Ginkgo Baum Blatt

Gingko-Blatt

Was ist Ginkgo und wo kommt die Heilpflanze vor? Seine zweiteilige Arbeit hat einen eigenen Mythos hervorgebracht. Name, Beschreibung, Blatt im Sommer, Blatt im Herbst. Er wird auch Tempelbaum genannt, weil er seinen Platz in den Tempeln gefunden hat. In den Monaten April bis Mai wirft der Baum die Blätter ab.

Ginkgo-Baum: Essenz & Spiritualität

Mit seinen unverkennbaren Laubblättern ist der Chinese lucky tree (Ginkgo) eine der weltweit bekanntesten Anlagen und trägt dichterische Bezeichnungen wie Fan leaf tree, girl hair tree, temple tree, elephant ear tree, duck foot tree, thousand thaler tree, gold fruit tree, grandfather-grandchild tree und - nach einem bekannten Poem - auch Goethe tree. Ginkgobäume zählen zu den nackten Kernen, die eigentlich keine Frucht haben, denn die Frucht ist auch der Same.

Das orange-gelbe, kugelförmige Pseudofrüchte der Weibchen riecht unschön nach Stinkbombe, weshalb Männchen besser gepflanzt werden. Die erste Blüte tritt erst 20 Jahre später auf, so dass die Vermehrung über Saatgut ein bestimmtes Sicherheitsrisiko ist. Die Männchen werden vor allem als Ornamente kultiviert, die Weibchen sind aber nicht nur als Nahrung, sondern auch als Rohstofflieferant für die Medikamente sehr nützlich.

Für den Garten mit kugelförmiger Baumkrone gibt es auch kleine Bäumchen, die nur bis zu 3 oder 4 Metern reichen. Aber auch aus den Pflanzenwurzeln und über stalaktitähnliche Setzlinge können die Pflanzen sprießen. Fundorte: Ginkgo ist vor allem in den ostasiatischen Ländern weitverbreitet. Der anspruchslose Baum ist sehr widerstandsfähig und unsensibel. Sie werden nicht zur Holzproduktion angepflanzt, sondern vor allem als Zierbaum.

Der geröstete Kern ist genießbar und eine Asienspezialität namens "Pa-Ke-Wo". Ginkgoextrakte aus Laub, Saatgut, Wurzeln und Rinde werden für Schönheitspflege- und Anti-Aging-Produkte eingesetzt. Ginkgo-Produkte sind natürlich auch ein wesentlicher Baustein der TCM. Ginkgobäume werden in China und Japan besonders geschätzt und sind oft neben Tempeln zu finden.

Der heilige Baum, der gar wunderbar wirken soll, steht für Fertilität, Dauerhaftigkeit, Kraft, Belastbarkeit und Adaptation. In der Vergangenheit wurden die Blättchen auch schon als Zahlmittel verwendet. Ginkgobäume sind Weltbäume, nicht nur alte, sondern auch weitläufig.

Ginkgo Bilobas Historie

Wer heute ins Ausland fährt, wird immer eine feste Größe in dieser Erde entdecken: den Ginkgo-Baum, der mit seiner einmaligen Laubform die Straßen und Parks der Weltmetropolen wie Berlin, Frankfurt, Tokio und New York ziert. Die Ginkgo biloba-Geschichte fängt im Erdmittelalter an, das vor 250 Mio. Jahren begonnen hat.

Zu dieser Zeit waren Ginkgopflanzen von 20 Arten auf allen Erdteilen weit verbreit. Ginkgo Biloba wurde seit dem Ende der Eisenzeit nur noch in Südchina gefunden, als einzige Überlebende der Ginkgo-Familie. Ginkgo biloba ist seit dem zweiten Jahrhundert n. Chr. als Arzneipflanze bekannt. In der Traditionellen Chinesischen Heilkunde wurde auch die Arzneipflanze Ginkgo Biloba beschrieben, jedoch wurden hier Ginkgo Biloba-Samen verwendet.

Ginkgo biloba geht jedoch weit über die Nutzung als Arzneipflanze hinaus und weit über den südchinesischen Raum hinaus, in dem der Ginkgo-Baum die Zeit des Eiszeitalters durchlebte. Der Ginkgo biloba war in der Sung-Periode des XI. Jh. ein Glückssymbol für Yin und Yang, in der chinesische Philosphie und Heilkunde die weibliche und männliche Kraft.

Ginkgo Biloba hat durch seine doppellappige Laubform und seine zweihäusige Form (weibliche und männliche Exemplare ) diese spezielle Wirkung und macht ihn zu einem Tempelfigur. Die buddhistischen Brüder liebten es, die Blättchen des Ginkgo-Baumes neben ihrem Bügel zu kauen, um sich bis ins hohe Alter zu ernähren. Jh. wurden Ginkgo bilobasamen auch an die ehemalige Kaifeng als Hommage an den Chinesen ausgeliefert.

Die Ginkgobäume wurden dort später kultiviert und kultiviert. Der Ginkgo-Baum wird in China seit je her als Symbol für ein längeres Bestehen angesehen und geschätzt. Ginkgo biloba erreichte Japan im XI. Jh. über Korea und auch dort wurde der Ginkgo-Baum gepflanzt und als Tempelturm angebetet.

Der frühere Begriff Gin Kyo steht für silberne Aprikose (Gin = silbern, Kyo = Frucht) und geht auf ein chinesisches Originalwort zurück. Die Ginkgo bilobasamen sind in China und Japan nach wie vor ein populäres und nobles Lebensmittel. Ginkgo Biloba war in Europa lange Zeit völlig fremd, bis ihn Ende des XVII. Jh. ein dt. Doktor, Engelbert Kaempfer, in Japan aufdeckte.

1691/92, während seiner 2-jährigen Recherchereise nach Japan, beschreibt er in seinem Buch "Amoenitatum exoticarum" erstmals den Ginkgo-Baum für die Abendland. Zu dieser Zeit waren auch Mediziner botanisch tätig, so dass er von seiner Erfindung begeistert war und sie untersuchte. Selbst Ginkgo biloba-Samen soll er aus Japan in die Hosentasche geschmuggelt haben, was damals mit dem Tode bestraft wurde.

Allerdings machte er einen Rechtschreibfehler mit weit reichenden Konsequenzen. Anstelle von "Ginkyo" hat er " Ginkgo " geschrieben. Doch da " Ginkgo Biloba " bereits einen guten Ruf im Pflanzensystem hatte, ließ die Botanik keine nachträglichen Korrekturen unter grossem Widerstand zu. Der Ginkgo Biloba kam nicht durch Kämpfer aus Japan nach Europa, sondern durch Saatgutdiebstahl.

Den ältesten Ginkgo-Baum Deutschlands pflanzte man wahrscheinlich 1750 in Frankfurt. Der Ginkgo-Baum und vor allem das zweiteilige Ginkgo-Blatt erlangten in Deutschland große Beachtung durch Johann Wolfgang von Goethe, der seiner Liebhaberin Maria von Wilhelm er 1815 das in seinem " West-Ost-Divan " veröffentlichte Werk "Ginkgo biloba" einweihte. Ginkgo biloba gewinnt in der europÃ?ischen Literaturstiftung, als Sinnbild fÃ?r den Einsatz weiblicher und mÃ?nnlicher KrÃ?fte an Stellenwert.

Der Ginkgo-Baum war damals noch eine Seltenheit. In einem Jahrhundert etablierte er sich immer mehr als Park und Alleebaum. Besonders hervorzuheben sind das Weimarer Schloß und der Bergpark in der Kasseler Wilhelmshöhe mit seinen wunderschönen Bäumen. Es gab auch Nachrichten aus Japan: Nach der Sprengung einer Nuklearbombe in Hiroshima am Morgen des Jahres 1945 keimte im Frühling 1946 wieder ein Ginkgo-Baum - so nahe am Zentrum der Sprengung, aus einem vollständig verbrannten Stumpf, neben einem vollständig vernichteten Tempele!

Das Ginkgo-Blatt ist auch heute noch das Aushängeschild Tokios und ein populäres Sinnbild vieler großer Japaner. Der neo-japanische Begriff "icho" bedeutet Entenfuß und spielt auch auf die Form der Blätter an. Das Ginkgo-Blatt als Sinnbild hat auch die Goethe-Stadt Weimar gefunden und beheimatet ein aufwändig und mit viel Liebe zum Detail angelegtes Ginkgo-Museum.

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