ist jetzt der Unterschied? Nebenbei bemerkt: Leinsamen haben eine ähnliche Reinigungswirkung wie Flohsamen. Sprung zu Flohsamen vs.

Leinsamen - Was sind die Unterschiede?

Leinsamen, Flohsamen und Chia-Samen

Leinsamen und Flohsamen sind seit langem bekannt und erprobt, aber Chia-Samen sind noch Neulinge auf diesem Feld, über die viele noch nicht viel wissen. Leinsamen und Flohsamen als klassische Ausgangsdrogen sind in ihrer Wirkweise auf den Menschen fast gleich, daher sind sie auch hier zusammen zu behandeln. Chia-Samen dagegen verdienen ein eigenes Kapital, denn sie haben nicht nur quellende Eigenschaften, sondern lassen sich auch unter dem Stichwort Powerfood einordnen.

Leinsamen sind die Namen der Leinsamen, einer der am längsten kultivierten Nutzpflanzen der Welt. Schon im Altertum war Leinsamen als Nahrungsmittel und Mittel gegen viele Krankheiten bekannt. Das Leinsamen, das hier für die medizinische und präventive Gesundheitsversorgung verwendet wird, stammt hauptsächlich aus Anbauflächen in Belgien, Ungarn, Marokko, Indien und Argentinien. Die unter dem Markennamen Flohsamen angebotene dunkelbraune glänzende Körner sind die Samenhüllen von Plantago psyllium (Syn. Plantago afra), Plantago indica, der Sandwegerich und Plantago ovata.

Die Kerne der Chiapflanze (Salvia hispanica) aus der Lippenblütlerfamilie - ein Verwandter des Salbei - werden als Chiapflanzen bezeichnet. Seine kleinen, sehr eiweißreichen Körner wurden schon frühzeitig von der lokalen Bevoelkerung als Grundnahrungsmittel verwendet. Leinsamen und Flohsamen zählen zu den typischen Füll- und Quellmitteln, die die Darm-Peristaltik stimulieren und somit Abführmittel sind.

Der in den Hüllen enthaltene Schleim speichert aufgrund der großen Wasserbindekapazität der Schleimhautzellen im Darm und erhöht so das Volumen des Darms. Verwendung Diese Merkmale als Darmregulatoren werden seit längerem bei einer Vielzahl von Erkrankungen und Erkrankungen eingesetzt und Leinsamen und Flohsamen werden im eigentlichen Sinn des Wortes mit großem Erfolg bei ( "chronischer") Obstipation eingesetzt.

Bei der Entnahme von Leinsamen oder Flohsamen ist zu berücksichtigen, dass sie in ihrer Gesamtheit weniger stark sind als bei der Zerkleinerung (Schreddern). Der Magen-Darm-Trakt wird oft in unverändertem Zustand durchzogen. Wird die Samenschale jedoch aufgerissen, kann der darin enthaltene Schleim besser gelöst werden und die Faulung wesentlich besser unterstützt werden.

Dazu müssen die Kerne jedoch neu gemahlen werden, da sie in dieser Art nur für einen kurzen Zeitraum (ca. 24 Stunden) im Kühlraum gelagert werden können und sonst rasch zu Ranzigwerden neigen. Alle Kerne dagegen bleiben mehrere Jahre trocken und kühl gelagert. Leinsamen und Flohsamen wirken nicht unmittelbar bei Verdauungsproblemen, sondern nur mit einer Verspätung von zwei bis drei Tagen.

Außerdem können sie die Digestion nur dann in Gang setzen, wenn man genügend Liquida zu sich nehmen kann. Damit der Schleim nicht an Hals, Ösophagus oder Eingeweiden klebt, werden mind. 1,5 l flüssiger Stoff in Gestalt von z. B. Trinkwasser, ungesüßten Tees, Säften, Schorlen etc. benötigt, was im ungünstigsten Falle zu Darmverschlüssen führt.

Zur gründlichen Reinigung des Darms empfiehlt es sich, mehrere (bis zu acht) Teelöffel über den Tag zu nehmen. Dazu die Kerne in 100 ml lauwarmem Salzwasser quellen lassen und nach jeder Aufnahme ein bis zwei Gläschen trinken. Menschen, die jemals eine Darmobstruktion hatten, an einer Verschmälerung der Ösophagus, des Magens oder des Darms litten oder eine akut auftretende Darmentzündung im Magen-Darm-Trakt haben, sollten vorsorglich auf die Aufnahme von Floh oder Leinsamen verzichtet werden.

Bei allen Schwellungen und Schleimstoffen ist zu berücksichtigen, dass deren Anwendung die ausreichende Resorption von Wirkstoffen im Körper verhindern kann. Es wird daher eine zwei- bis dreistündige Unterbrechung zwischen der Nahrungsaufnahme von Leinsamen oder Flohsamen und der von Arzneien angeraten. Das kleine schwarze oder weiße Korn namens chia seeds ist dabei, den Markt in Deutschland zu erobern. 2.

Granulat als wichtiger, leicht transportierbarer und fast unendlich haltbarer Energieträger - das wussten schon die laufenden Boten der antiken Maya sowie die Aztekenkrieger, die ihre Überlebensrate in Gestalt dieser "Müsliriegel" auf ihren kräftezehrenden Einsätzen mit sich trugen. Nährbombe und Energieträger haben es im eigentlichen Sinn des Wortes in sich, denn sie bringen die meisten anderen alteingesessenen Nahrungsmittel mit ihrem großen Nährstoffanteil in den Hintergrund.

Leinsamen, Flohsamen und Chinasamen sind Saatgut, das bei Verdauungsstörungen eingesetzt werden kann. Die drei Varietäten haben quellende Eigenschaften, obwohl sich ihre Wirkweise und Verwendung als Darmregulatoren nur unwesentlich voneinander abheben. Im Unterschied zu Flohsamen und Chinasamen enthält Leinsamen auch lignanen. Die Flohsamen haben im Vergleich zu Leinsamen und Chips einen extrem niedrigen Nährstoffgehalt.

Chiasaatgut ist reich an Antioxidanzien und Omega-3-Fettsäuren und hat den größten Nährstoffgehalt aller drei Sämereien. Gegenüber Leinsamen und Flohsamen haben sie eine deutlich längere Haltbarkeit.

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