Ginkgo Studien

Gingko-Studien

Gruppe der GuidAge-Studie hat die Inzidenz der Alzheimer-Krankheit nicht signifikant reduziert. wurde nun in einer aktuellen Studie bestätigt. Da Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob Ginkgo tatsächlich das Gedächtnis beeinflusst. standardisierte Ginkgo-Extrakte, die in klinischen Studien getestet wurden. Es gibt keine detaillierten Studien für prächalkolithische Ginkgoe.

Ginkgobaum besser als Plazebo

Die Wirkung eines speziellen Extraktes aus den Ginkgo biloba-Blättern (EGb 761®) wird seit vielen Jahren strittig erörtert. Eine Cochrane-Studie aus dem Jahr 2007 kam vor dem Hintergund einer Serie positiver und negativer Studienergebnisse zu dem Schluss, dass die aktuelle Studiensituation zu Ginkgo Biloba widersprüchlich und nicht aussagekräftig ist und auch die aktuelle deutsche S3-Richtlinie zur Vorbeugung, Diagnose und Behandlung von Demenzen aus dem Jahr 2009 belegt, dass es keine überzeugenden Hinweise auf die Wirkung von Ginkgo-haltigen Präparaten gibt.

Eine etwas vorsichtigere Meinung vertritt das Institute for Quality and Efficiency in Health Care im Jahr 2008, das nach eingehender Auswertung diverser Studien, jedenfalls im Hinblick auf das therapeutische Ziel der "Aktivitäten des Alltags ", einen Vorteil von EVG 761® bei einer Dosierung von 240 Milligramm pro Tag nachweisen konnte. Aufgrund der Verschiedenartigkeit der Studien konnte jedoch keine Aussagen über den Umfang einer eventuellen Wirkung gemacht werden.

Serge Gauthier und Sandra Schlaefke haben in einer kürzlich durchgeführten Meta-Analyse noch einmal untersucht, ob der Auszug EGb 761 (Dr. Willmar Schwabe GbRG & Co. KG, Karlsruhe) eine günstigere Auswirkung auf die Wahrnehmung, aber auch auf andere Symptome im Zusammenhang mit Demenz hat als Placebo. Es wurden Studien aus den Literatur-Datenbanken PubMed, EMBASE und PASCAL aufgenommen.

Dabei wurden sieben zufällige, doppelt verblindete Studien ermittelt, die die Aufnahmekriterien erfüllten. Dieses Kriterium war, dass die Studienbevölkerung klar diagnostiziert werden musste, wenn Demenzkranke mit leichten bis mittelschweren Beschwerden über einen Zeitraum von 20 Schwangerschaftswochen mit dem Medikament EEGb 761® oder Plazebo therapiert wurden. Es wurde sowohl der Einfluß der Dosierung (120 Milligramm oder 240 Milligramm pro Tag für eine bestimmte Patientenpopulation, also solche mit starken Neuropsychiatrien, erforscht.

Zusätzlich wurde die Unbedenklichkeit von EVG 761® untersucht. In den untersuchten Studien wurden 2625 Patientinnen und Patienten untersucht (1396 in der Gruppe 761® und 1229 in der Placebogruppe). Im Anschluss daran wurde der Einfluß des Medikaments auf die kognitive Leistungsfähigkeit, auf die Alltagsaktivitäten und auf den gesamten Krankheitsverlauf untersucht. In den meisten Studien wurde der Syndrome Short Test (SKT) zur Bewertung der Kognitionsfähigkeiten eingesetzt.

Bei fünf der sieben Studien schneidet das Produkt deutlich besser ab als Plazebo (standardisierte mittlere Differenz (SMD) -0,52; 95% Konfidenzintervall[CI] -0,98 bis -0,05; p = 0,03], die Wirkung ist abhängig von der Dosis. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass besonders Patientinnen mit neurologischen Beschwerden von einer Ginkgo-Therapie profitierten. Vergleichbare Resultate wurden in der Studie über den Einfluss von EEGb 761® auf das tägliche Leben[SMD -0,44; 95% CI -0,68 bis -0,19; p < 0,001] und auf den gesamten Krankheitsverlauf[SMD -0,52; 95% CI -0,92 bis -0,12; p =0 ,01] erzielt.

Ein genauerer Blick auf die Studienergebnisse zeigt jedoch ein Metaanalyseproblem, und zwar eine beträchtliche Datenheterogenität, die vor allem durch eine sehr positive Untersuchung hervorgerufen wird. Allerdings wird die Bedeutung beibehalten, auch wenn diese Untersuchung ausgeschlossen ist.

Hinsichtlich der Unbedenklichkeit gab es einen leichten Anstieg der unerwünschten Auswirkungen in der Verum-Gruppe im Vergleich zu Plazebo, bei denen Kopfweh und Benommenheit als die häufigsten unerwünschten Begleiterscheinungen erwähnt wurden. Nach der Meta-Analyse kann eine tägliche Therapie mit 240 mg EEGb 761® bei guter verträglicher Wirkung klinische Signifikanz erzielen.

Ein besonderer Pluspunkt für Patientinnen und Patienten mit weiteren neurologischen Beschwerden, was auch das schlechte Resultat einer Untersuchung erklärt, in der Patientinnen und Patienten stets mit klinischen Relevanz von neurologischen Beschwerden ausgelassen wurden.

Mehr zum Thema