Für was ist Carnitin gut

Wofür ist Carnitin gut?

Ein Trick, um zu testen, ob die Eier noch gut oder schon verdorben sind? In der Medizinischen Klinik der University of Maryland ist die Funktion von L-Carnitin sehr gut zusammengefasst: Darm-Mikrobiota-Stoffwechsel von L-Carnitin und Herz-Kreislauf-Risiko. Das L-Carnitin in flüssiger Form schmeckt nicht besonders gut, ich würde es als leicht fischig bezeichnen, aber man kann es ganz gut trinken. reines L-Carnitin reicht für ein gutes Jahr mit dieser täglichen Einnahme.

L-Carnitin wird häufig als gefäßschädigende Substanz im Verdauungstrakt aufgenommen| Österreichische Herzgruppe

Das L-Carnitin wird als " Fettbrenner " angesehen und ist gut für die Muskulatur. Aber jetzt ist klar, dass gerade diese Stoffe dafür verantwortlich sein könnten, dass Rotfleisch Gefäßkrankheiten auslöst. Es begünstigt die Mikroorganismen in unserer Darmbakterienflora, die Carnitin in eine die Blutgefäße schädigende Verbindung umwandeln. Das könnte, wie US-Forscher in der Zeitschrift "Nature Medicine" schreiben, die Gründe dafür sein, warum vegetarische und vegane Menschen weniger an Gefäßkrankheiten erkrankt sind.

Überhaupt nicht gesund: L-Carnitin kann Gefäßkrankheiten auslösen. Viel Rotfleisch zu essen steigert das Herz-Kreislaufrisiko - das ist nichts Neues. Nun haben sich die Forscher einen weiteren Bestandteil von Rindfleisch näher angesehen, der tatsächlich als gesundheitsfördernd gilt: L-Carnitin. Das aus zwei verschiedenen Fettsäuren bestehende Moleküle ist für unseren Fettmetabolismus unentbehrlich.

Das Carnitin liefert vor allem in den Muskelpartien die entsprechende Energieversorgung. Es wird von einigen Ausdauersportlern als Nahrungsergänzung eingenommen, weil sie hoffen, dass es ihre Leistung verbessert. Obwohl der Organismus selbst Teil des L-Carnitins sein kann, nimmt man das meiste davon mit der Ernährung auf - vor allem rotes Rindfleisch.

Robert Koeth von der Cleveland Clinic und seine Mitarbeiter wiesen darauf hin, dass diese Substanz auch im Tierfleisch gesundheitsschädlich sein kann: "Es war bereits im Vorfeld bekannt, dass ein von einigen Keimen erzeugtes Zersetzungsprodukt, Trimethylamin-N-oxid (TMAO), die Arterienverkalkung vorantreiben kann. Da L-Carnitin dem Ausgangsmaterial dieses Abbaues sehr ähnlich ist, stellt sich nun die Fragestellung, ob unsere Darmbakterien auch Carnitin in Carnitin zu verwandeln vermögen - und damit in eine gefäßschädigende Substanz.

Zu diesem Zweck haben die Wissenschaftler zunächst fünf Personen eine große Menge an L-Carnitin geschluckt und den Inhalt von L-Carnitin in ihrem Körper vor und nach der Untersuchung untersucht. In der Tat, sie fanden einen raschen Anstieg der Werte für Carnitin. Zur Erprobung der Darmflora in dieser Situation haben Koeth und seine Mitarbeiter ein weiteres Experiment durchgeführt.

Sie gaben fünf Versuchspersonen eine ganze Weile lang ein Breitbandantibiotikum und vernichteten damit ihre Darmflora so weit wie möglich. Die Folge: "Wir haben kaum noch eine weitere Entstehung von TAO bemerkt", berichteten die Wissenschaftler. Dies zeigt, dass die Herstellung dieser Substanz aus L-Carnitin über die Darmflora erfolgt. Zusätzliche Studien haben gezeigt, dass gewisse Bakterienspezies es vorziehen, L-Carnitin zu L-Carnitin abzubauen, um daraus Strom zu erzeugen.

Doch die Darmflora ist, wie frühere Untersuchungen bereits zeigten, bei jedem Menschen anders aufgebaut.

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