Ginkgo Pillen

Gingko-Pillen

Die Heilkraft des Ginkgo-Baumes ist seit Jahrtausenden bekannt. Der Ginkgo Biloba ist ein in China heimischer Baum, der sich als letzter seiner Art mit Samen vermehrt. In den Apotheken und Drogerien in Europa werden die zahlreichen Kapseln und Tabletten mit Ginkgo-Extrakten meist sofort auffallen. Auf dem Markt gibt es verschiedene Teesorten, zu denen auch Blätter des Ginkgo gemischt werden. Der Ginkgo Biloba ist ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel, von dem Sie vielleicht gehört haben, aber nicht wussten, woher es kommt?

Ginkgopillenverkauf: Verbraucherzentrum mahnt vor Betrug der Fa. Eiseleber

Es gab in der letzten Zeit viele Menschen, die wissen wollten, wie sie zum Unternehmen gekommen sind. Neben der Eingangstür befindet sich nur ein einziger Postkasten mit dem Firmennamen, vor dem die Verbraucherberatung Sachsen-Anhalt mahnt. Das Unternehmen verkaufte am Handy Pillen namens "Ginkgo Nova" Das "Center for Nutrition and Health" würde Abonnements für bedenkliche Nahrungsergänzungen per Handy abonnieren.

Es handelt sich hauptsächlich um Pillen mit dem Titel "Ginkgo Nova". "Die Konsumenten werden am Handy mit einem kostenlosen monatlichen Angebot in eine Abo-Falle gelockt", sagen sie. Laut Verbraucherberatungsstelle wird im Anschreiben der ersten "kostenlosen Lieferung" ein individuelles Pflegekonzept mitgeschickt: Anschließend werden die Pillen alle acht Monate zum Sonderpreis von 49 EUR pro Monat geliefert, also letztendlich alle zwei Wochen für fast 100 EUR.

"Wenn Sie nicht vier Wochen vor dem Ablaufdatum kündigen, fängt ein weiteres Referenzjahr an", sagt die Verbraucherberatung. Der Ansatz des Unternehmens ärgert viele Menschen, wie die Verbraucherschutzzentrale erfährt. Aber nicht nur Konsumenten, die vorher telefonisch kontaktiert wurden, "wird so ein Auftrag geradezu unterminiert". Damit sollen auch andere Konsumenten, die nach eigenen Angaben noch nie mit dem Unternehmen in Berührung gekommen sind, Pillen einnehmen.

"Sollte es eigentlich nie zu einem Firmenkontakt gekommen sein, kann die Lieferung leicht als ungeordnete Waren betrachtet werden", empfiehlt die Verbraucherberatung. Die Pillen müssen nicht reagiert oder gar zurückgegeben werden. Bei telefonischem Kontaktaufnahme ist der Verbraucherverband jedoch der Meinung, dass eine Antwort zu geben ist: "Wenn die Bedingungen nicht telefonisch vereinbart wurden, muss der Vertragsschluss abgelehnt und der Auftrag wiederrufen werden.

Das Verbraucherzentrum hat einen Musterschreiben ausformuliert. Grundsätzlich empfiehlt das Verbraucherzentrum, keine Nahrungsergänzungen aus unbekannter Quelle über den Direktverkauf zu kaufen. Für telefonische Rückfragen zum Vertragsabschluss wenden Sie sich bitte an die Beratungsstelle oder das Kundentelefon 0900/1 77 57 70 (für einen Euro/Minute aus dem dt. Mobilfunknetz abweichende Preise), Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.00 Uhr.

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