Ginkgo Gehirn

Gingko Gehirn

Laut neuesten Hightech-Studienergebnissen regt die regelmäßige Anwendung des natürlichen Pflanzenstoffes Ginkgo den Stoffwechsel im Gehirn an. Der Ginkgo fördert die Durchblutung der kleinsten Gefäße - davon kann nicht nur das Gehirn profitieren. Der Ginkgo verbessert den Stoffwechsel im Gehirn. Um eine gute Sauerstoffversorgung des Gehirns zu gewährleisten. Der Ginkgo eignet sich sehr gut zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit.

Ginkgos für das Gehirn - die aktuellen Untersuchungsergebnisse

Ginkgo-Extrakt unterstützt das Erinnerungsvermögen. Ab einem gewissen Lebensalter und in einem gewissen Rahmen werden sie als normale Dinge angesehen. In einer aktuellen litauischen Untersuchung mit etwa 300 Probanden wurde nachgewiesen, dass Menschen, die einen Gedächtnisverlust bemerkt haben, von der regelmässigen Zufuhr eines Ginkgos profitiert haben. Die dreimonatige Untersuchung umfasste Menschen im Alter von 45 bis 65 Jahren.

Ginkgo-Extrakt kann ebenfalls dazu beitragen. Das ist das Ergebnis einer umfassenden Untersuchung von Wissenschaftlern der französischen Uni Bordeaux: Sie haben in Südfrankreich über einen Zeitraum von dreizehn Jahren rund 3.700 Teilnehmende beobachtet. Bei den Menschen der "Ginkgo-Gruppe" wurde eine Lebenszeitverlängerung beobachtet. Die Sterblichkeitsrisiken für die Anwender von Ginkgo-Biloba-Extrakt waren im 13-jährigen Betrachtungszeitraum um ein Quartal geringer als bei denjenigen ohne Ginkgo-Biloba-Extrakt.

Zu Studienbeginn waren die Probanden über 65 Jahre jung und wurden wegen Gedächtnisstörungen medizinisch behandelt. Ginkgo-Extrakte sammeln sich in den für das Gedächtnis verantwortlichen Gehirnbereichen an. Dies konnten Forscher um Prof. Manfred Schubert-Zsilavecz von der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main im Tierversuch erproben.

Die Wirkstoffe des Ginkgo liefern in den Nervenzelle eine bessere Energieversorgung, die für eine Leistungssteigerung unabdingbar ist.

Ginkgo: Alter Baum beschützt Gehirn und Blutgefäße

Mit Ginkgo Biloba - der Begriff steht für bessere Blutzirkulation und soll auch das Gedächtnis und die Konzentration fördern, ja Demenz lindern und vieles mehr. Der seit Jahrmillionen existierende Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) wird bis zu 30 m hoch und hat keine Angehörigen in seiner Familie, den Ginkgo-Pflanzen (Ginkgoaceae).

Der Ginkgo ähnelt somit einem laubabwerfenden Baum, zählt aber in botanischer Hinsicht zu den Koniferen. In der westlichen Heilkunde wird ihre Heilkraft jedoch eher kritisch betrachtet. Der Ginkgo-Baum bewohnte früher Mitteleuropa. Die Ursprungsländer der natürlichen Ginkgo Populationen sind heute China und Japan, wo die Pflanze seit Tausenden von Jahren als Tempel- und Arzneipflanze hochgehalten wird. Ginkgo wird auch auf andere Weise angebetet - zum Beispiel in einem Goethegedicht oder sogar in einem ganzen Weimarer Museu.

Die männlichen Ginkgobäume mit katzenförmigen Blumen blühen von zwei bis drei Zentimer. Das Ginkgo ist also zweihäusig-separat, d.h. um das Ginkgo zu vermehren, müssen ein Männchen und ein Weibchen zusammenkommen, wodurch es 20 bis 30 Jahre dauert, bis es erwachsen ist. Die Form und Färbung der Samenschale sowie historische Begebenheiten geben dem Ginkgo (eigentlich japanisch: Ginkyo) seine vielen Bezeichnungen wie Fächer-Tanne, Silber-Aprikose, Hügel-Aprikose, Ginkgo, Mädchenhaarbaum, Silber-Baum, Tempel-Baum, Entenfuß-Baum, Fächer-(Blatt-)Baum, Elefanten-Ohrbaum, Japanischer Walnussbaum, Vierzig-Taler-Baum und Großvater-Enkelbaum.

In den Blättern des Ginkgo befinden sich die kostbaren Deuterpene ( "Diterpene", vor allem Ginkgolide A, B und C), Sesquiterpene (vor allem Bilobalide) und Flävonoide (z.B. Kämpferole, Quercetine, Isorhamnetine), deren Interaktion für die Heilwirkung zuständig sein soll. Weiterhin Biflavone (Amentoflavon, Bilobetin, Ginkgetin), Ginkgo-Toxin (4´-Omethylpyridoxin), phenolische Carbonsäuren (Shikimi-, Protocatechu-, Vanillin-), Hydroxylbenzoesäure ), Alkoholen, Pinit, Zuckern, Essig, Kapronsäure, Alkyl- und Alkenylphenolen ("Ginkgo-Säuren"), Shikminsäure, Sitosterol, Wachs, Stärkemehl, Harzen und ätherischen Ölen.

Die Terpene in ihrer besonderen Gestalt und Beschaffenheit als Ginkkolide und Bilobalide sind nur in Ginkgo zu sehen. Die Mischung aus Flämchen, Ginkgliden und Terpene bewahrt Nervenzelle - jedenfalls im Tierversuch - vor schädigenden Umwelteinflüssen (Neuroprotektion) und fördert im Gehirn gewisse körpereigene Substanzen, die das Erinnerungsvermögen und das Lernverhalten beeinträchtigen.

Ginkgo soll deshalb bei nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit oder mangelnder Aufmerksamkeit hilfreich sein, das Erlernen ist schwierig oder sogar die Alzheimer Demenz setzt ein, aber die Wissenschaftler sind sich darüber sehr einig. Ginkgo soll auch Kreislaufstörungen und deren Folgen haben (z.B. ist die Anlage in unserem Land seit langer Zeit so gut eingeführt, dass viele Arzneimittel gegen Kreislaufstörungen Ginkgo-Präparate sind.

Trotz des Mangels an wissenschaftlichen Erkenntnissen wird Ginkgo auch für Anti-Aging, zur Wiedererlangung geistiger und körperlicher Leistung, zur Steigerung der Stresstoleranz, zur Förderung von Lungenfunktionen, Kreislauf, sexueller Energien und Spermaproduktion eingenommen. Achtung Ginkgolic-Säuren! Obwohl sich die Forscher über die heilende Wirkung von Ginkgo nicht einig sind, sind ihre Vorschläge in Bezug auf die Darreichungsform und das Folgende klar:

Denn die Wirkstoffe sind aus einem Ginkgo-Blatt-Tee nur ungenügend gelöst. Außerdem können Ginkgole, die in sehr unterschiedlicher Menge als fragwürdig eingestuft werden können, Allergie verursachen, die Zelle und den Nerv beschädigen und möglicherweise das Erbmaterial ändern. Außerdem scheint sie Entzündungen zu fördern - z.B. bei Berührung mit der Schleimhaut oder der Schleimhaut.

Deshalb kann eine Verabreichung (besonders in hoher Dosierung) zu Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Magenreizungen, Brechreiz, Erbrechen) kommen. Zur äußerlichen Behandlung von schlecht verheilenden Verletzungen oder Magengeschwüren kann Ginkgo-Tee jedoch - ebenso wie verwässerte Ginkgo-Tinkturen - in Hüllenform verwendet werden. Zur Erzielung der gewünschten Wirkung durch die Zufuhr von Ginkgo müssen die kurativen, aber kaum in Wasser löslichen Substanzen aus trockenen Ginkgo-Blättern in über 20 Prozessschritten extrahiert und zu Pflanzenextrakten (Extrakten) aufkonzentriert werden.

Aus diesen werden dann fertige Präparate wie z. B. Pillen, Dragées, Tropfen bzw. Urtinkturen hergestellt und die Ginkgole-Säuren weitestgehend abgetrennt oder auf eine erlaubte Anzahl beschränkt. Außerdem sind Produkte wie Seife, Shampoos oder auch getränkte Stützstümpfe mit Ginkgo-Additiven auf dem Vormarsch. Solche gereinigten Ginkgo-Mittel verursachen kaum unerwünschte Wirkungen wie z. B. Kopfweh, Magen-Darm-Beschwerden oder allergische Reaktion.

Allerdings müssen sie für mehrere Monate eingenommen werden, um eine Wirksamkeit zu erzielen, auch wenn sie nicht für eine Langzeittherapie geeignet sind. Allerdings ist bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten vorsichtig zu sein, da Ginkgo deren Wirksamkeit erhöht, was zu einer Blutung führen kann. Ginkgo kann auch das Blutungsrisiko nach der Operation steigern, weshalb es in beiden FÃ?llen ratsam ist, Ihren Hausarzt aufzusuchen und die Einnahme von Ginkgo-PrÃ?paraten einige Tage vor einem vorgesehenen operativen Verfahren einzustellen.

Schwanger Frauen sollten Ginkgo überhaupt nicht verwenden.

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