Frische Bierhefe

Bierhefe frisch gebraut

Die frische Bierhefe ist ein wertvolles Eiweißfuttermittel mit einem sehr niedrigen Preis. Ich benutze immer frische Hefe zum Backen. Bäckerhefe (trocken oder frisch) an Pferde verfüttern - Vorsicht vor massiver Kolikgefahr! Aus Sicherheitsgründen wurde frische Bierhefe gewählt.

Provenienz

Zu den Backtriebmitteln zählt unter anderem der Hefepilz, der auch als Lockermittel bekannt ist und zur Herstellung von Hefen oder Vorteigen dient. Entsprechend ist sie ein wichtiger Bestandteil von Gebäck, wird aber auch z.B. für Pizzen eingesetzt. Der Hefepilz ist eine genauere Bezeichnung für Backhefen, die als Saccharomyces Cerevisise bezeichne.

Daraus leitet sich ab, dass Bäckerhefe aus Bierhefe gewonnen wurde und somit ihren Anfang in der Bierbrauerei hat. Die Bezeichnung weist auch darauf hin, dass es sich um einen Pilz aus Hefe zur Umwandlung von Kristallzucker handel. Im Backprozess wird hauptsächlich Kohlensäure erzeugt, die in kleinen Gasblasen frei wird und dem Gebäck eine schwammähnliche Konsistenz verleiht.

Yeast ist ein lebender Pilz. Diese reproduziert sich unter angemessenen Voraussetzungen, kann aber auch in einen Zustand der Ruhe gehen. Noch heute wird der Hefeanbau und die Vermehrung in besonderen großen Industrieanlagen betrieben. Der Fertighefe wird in einen ruhenden Zustand versetzt und dann entweder gut abgekühlt oder trocken wiederverkauft.

Frische, gekühlten Hefen haben in der Regel eine größere Antriebskraft als Trockenhefen, die viel längere Standzeiten haben. Frische, gekühlten Hefen werden in Würfelform angeboten. Er ist ein Kubus mit einer festen Beschaffenheit und einer leicht gräulichen bis gelblichen Ausprägung. Der Hefegeschmack ist verhältnismäßig sauer und mit steigendem Lebensalter gar sauer.

Zur Verminderung des kräftigen Geschmacks der Hefen im Erzeugnis kann ein kleiner Schuß Weinessig oder Zitrone in den Tee gegeben werden. Auch sehr frische Hefen können süße Geschmacksbestandteile haben. Beim Einsatz von Hefen sollte nach Möglichkeit immer die im Kochrezept genannte Anzahl verwendet werden. Eine zu geringe Hefemenge bedeutet, dass der Backteig nicht gut aufsteigt und die Backwaren zu dicht und nicht durchlässig werden.

Zuviel Bierhefe dagegen lässt den sauren Geschmack der Bierhefe schmecken, der bei den meisten Gebäcken nicht wünschenswert ist. Die Richtwerte für einen gewöhnlichen Weizenteige sind eine Menge von 30 bis 40 Gramm pro Jahr. Bei leichten und schweren Teigen muss daher mehr Bierhefe geplant werden - bis zu 100 Gramm können hier sinnvoll sein.

Aufgrund seines geringen Zuckergehaltes benötigt ein Pizza-Teig nur 20 bis 30 Gramm Bierhefe. Dabei wird die Bierhefe zunächst in einer lauwarmen Lösung gelöst oder mit ihr vermischt. Frischhefe bleibt bis zu zwölf Tage im Kühlraum.

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