Ginkgo Tinnitus

Ginkgo-Tinnitus

Etwa jeder Zehnte in Deutschland leidet an Tinnitus. Zu den Vorteilen siehe auch Ernst E, Stevinson C. Ginkgo biloba für Tinnitus: ein Überblick. c) Schwindel, Tinnitus vaskulären oder involutiven Ursprungs. Tinnitus soll ein Indiz für das chinesische Heilmittel Ginkgo biloba sein.

Durch die antioxidative Wirkung von Ginkgo kann der Tinnitus abklingen.

Ist Tinnitus mit Ginkgo biloba behandelbar?

Jede vierte Person litt zumindest einmal in ihrem ganzen Lebenslauf unter dem lästigen Pfiff im Gehör, dem so genannten Tinnitus. Zu den häufig verwendeten Behandlungsvarianten gehört der Ginkgo-Extrakt aus den Ginkgoblättern. ACHTUNG: Wenn Sie Tinnitus haben, ist es ratsam, so schnell wie möglich einen Doktor aufzusuchen.

Der Tinnitus ist umso vielversprechender, je früher er behandelt wird. Eine grobe Unterscheidung wird zwischen einer subtilen und einer sachlichen Tinnitusform getroffen. Der subjektive Tinnitus wird nur von der betreffenden Person wahrgenommen und der Lärm kann nicht physisch erkannt werden, da es keine Klangwellen gibt. Im Gegensatz dazu ist der Objektiv-Tinnitus sehr gut messbar und hat oft anatomisch bedingte Anlässe.

Zum Beispiel kann ein Krämpfe im kleinen Mittelohr-Muskel für den wahrgenommenen Lärm sorgen. Viel öfter kommt es jedoch vor, dass der empfundene Lärm durch hohen Blutdruck hervorgerufen wird, vor allem in den kleinen Venen des Ohres. Wegen der vielen verschiedenen Möglichkeiten von Tinnitus und auch weil es noch keine systematische Prüfung gibt, ist es schwierig, im einzelnen Fall zu beurteilen, was gegen Tinnitus unternommen werden kann.

Bei objektivem Tinnitus ist dies noch leichter, da es je nach Lärmursache möglich ist, ein geeignetes Mittel gegen das Problem zu suchen. Das Ginkgo ist bekannt für die spezielle Blattform, der Johann Wolfgang von Goethe ein ganzes Poem zuteil wurde. Die aus China stammende Pflanze ist die einzig verbliebene Holzart in der Reihenfolge der Zwerggans.

Ginkgo wird in Europa kaum als Lebensmittel benutzt. Dagegen wird das Ginkgoholz nur in sehr wenigen Ausnahmefällen wiederverwendet. Ginkgo wird neben diesen Anwendungen vor allem in der Medizintechnik angewendet. Die traditionelle chinesische Heilkunde benutzt Laub, Wurzel und Saatgut, um verschiedene Krankheiten zu behandeln. Ginkgo hat auch den Weg in die heutige Schulmedizin eingenommen.

Die Verwendung von Ginkgo-Extrakt als Anti-Demenz ist sehr verbreitet. Wirksame Substanzen können aus den Pflanzenblättern bezogen werden. Wie sich die Ginkgo-Extrakte exakt auf das Nerven- und Gehirnsystem auswirken und warum die festgestellten Effekte auftreten, ist jedoch noch nicht klar. Obwohl bekannt ist, dass Ginkgo-Extrakt als Radikalenfänger wirkt, ist nicht klar, ob und wie dies mit Neuroprotektion und kognitiver Leistungsverbesserung zu tun hat.

Außerdem fanden die japanischen Forscher im vergangenen Jahr Beweise dafür, dass der Auszug aus den Baumblättern zur Behandlung von verschiedenen Influenzaviren eingesetzt werden kann. Es gibt kaum Risiken und Begleiterscheinungen bei der Anwendung von Ginkgoextrakt. Ginkgotee gilt oft als gefährlich wie die meisten Ginkgo-Medikamente, da sie keiner strikten Kontrolle unterworfen sind und manchmal zu einem höheren Gehalt an Ginkgolicsäure führen können.

Der objektive Tinnitus basiert auf einem spürbaren Lärm, der in der Regel durch einen Teil des Organismus in der Umgebung der Ohrmuschel auslöst. Ginkgo soll sich günstig auf die Blutzirkulation im Kopf und Gehirn auswirken. Ginkgo kann hilfreich sein, wenn das beim Tinnitus wahrnehmbare Pfiff durch einen verringerten Blutfluss in den korrespondierenden Gefässen auslöst.

Ginkgo verstärkt die Blutzirkulation und macht die Gefässwände wiederstandsfähiger. Die Verwendung von Durchblutungsförderern ist derzeit ein häufiger Teil der Therapie von Tinnitus. Der Ginkgo scheint anderen Medikamenten wie Pentoxifyllin oder HES äquivalent zu sein. Grössere systematischere Untersuchungen zur Effektivität der Infusionstherapien im Allgemeinen und der Ginkgo-Präparate im Besonderen sind noch kaum verfügbar.

Ginkgoextrakt wird derzeit von den Kassen nicht übernommen, wenn es zur Tinnitusbehandlung eingesetzt wird. Die Ginkgo -Biloba-Behandlung verhindert die Absorption von Ginkgolicsäure. Üblich sind trockene Präparate, da sie den Gehalt an gewünschten Bestandteilen (Ginkgolide, Bilobalide und Flavonglykoside) erhöhen und die potentiell gefährlichen Substanzen - wie z.B. Ginkgolidsäure - reduzieren.

Ginkgo-Extrakt kann bei Akutsymptomen sehr rasch und wirksam sein, aber die Auswirkung ist bei Chronifizierung weniger sicher. In jedem Falle sollte die Aufnahme über einen langen Zeitabschnitt (' 8 Wochen) aufrecht erhalten werden. In jedem Falle wird empfohlen, die Anwendung von Ginkgo mit anderen Behandlungsmethoden zu verbinden.

Der Stress ist einer der wichtigsten Auslöser von Tinnitus und sollte oberste Prämisse sein. Je nach Ihrer Vorgeschichte und anderen regelmässig einzunehmenden Arzneimitteln kann Ginkgo - wie fast jedes andere Arzneimittel - zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

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