Ginkgoblätter Wirkung

Blatteffekt Ginkgo

Eine wesentliche Ursache für diesen Effekt sind die Ginkgolide, die bisher in keiner anderen Pflanze als dem Ginkgo-Baum gefunden wurden, von einer antiapoptotischen Wirkung, die den programmierten Zelltod hemmt. Ginkgo wirkt nicht sofort. Es kann vielmehr mehrere Wochen oder sogar Monate dauern, bis die Wirkung eintritt. Mit dieser Wirkung von Ginkgo-Extrakten.

Indikationen für den Wirkstoff Ginkgo-Blätter

Nachfolgend werden die Anwendungsgebiete und die Wirkweise von Ginkgo-Blättern näher erläutert. Bitte beachten Sie auch die Angaben zu den Wirkstoffen Durchblutungsförderer, Antidementives, zu denen der Aktivstoff Ginkgo-Blätter zählt. Ginkgoblätter, die Blättchen des Baums Ginkgo Biloba, werden in der Regel in einem Trockenextrakt aus den Frischblättern verwendet. Das Ginkgo-Blatt verbessert diese Beschwerden.

Es wird vor allem zur Behandlung von Gedächtnis- und Konzentrationsschwierigkeiten und Depressionen eingesetzt. Es wird auch bei Störungen des Gleichgewichts und Ohrgeräuschen eingesetzt. Ginkgo-Blätter sollen zudem die Lauffähigkeit bei arterieller Durchblutungsstörung der Läufe wiederherstellen. Obgleich Ginkgo-Blattextrakte sehr oft verwendet werden, gibt es keine allgemeingültigen klinischen Untersuchungen für eine Krankheit.

Der Arzneimittelausschuss der Bundesärztekammer rät daher vorsorglich von Ginkgo-Blättern zur ausschließlichen Therapie von Alters- und Kreislauferkrankungen ab. Detailliertere Angaben zu den nachfolgenden Anwendungen von Ginkgo-Blättern: Ginkgo-Blätter werden als pflanzliche, durchblutungsfördernde Zubereitung verwendet. Es ist noch nicht klar, welche Zutaten für die vielen Effekte zuständig sind. Im Tierversuch wurden jedoch bisher viele Effekte nachweisbar.

Der Blattextrakt von Ginkgo regt die Bindung der Kuriersubstanzen Acetylcholin und Serotonin an. Der Blattextrakt von Ginkgo hält auch die aggressiven zellschädigenden Sauerstoffradikalen fest und macht sie unbedenklich. Laut den Herstellern wurden folgende Effekte auch beim Menschen nachgewiesen: Der Extrakt aus Ginkgo-Blättern macht das Gehirngewebe weniger empfindlich gegen Luftmangel. Ginkgo-Blätter erhöhen auch die Durchblutung.

Deshalb können Kopfweh und Tinnitus auch durch Ginkgo-Blätter gemildert werden.

Ginkgo: heilende Wirkung des Urbaums

"Das Baumblatt, das von Ost nach West meinem Gärtchen übergeben wurde, gibt denjenigen, die wissen, wie es gebaut ist, einen heimlichen Sinn...." Schon 1815 ehrte Goethe mit seinem Poem "Ginkgo Biloba" die geheimnisvolle Pflanze mit ihrer ganz eigenen Blattart. Es ist Teil einer langen Geschichte, denn der Ginkgo-Baum (biologischer Baum des Ginkgos Biloba) fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden mit seiner Einmaligkeit und Heilkraft.

Der 30 Meter große Wald kann bis zu 1000 Jahre leben, und man sagt, dass es das Grüne eines Ginkgo-Baumes war, der nach dem Fall der Bombe zuerst aus dem kontaminierten Erdreich in Hiroshima gekeimt ist. Schon lange bevor der Ginkgobaum in Europa bekannt wurde, war er eine der bedeutendsten Arzneipflanzen der klassischen Chinesen und Japaner.

Es hat sich gezeigt, dass es die Blutzirkulation fördert, die Stresskapazität steigert und die Nervenzelle vor Schaden schützt. Die europäischen Pharmaunternehmen wurden darauf hingewiesen und entwickeln Ginkgo-Tabletten und andere Therapien zur Behandlung von Demenzen, Ohrensausen, Herzbeschwerden und Aderlass. Also ist es lohnenswert, diesen Stammbaum zu erkunden. Doch was macht den Ginkgo-Baum, eine der Ã?ltesten PflanzgÃ?terarten der Welt, so besonders?

Erstens, wie bereits gesagt, ist es ein resistenter und sehr resistenter Bäume. Der Ginkgobaum hat auch einen ausgezeichneten Schutz gegen Keime, Schädlinge, Insekten und Pilze und ist in dieser Hinsicht eine der am unempfindlichsten vorkommenden Bäume. Die Heilwirkung entwickelt sie durch unterschiedliche Substanzen, die hauptsächlich in den Blätter sind.

Flachflavonoide (in der Ginkgoba vor allem in Gestalt von Ka prenol, Querketin, Zink und Isorhamnetin) zählen zu den Sekundärpflanzensubstanzen und sind die häufigsten Aromastoffe ( "Polyphenole") in Früchten und Gemüsen, wo sie für die Rötung von Weintrauben und -äpfeln sorgen. Durch diese Wirkweise sind sie Antioxidanzien, die die schädlichen Wirkungen der Radikale im Organismus auffangen.

Terpene sind natürliche Substanzen, die in Gingko in Gestalt von Ginkgoliden und Bilobaliden vorkommen. Beides wurde bisher ausschliesslich im Ginkgo-Blatt vorzufinden. Vor allem Ginkgolide leisten einen entscheidenden Beitrag zur Prävention entzündlicher Prozesse und können so Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems, der Niere und des Zentralnervensystems vorbeugen. Zusammengefasst begünstigt Ginko die Blutzirkulation und reduziert die Gerinnung, was die Blutzirkulation erhöht, die Blutgefäße vergrößert und die Thrombozytenadhäsion unterdrückt.

Andererseits schützt der Wirkstoff die Nervenzellen vor schädigenden Einwirkungen, fängt die freien Radikalen ein und unterstützt die Gehirnfunktion von Botenstoffen. Alle diese Wirkmechanismen ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum für Ginkgo-Produkte bei altersbedingten oder stressbedingten Leistungseinbußen des Hirns oder Erkrankungen im Zusammenhang mit Blutkreislauf.

Die Ginkgo-Pflanze ist eine sehr vielseitig einsetzbare Arzneipflanze, die im Unterschied zu vielen anderen natürlichen Heilmitteln sehr gut untersucht wurde und von der Mehrheit der Mediziner als therapeutisch eingestuft wird. Wissenschaftliche Anwendungsfelder sind z.B. in der Naturmedizin auch ein weiterreichendes Wirkungsspektrum, das nur wissenschaftliche Erkenntnisse erfordert.

Unter anderem werden noch folgende Ginkgo-Effekte angenommen: Nachfolgend werden einzelne, wissenschaftsbasierte Handlungsfelder näher beleuchtet. Der Terpenoidgehalt von Gingko (einschließlich Ginkgoliden) verdünnt die Gefäße, verdünnt das Herz und reduziert die Gerinnungsneigung der Thrombozyten. Die Durchblutung wird dadurch gefördert und Kreislaufstörungen entgegengewirkt. Durch den antioxidativen Ginkgo-Effekt wird auch die Beweglichkeit der Blutzellmembran von Blutkörperchen und -zellen erhöht, was auch die Fließfähigkeit des Bluts erhöht.

Bei einer 4-wöchigen Untersuchung wurden Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit mit Gingko behandelt. In den Bereichen mit fehlender Blutzirkulation gab es einen Rückgang um 38%. Der Ginkgoeffekt beugt dem Verlust von Azetylcholin vor, indem er das Azetylcholin zersetzende Enzym Acetylcholinesterase hemmt und die Acetylcholin produzierenden Nerven als Antioxidans schützt.

Ein weiterer Grund für die Entstehung von Demenzen ist die teilweise altersabhängige Unvermögen des Organismus, die freien Radikalen zu zersetzen. Die freien Radikalen sind schnelllebige, aggressiv, sauerstoffhaltige Stoffe. Die freien Radikalen verursachen auch schädliche Beläge im Hirn. Die Aktivsubstanz Flavonoid, die in hohen Konzentrationen im Ginkgo-Biloba-Blatt enthalten ist, verbindet als Antioxidans die freien Radikalen und bekämpft so den Oxidationsstress (zu viele der freien Radikale) im Hirn.

Das wohl bedeutendste Merkmal, das einen Ginkgo-Effekt bei Demenzen überhaupt erst möglich macht, ist die Überwindung der Hirnblutbarriere durch den prähistorischen Baum. Das ist die einzige Möglichkeit, wie er überhaupt alle seine Handlungsmöglichkeiten im Hirn ausnutzen kann. Zu diesem illustren Zirkel gehören neben OPC und Aspirin auch Ginkgos. Durch die bereits erwähnten Inhaltsstoffe wird auch die Fließeigenschaft des Bluts erhöht was die Blutzirkulation in bestimmten Bereichen des Gehirns anregt.

In einer Langzeit-Studie des Forschers Vallas B. aus dem Jahr 2012 konnte gezeigt werden, dass sich die Symptome bei ersten Demenzerscheinungen durch die Ginkgotabletten rasch besserten und bereits schwer demenzkranke Menschen weitere Fortschritte verlangsamen konnten. Auch das IQWIG (Institut für Gesundheit liche Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen) hat bewiesen, dass durch die Unterstützung der Therapie mit einem Ginkgo-Extrakt bei Demenzkranken die Unabhängigkeit langfristig aufrechterhalten wird.

Nach einer 2014 veröffentlichten Untersuchung in Frankreich werden auch Alzheimer-Patienten von der Anwendung eines Extraktes aus Ginkgos profitiert haben. In der Richtlinie der World Federation of Societies of Biological Diseases wird die Wirksamkeit von CHE-Hemmer, die von der Bundesärztekammer als das Mittel der ersten Wahl gegen Demenzen klassifiziert wurde, gar als ebenso wirksam eingeschätzt und als wesentlich besser verträglich erachtet.

Weil Ginkgoblut den Blutkreislauf und die Blutzirkulation erhöht, werden auch die Blutzirkulation zum Hirn und der Muskelaufbau in den Gefäßwänden gefördert. Antioxidanzien, die in Gestalt von Fläschchen in den Ginkgoblättern vorliegen, steigern auch die Sauerstoffausnutzung im Organismus und bewahren das Hirn vor Degenerationen, die durch Durchblutungsstörungen verursacht werden.

Der Ginkgo erhöht also die Aufmerksamkeit, erhöht das Erinnerungsvermögen und verringert auch die Überaktivität bei Kleinkindern. Ginkgo regt, wie bereits erwähnt, die Durchblutung an und unterstützt die Durchblutung, was die Tinnitusbehandlung unterstützt. Der Ginkgo entwickelte sich besser als der Vergleicher Pentoxifyllin. Bei den meisten Ginkgo-Präparaten handelt es sich um trockene Extrakte, die in Tablettenform oder als Pellets aufbereitet werden.

Bei diesen Präparaten wurden die positiven Substanzen anreichert und die "Ginkgo-Säure" reduziert. Dies ist ein Schadstoff im Ginkgo-Blatt, der vor dem Gebrauch ausgefiltert werden muss. Ein anderer Weg, Ginkgo-Tee zu nehmen, ist aus dem Saatgut oder der Pflanze. Die Ginkgosäure wurde hier jedoch nicht ausgefiltert, so dass darauf geachtet werden muss, dass sie präzise zubereitet wird und die Menge eingehalten wird.

Ginkgotee ist jedoch ein sehr schwacher therapeutischer Effekt, da man täglich 20 Teetassen zu sich nehmen muss, um eine ausreichende Wirkung zu haben. Ein positiver Effekt von Ginkgos kann erst nach einer etwa 6-wöchigen Anwendung erwartet werden. Die Tinnitusbehandlung muss dagegen für einen Zeitraum von 12 Monaten eingenommen werden.

Sollte sich jedoch nach 6 Monate immer noch keine Verbesserung einstellen, ist ein Ginkgo-Effekt nicht mehr zu erwarten und die Therapie ist nicht wirksam. Allgemeines: Bitte beachte auch, dass es sich bei dem Präparat auch um ein Antikoagulans handelt. Die Einnahme von Ginkgo-Tabletten wird generell nur nach Rücksprache mit einem Facharzt empfohlen.

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