Flohsamenschalen und Medikamenteneinnahme

Psylliumschalen und Medikamente

Denn indisches Psyllium macht den Stuhl weicher, zum Beispiel den pflanzlichen Wirkstoff. Rufen Sie Ihren Arzt an, bevor Sie ein Psylliumspelzprodukt wählen, wenn Sie irgendwelche Medikamente einnehmen. Der Effekt der Medikamente könnte ganz oder teilweise eliminiert werden. Vorsicht: Psylliumschalen sind kein Ersatz für cholesterinsenkende Medikamente oder Ernährungstherapie! Wirkstoffe sind z.

B. Psylliumschalen, Weizenkleie und Leinsamen.

Folgen Sie exakt den Dosierungsanweisungen.

Bildvergrößerung Einige Produkte können die Wirksamkeit von Arzneimitteln mindern. Essen kann die Wirksamkeit von Arzneimitteln erhöhen oder gar vereiteln. Zum Beispiel beeinflußt die Nahrungszusammensetzung den pH-Wert des Magen, die Ausscheidung von Galle und Darmaktivität und hat somit Einfluss auf die Wirksamkeit von Arzneimitteln. Die Zeit zwischen dem Essen und der Medikamenteneinnahme hat ebenfalls Einfluss auf die Therapie.

Es ist daher notwendig, die Anweisungen zur Einnahme einiger Medikamente exakt zu beachten. Wenn Sie ein Präparat vor einer Essensmahlzeit einnehmen, heißt das, dass es spätestens zwei Std. vor einer Essensmahlzeit einnehmen. Zwischen den Mahlzeiten und der Einnahme der Medikamente sollten mind. vier Std. liegen. Die Ursache: Die Füllung des Magens ändert sowohl die Absorptionsrate als auch die Stärke der Medikamente.

Der Bitterstoff in der Pflanze hemmt ein Leberenzym, das auch für den Zerfall vieler Medikamente zuständig ist. Sind diese nicht abbaubar, können sich Medikamente im Körper ansammeln und verstärkt wirken. Der Effekt tritt bei allen Grapefruit enthaltenden Präparaten sowie bei Pampelmuse und Grapefruit auf.

In Kombination mit Calcium, das beispielsweise in Frischkäse, Jogurt und Vollmilch vorkommt, haben viele Medikamente eine wesentlich schlechtere Wirkung. Bei Bisphosphonaten zur Behandlung von Knochenschwund müssen kalziumhaltige Nahrungsergänzungsmittel spätestens eine knappe Viertelstunde vor und spätestens zwei Stunden nach dem Essen vermieden werden, sonst kann der Organismus die aktiven Inhaltsstoffe nicht verwenden.

Die meisten Interaktionen werden durch Spiritus ausgelöst. Dies betrifft besonders Schlaftabletten, Beruhigungsmittel, Depressiva oder andere psychotrope Medikamente, da diese die gleiche Auswirkung auf das gleiche Gewebe haben wie Spiritus. Dies beeinflußt einerseits den Alkoholabbau und den Wirkstoffabbau in der Haut und intensiviert andererseits die zentralen Wirkungen wie z. B. Sprech- und Wahrnehmungsstörungen oder Störungen der Selbstkontrolle.

Der gleichzeitige Verzehr von alkoholischen Getränken und hohen Dosen schmerzlindernder, nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAR) erhöht ebenfalls das Bauch- und Darmblutungsrisiko. Deshalb, wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie keinen alkoholischen Getränk nehmen. Diese Wirkung tritt jedoch nicht bei der Aufnahme von nicht-selektiven MAO-Hemmern auf. Dagegen ist dieser Einfluss bei der Aufnahme von selektiven MAO-A- oder B-Inhibitoren weniger gravierend, da die andere Variante den Tyraminabbau aufnimmt.

Deshalb sollte die zeitgleiche Zufuhr von Vitamin-K-Antagonisten und Goji-Beeren unterlassen werden. Entgegen den allgemeinen Vermutungen hat der Konsum von reich haltigem Obst und Gemüsen keinen Einfluss auf die Wirkstoffverfügbarkeit. Bildvergrößerung Drogen sollten nicht mit Schwarztee einnehmen. Mit einer Verspätung von zwei Arbeitsstunden wird das Dilemma gelöst. Bei Medikamenten, die wie psychotrope Drogen und Antiasthmatikmittel einen gleichmäßigen Blutdruck aufweisen, sollten tanninhaltige Produkte vollständig abgesetzt werden.

Faserreiche Lebensmittel können auch die Medikamentenverfügbarkeit mindern. Dies ist besonders wichtig bei der Aufnahme von L-Thyroxin bei Hypothyreose. Deshalb sollte L-Thyroxin immer trocken genommen werden, zwei Std. vor dem Aufstehen. Bei Parkinson-Patienten mit reduzierter Verdauungsaktivität und verzögerter Entleerung des Magens sollte das Medikament eine gute halbe Stunde vor den Essen einnehmen werden.

Wer ein Medikament einnimmt, sollte seinen Hausarzt bitten, welche Nahrungsmittel nicht oder nur spärlich verzehrt werden sollen.

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