Ginkgo bei Migräne

Ginko gegen Migräne

Ginkgo zum Beispiel erhöht den Blutfluss im Gehirn. Eine Wirkung, die bei bestimmten Menschen einen Migräneanfall verschlimmern oder sogar auslösen kann. Kopfschmerzen Migräneattacke Häufigkeit Schmerzintensität Ginkgo biloba Rökan. Ginkgo-Tablette (z.B.

Migräne ist eine häufige Krankheit. Eine Migräne kann viele Ursachen haben, wie z.B. Ungleichgewicht im Hormonsystem und Organschwäche.

Ginko - das neue Heilmittel gegen Migräne?

Egal ob bei Demenzen, Ohrensausen oder Augenerkrankungen - das Spektrum der Wirkung von Ginkgo ist ebenso vielfältig wie eindrucksvoll. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Anlage auch bei einer Erkrankung, von der mehr als acht Millionen Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind, hilft: der Migräne. Ein Problem bei dieser Kopfschmerzform, die oft auch Jugendliche trifft, ist die Entwicklung einer Behandlung für alle Altersgruppen.

Dabei können die Betroffenen bereits viel bewirken, indem sie ihren Lebensstil anpassen, zum Beispiel durch einen regelmäßigen Alltag oder die Vermeidung von oft individuellen Migräneauslösern. Allerdings sind die heute erhältlichen speziellen und wirksamen Arzneimittel hauptsächlich für die Erwachsenen bestimmt und haben alle bestimmte Nachwirkungen. Italienische Wissenschaftler versuchten eine Kräutertherapie mit Ginkgo biloba-Extrakten.

Drei Monate lang verabreichte man 30 jugendlichen Migränepatienten zwei Mal am Tag eine Mixtur aus Ginkgobestandteilen und maß die Zahl, Länge und Stärke ihrer Kopfschmerzattacken. Dabei wurde ein extraktreicher Ginkgolid-B-Extrakt verwendet - eine Stoff, der eine wichtige Rolle bei der Wirkung von Ginkgo spielt.

Sie waren zwischen acht und 18 Jahre jung und hatten monatlich vier oder mehr Migräneanfälle seit einem Jahr. Außerdem wurden die Menschen nach der Behandlung zwei Mal, einmal nach sechs und einmal nach zwölf Monate untersuchte. Unglücklicherweise wurden nicht alle Patientinnen und Patienten bis zum Ende der Arbeiten beobachtet.

Die 23 verbleibenden zeigten jedoch, wie effektiv der Ginkgo war. Wurden bisher im Durchschnitt sieben Kopfschmerzattacken pro Monat gemeldet, kam es nur noch ein- bis zwei Mal zu einer Migräneattacke. Es wurde eine sehr gut verträgliche Behandlung durchgeführt: Niemand beklagte sich über eine Verschlechterung der Kopfweh, der Allgemeinzustand der Jugendlichen erholte sich.

Mediziner aus verschiedenen Krankenhäusern in Turin und Puerto de la Cruz wollten prüfen, ob die Migräne bereits in vollem Umfang funktionierte. Bei den 25 ausgewählten Patientinnen und Patienten, die dieses Mal etwas länger waren (durchschnittlich 40 Jahre), litt alle an einer Migräne mit einer so genannten Ausstrahlung. Dies ist eine Serie von verschiedenen neurologischen Defiziten, die bei etwa einem Fünftel der Migränepatienten auftritt.

Als die Testpersonen die Bildung einer neuen Ausstrahlung bemerken, werden sie gebeten, eine bestimmte Menge Ginkgo-Extrakte einzunehmen. Anschließend ermittelten die Wissenschaftler die Dauer und Schwere des anschließenden Anfalls und verglich ihn mit früheren Migräneattacken ohne Vorbehandlung. Ginkgo Biloba hat auch hier nicht enttäuscht: Während ein Anfall zuvor im Durchschnitt 34 min gedauert hatte, hat er sich nach der Therapie um mehr als zehn min verkürzt.

Bei 20% der Patientinnen fehlte gar die Schmerzperiode. Weshalb Ginkgo so rasch funktioniert, wird auch von den Forschern nicht ganz nachvollzogen. Es wird jedoch angenommen, dass die pflanzlichen Bestandteile, insbesondere Ginkgolide B, eine hemmende Wirkung auf den Thrombozytenaktivierungsfaktor (PAF) und das Glutamat haben, die eine ausschlaggebende Bedeutung für die Entwicklung der Migräne haben sollen.

Ungeachtet der vergleichsweise geringen Zahl der behandelten Patientinnen und der offenen Struktur der Studie zeigen die Resultate beider Studien, dass Ginkgo Biloba sowohl für die Prävention als auch für die akute Behandlung von Migräne geeignet ist. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass Ginkgo für viele Migränepatienten, ob groß oder klein, bald eine attraktive Lösung sein wird, da es wenig Nebenwirkungen hat.

25-Jährige (16 Damen, 9 Herren) zwischen 18 und 65 Jahren. "Die Wirksamkeit von Ginkgolid B bei der akuten Behandlung der Migräne-Aura: eine offene Vorstudie."

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