Ginseng Anbauen

Der Ginseng wächst

Derjenige, der den geheimnisvollen Ginseng im Garten selbst züchtet, kann seine wunderbaren Kräfte uneingeschränkt einsetzen. Der erfolgreiche Anbau von Ginseng erfordert daher einen hohen Aufwand an Zeit und Geduld. Die Kultivierung von koreanischem Ginseng (Panax Ginseng) ist schwierig und dauert viele Jahre. Vorbei sind die Zeiten, in denen Ginseng mit Gold ausgeglichen wurde, wie vor tausend Jahren in China. Da die Wurzel eine ähnliche Wirkung wie der koreanische Ginseng hat, wird sie als sibirischer Ginseng verkauft.

Kultivierung und Ginsengverarbeitung

Die Kultivierung von Ginseng ist sehr aufwendig. Beispielsweise kann in dem Land, in dem eine Pflanze abgeerntet wurde, Ginseng nicht mehr für ein ganzes Jahrhundert kultiviert werden, da dieser sonst aufgrund des Nährstoffmangels im Erdreich verrotten würde. Ginseng gedeiht in einer Höhenlage von 400m bis 700m, auf kaliumhaltigen Flächen und mag im Hochsommer 20 bis 25°C.

In den Wintermonaten sind 1 bis 14°C ideal, aber auch kleine Schneemengen sind für den Ginseng kein Hindernis. Die Erde, in der ein Ginseng aufgewachsen ist, benötigt nach der Weinlese bis zu 10 Jahre Ruhe. Bei Ginseng setzt auch die Saatgutbildung in der Regel nach 4 Jahren ein.

Doch auch der Ginseng hat seine Besonderheiten, so dass ein Ginseng mindestens 18 bis 24 Monaten zum Auskeimen benötigt. Selbstverständlich kann eine Wurzel des Ginseng auch früher geerntet werden, aber dies hat eine deutliche Verschlechterung der Qualität zur Folge, da sich die Konzentration des Wirkstoffes erst über viele Jahre aufbaut. Abgesehen von der notwendigen Ruhe für den Ginseng ist es auch notwendig, ihn jeden Tag mit der nötigen Wassermenge zu versorgen, der Ginseng mag keine Wasseransammlungen, Dünger und die richtige Licht- und Schattenlage.

Ginseng braucht etwas Lichteinfall, um zu gedeihen, aber wenn ihm zu viel Lichteinfall gegeben wird, wird er bald eintreten. Heute haben die Ginseng-Bauern jedoch einige Kniffe, um den Kultivierungsprozess zu beschleunigen: Die Vorkeimung von Ginseng-Samen kann auch die Zeit abkürzen. Aufgrund dieser komplexen Kultivierungsmethoden ist es nicht überraschend, dass guter Ginseng auf dem Markt nicht ganz billig ist.

Unmittelbar nach der Ginseng-Ernte reinigen die Bauern sie mit Süsswasser. In der Vergangenheit wurde der Ginseng in der Luft trocknen lassen. Weil 70% der Wurzeln aus Trinkwasser bestehen, ist dies absolut erforderlich, da sie sonst verdirbt. Zur Herstellung des sogenannten Rotginsengs wird der frische Ginseng mit Heißdampf aufbereitet.

Der Ginseng wird dadurch gerötet. Die Besonderheit zum wohlbekannten weissen Ginseng liegt also ausschliesslich in der Aufarbeitung. In der Vergangenheit war roter Ginseng viel kostbarer als weißer Ginseng, da er durch die Anwendung viel haltbarer war. Dies hat den großen Nutzen, dass die aktiven Inhaltsstoffe pur und komplett einnehmbar sind.

Zur Herstellung von Ginseng-Extrakt werden die Haarwurzeln mit Spiritus getränkt. Die Aktivsubstanzen werden durch den Spiritus aus dem Ginseng entfernt. Ginsengkapseln werden mit Pulver oder Extrakten befüllt. Die Vorteile der Kapsel liegen darin, dass sie verhältnismäßig leicht einzunehmen ist. Buchstabe Einführung von Panax Ginseng C.

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