Genistein Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Genistein

Sojabohnen liefern die Isoflavone Genistein, daid-. pro Stück. Natürlich ist Soja-Genistein effektiver. Die Kombination von Gemcitabin und Erlotinib wurde ebenfalls durch Genistein verbessert. Weil Genistein selbst keine hormonelle Wirkung hat.

Die Isoflavone (Rotklee, Genistein, Soja, Pueraria mi-.

Spannweite >Synthese

Neben den Daidzeinen und Glykitein ist Genistein ein typisches Beispiel fÃ?r den Einsatz von Isoflavonen (Synonym: Isoflavonoide), die zur GÃ?stegruppe des Portals sekundären, der Pflanzenstoffe (bioaktive, gesundheitsfördernde Stoffe â" "anutritive Inhaltsstoffe") gehören[8, 21]. Genistein gehört auf chemischem Wege zu den sogenannten" Poly-phenolen â" einer uneinheitlichen Wirkstoffgruppe basierend auf der Phenolstruktur (Verbindung mit einem aromatisch gebundenen Ringbestandteil und einer oder mehreren Hydroxylgruppen (OH)).

Genistein ist ein Derivat des 3-Phenylchromans mit der empirischen Formel C15H10O5, das drei OH-Gruppen bindet. Das Genistein hat eine ähnliche Molekularstruktur wie das Steroid-Hormon 17Ã-estradiol (weibliches Sexualhormon). Es kann daher mit Estrogenrezeptoren (ER) korreliert werden. Man unterscheidet zwei menschliche ER-Subtypen â" ER-alpha und ER-beta (Ã), die die selbe Basisstruktur haben, sich aber in verschiedenen Gewebe befinden.

Am liebsten bindet es an die ER-Ã-Rezeptoren, die Bindungsaffinität (Bindungsstärke) von Genistein ist höher als die von Daidzein, Equid ( (4´,7-isoflavandiol synthetisiert von Darmbakterien aus Daidzein) und Glycitein[1-3, 8, 8, 10, 15, 17, 19, 21]. Hierfür ist der Wirkstoff von Bedeutung. Wegen der hormonalen Aktivität zählt Genistein zu Phytoöstrogenen. Allerdings ist seine östrogene Wirksamkeit 100 bis 1000 mal kleiner als die von insgesamt 18 Estradiol, das unter Säugetierorganismus gebildet wurde.

Jedoch kann die Genisteinkonzentration im Körper bis zum 1.000fachen des körpereigenen hormonellen Wertes betragen[1-3, 8, 8, 10, 12, 13, 13, 19, 21]. 2. Der überwiegende Effekt von Genistein ergibt sich sowohl aus der individuell zirkulierenden körpereigenen (endogenen) Östrogene als auch aus der Zahl und Art der Östrogenrezeptoren abhängig

In adulten prämenopausalen ( "pre-menopausal women") mit hohem Östrogenspiegel hat Genistein eine antiöstrogene Wirksamkeit, da Isoflavone ER für endogene (endogene) 17Ã-estradiol durch Wettbewerbshemmung blockieren. Bei Kindern bis Pubertät und bei den Postmenopausalen mit niedrigen Östrogenwerten (Frauen nach der Menopause) bewirkt Genistein eine stärkere östrogene Wirkung[1-3, 8, 10, 20, 19, 16].

Der gewebetypische Effekt von Genistein basiert auf dem ligandeninduzierten Konformationsänderungen am Empfänger, der die gewebespezifische Expression und die körpereigene Reaktion moduliert (verändern). In vitro Untersuchungen mit menschlichen Endometriumzellen (Gebärmutterschleimhaut) bestätigen das östrogene und antiöstrogene Potenzial von Isoflavonen an ER-alpha und ER-Ã Rezeptoren[8, 15]. Genistein ist daher als natürlicher ( "Selective Östrogen Receptor Modulator") einzustufen[8, 21].

Das Genistein wird ausschließlich aus pflanzlichen, insbesondere aus Tropenleguminosen gewonnen (Hülsenfrüchten). Soja ( (30-92 mg / 100 Gramm Frischgewicht) und daraus hergestellte Erzeugnisse wie Sojamilch (3-17 mg / 100 Gramm Frischgewicht) und Tofu (8-20 mg / 100 Gramm Frischgewicht)[3, 7, 11, 16, 19, 20, 25, 27] haben den höchsten Genisteinanteil (mengenmäÃ).

Von allen Sojabohnen ist das Genistein der wichtigste Inhaltsstoff (> 50%), danach folgen Daidzein (> 40%) und Glyzitein (> 5-10%) â" Verhältnis Genistein: Daidzein: Glyzitein =10: 8: 8 8: 1. Dabei werden die höchsten Isoflavone in oder unter der Samenschicht gefunden â" wobei Genistein 5 bis 6 mal höher eingelagert ist als in Kotyledonen (Kotyledonen)[8, 11].

Nattogärung), zwischen 25-50 Milligramm Isoflavonen pro Tag, wodurch die Genisteinaufnahme in Japan 7,8-12,4 Milligramm pro Person beträgt[5, 14, 21, 26]. 2. Phytoöstrogen ist im Pflanzenorganismus vor allem in der konjugierten Variante als Glykosid (Bindung an die Zuckerglukose) â" genuin â" und nur zu einem kleinen Teil in der freien Variante als Aglykon (ohne Zuckerrest) â" Genistein â" vorhanden.

Durchschnittlich 50 mg Genistine beinhalten etwa 30 mg Genistein. Bei vergorenen Soja-Produkten, wie Tempeh und Miso, überwiegen wird das Genistein Aglykon, da der Zuckerrückstand von den zur Gärung verwendeten Keimen abgetrennt wird[6, 8, 8, 11, 23]. Genistein kann sowohl in Dünndarm als auch im Dickdarm aufgenommen werden[1, 7, 22].

Während ungebundene Genistein über Passivdiffusion in die Mucosazellen ( "Schleimhautzellen") von Während wird aufgespaltet, die Genisteinglykoside Magensäure werden durch Speichelenzyme, wie die ¿-Amylase, von Dünndarmepithels und/oder durch Glykosidasen (Enzyme, die sich unter Umsetzen mit der Wasseroberfläche Glucosemoleküle abspalten) von Dünndarms die Enterozyten (Zellen von Dünndarmepithels), um anschließend in der Lage zu sein, sie als freies Genistein unter Dünndarm passiv resorbierbar zu machen.

Auch die Aufnahme von glykosidisch gebundenen Genistein kann in unversehrter Weise stattfinden über Natrium/Glucose-Cotransporter-1 (SGLT-1), der Blutzucker und Natriumsulfat in die Zellstruktur durch einen Symport (rektifizierter Transport) überträgt[1, 8, 22]. Aglycon - und Glykosidformen von Genistein, die nicht in Dünndarm absorbiert werden, werden nach der Verseifung der Genistein-Glykoside durch Beta-Glukosidasen (Enzyme, die sich unter Reaktion mit der Wasserquelle Glucosemoleküle abspalten) durch aktive Verbreitung in die Schleifkörperzellen (Schleimhautzellen) in den Dickdarm (Colon) übernommen.

Genisteinaglyka können vor der Aufnahme durch Mikroorganismen abgebaut (metabolisiert) werden[3, 8, 22]. Die antibiotische Therapie wirkt sich sowohl auf Quantität (Anzahl) als auch auf die Zusammensetzung der Darmflora aus und kann daher den Stoffwechsel von Genistein beeinträchtigen[18] beeinträchtigen. Das Bioverfügbarkeit von Genistein ist zwischen 13-35%[8, 21].

Studien zur Biokinese von Genistein-Aglykonen und Glykosiden haben gezeigt, dass die Aglyka stärker resorbiert werden als die Glykosidderivate. Inwiefern sich Gesamtverfügbarkeit von dem freien und glykosidisch gebundenen Genistein unterscheidet, ist nicht schlüssig geklärt[8]. Aufgenommenes Genistein und seine Metaboliten erreichen über die Portalvene zur Lunge und werden von dort zu den Organsystemen und Gewebe transportiert[11].

Über die Verbreitung und Lagerung von Genistein im Körper ist wenig bekannt. Bei Bolca et al's Interventionsstudien mit gesunder Frau wurde eine 40:60 Distribution von Isoflavonen in der Fettbrust und Drüsengewebe nach Einnahme von Soja Milch und Soja Supplementen beobachtet[4]. Im Gewebe und in den Organsystemen sind 50-90% des Genisteins als Aglycon, der biologischen aktiven Substanz, vorhanden.

Etwa 6,5 Std. nach der Einnahme von Soja-Produkten wurde die höchste Isoflavone Konzentration im Plasma erlangt. Damit Genistein in eine ausfällbare Darreichungsform auf überführen umgewandelt werden kann, wird es einer biologischen Umwandlung unterzogen[8, 11, 22].

Biliär ("Galle-related") absondert (sekretiert) Genistein wird im Dickdarm (Kolon) durch Bakterien Enzyme umgeschlagen und wieder aufgenommen. So ist das Phytoöstrogen â" ähnlich den körpereigenen Steroid-Hormonen â" einem entero-hepatischen Zyklus (Leber-Darm-Zyklus) unterworfen[8, 11]. de Kleijn MJ, van der Schouw YT, Wilson PW et al. : Die Aufnahme von Phytoestrogenen ist bei postmenopausalen Frauen in den USA gering: die Framingham-Studie(1-4).

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