Glucosamin Arthrose Erfahrungen

Glukosamin Arthrose Erlebnisse

Es gibt noch keine ausreichende Erfahrung mit Arthrosen anderer Gelenke. Natürlich treten solche Arthrosen häufiger im Alter auf. Für die wissenschaftliche Studien und klinische Erfahrungen vorliegen. GlukosaminPlus schützt Gelenke und Knorpel und erhält die Beweglichkeit. der Arthrose des Knies: eine systematische Übersicht und wirtschaftliche Bewertung.

Gelenkbekleidung: Es gibt nichts, was Sie tun können.... oder?

Unter Arthrose (Synonym Arthrose deformiert - verformtes Gelenk) versteht man den Verschleiß der Gelenke, der die übliche Altersgrenze überschreitet. Sie ist eine dynamisch aber allmählich fortschreitende, nicht entzündlich bedingte Krankheit des Knorpelgewebes und anderen Gelenkgewebes, besonders bei alten Patientinnen und Patienten mit intermittierenden Entzündungsepisoden. Verbleibt die Knorpel-Degeneration ohne Krankheitsbilder, sprechen wir von einer stillen Arthrose, bei Entzündungsepisoden der aktivierten Arthrose, bei Dauerschmerzen ohne Entzündungsanzeichen einer klinischen Manifestation, einer dekompensierten Arthrose.

Laut Bundesgesundheitsmonitoring (2009) zählen Gelenkerkrankungen zu den Krankheiten, die erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Über ein Viertel aller Menschen zwischen 18 und 79 Jahren (28%) sind von Arthrose erkrankt. Aus ökonomischer Sicht ist es am besten, eine Arthrose so weit wie möglich zu verhindern oder so zu therapieren, dass die Betroffenen symptomfrei werden.

Abhängig von der jeweiligen Fragestellung werden Primär- (oder idiopathische) und Sekundärarthrosen unterschieden. Überlastungen, z.B. durch übermäßiges Gewicht oder starke physische Anstrengung, werden als Primärarthrose bezeichnet. Tritt eine Knorpel-Degeneration infolge einer Fehlhaltung, einer früheren Schädigung, Arthrose oder Arthrose auf, wird sie als Sekundärarthrose bezeichnet.

Der Schmerz bei der Beweglichkeit des erkrankten Gelenkes ist das Leitsymptom. Aktivierte Arthrose führt zu einer Schwellung des Gelenkes durch Gelenkergüsse und Überhitzung. Die Arthrosebehandlung sollte nicht nur die Symptome, sondern auch die Gelenkstruktur so gut wie möglich beeinträchtigen, d.h. den Verlauf der Erkrankung aufhalten. Die Kausalbehandlung ist nicht möglich.

Zur Arthrosebehandlung steht ein vielschichtiges Therapiekonzept zur Verfügung, bestehend aus allgemeinen Massnahmen wie z. B. Bewegungs-, Physiotherapie, Arzneimitteltherapie, Orthopädie-Technik und Chirurgie (siehe Therapieschema). Es ist nicht jede Arthritis therapiebedürftig. Lediglich 20 bis 30 % der Patientinnen und Patienten mit röntgenologisch nachweisbarer Arthrose haben Symptome, die anderen eine "stille" oder eine Latenzarthrose.

Therapeutisch ist nur bei auftretenden Beschwerden angezeigt. Aber auch allgemeine nichtmedikamentöse Maßnahmen können der Latenzarthrose zugute kommen. Ziel einer solchen Maßnahme ist es: Eliminierung oder Verlangsamung des Fortschreitens der Arthrose durch Verhinderung der Knorpelzerstörung und/oder Unterstützung der Knorpelerhaltung. Ein wesentlicher Teil der schonenden Versorgung ist es, die kranken Kiefergelenke zu lindern und sie vor Missbrauch und Überlastung zu schonen.

Das allein trägt dazu bei, die Beschwerden zu lindern. Dabei hat sich herausgestellt, dass Fettleibigkeit mit einem höheren Arthrose-Risiko verbunden ist, während Gewichtsverlust das Krankheitsrisiko reduziert. Eine stressfreie Beweglichkeit ist ebenso nützlich, da sie die Ernährung des Gelenkknorpels verbessert und das Progredienz der Arthrose dämpft. Gültige Studien zu den Themen Sportmedizin und Arthrose sind selten.

Laut verfügbaren Studien erhöht der sportliche Aspekt selbst nicht das Arthrose-Risiko, sondern Sportverletzungen. Regelmässige und moderate physische Anstrengung ist für Arthritis-Patienten nachvollziehbar. Als medikamentöse Behandlung ist die Physiotherapie der Arthrose anzusehen, die bei weniger schweren Schmerzzuständen Vorrang vor der pharmakotherapeutischen Behandlung haben kann.

In der Therapieempfehlung der Bundesärztekammer wird der Einsatz von nicht-steroidalen Entzündungshemmern als erste Adresse für die Behandlung von Schmerzzuständen durch stille oder aktivierte Arthrose genannt. Die periartikuläre Arthrose ist oft schmerzhaft und entzündet, so dass eine Perkutanapplikation bei oberflächlichen Gelenke hilfreich sein kann. Es kann dazu beitragen, die Verwendung von oral verwendeten NSAIDs zu mindern.

Es gibt die so genannten NSAIDs, z.B. für die Behandlung von Schmerzen mit dem Schmerzmittel Veltaren® ( "Diclofenac") oder dem Schmerzmittel Mobiliat®. In nichtaktivierten Gelenkarthrosen können Wärmesalben mit Benzin-Nicotinat oder Kapsaicin verwendet werden, in aktiven Gels mit Menthol-Zusatz. Die Arthroseordnung der Deutsche Arthrose-Hilfe e. V. 1 Die Heilungsvorgänge in Gelenke erfordern einen Zeitraum von mind. drei Monaten. Stille Arthrose verursacht Schmerzen in Ruhe oder Bewegung ohne Anzeichen einer Erkrankung.

Sie hat eine geringere schmerzstillende Auswirkung als andere NSAIDs, ist aber besser verträglich (siehe auch Tab. 2). Metamizole ist nicht für die Arthrosebehandlung geeignet. In Fällen unzureichender Effektivität und aktivierter Arthrose werden herkömmliche nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) oder COX-2-Inhibitoren verwendet. In mehreren Untersuchungen wurde die Effektivität dieser Medikamente bei der Arthrosebehandlung hinsichtlich der Schmerzlinderung, der funktionellen Verbesserung und der Gesamtbeurteilung durch den Betroffenen erforscht.

Das Ergebnis zeigt zwar eine überlegene Position gegenüber Plazebo, aber es gibt keine signifikanten Wirkungsunterschiede zwischen den NSAIDs. Sie ist eine reine Symptomatik. Für eine knorpelschützende Auswirkung von NSAIDs gibt es keine Studien. Die Bedeutung der schädlichen Auswirkungen der verschiedenen NSAIDs in Tierversuchen auf den menschlichen Gelenkknorpel ist jedoch noch nicht belegt.

Die Vorteile von NSAIDs müssen mit einer Anzahl von Nebeneffekten erworben werden (siehe auch Tab. 3). Schätzungen zufolge leidet während der monatelangen NSAID-Therapie einer von fünf Betroffenen an einer Verdauungsstörung, einer von 20 an einem gastroduodenalen Ulkus und einer von 400 an Ulkuskomplikationen. Vergleichsstudien haben ergeben, dass Ibuprofen im Vergleich zu beispielsweise Pyroxicam und Ketoprofen ein niedrigeres Infektionsrisiko aufweist.

Die Verträglichkeit von COX-2-Hemmern scheint etwas besser zu sein. Bei allen über 60-jährigen gibt es ein gesteigertes Erkrankungsrisiko. Es gibt ( "relative") Gegenanzeigen bei Patientinnen mit bekannter anamnestischer Ulzeration und Magen-Darm-Blutung. Bei gleichzeitiger Kortikosteroidtherapie, Gerinnungshemmung oder Behandlung mit S. S. R., bei gleichzeitiger Anwendung mehrerer NSAIDs einschließlich ASA, mit hoher Dosis und längerer Behandlungsdauer ist spezielle Sorgfalt vonnöten.

Für Patientinnen mit erhöhtem Magen-Darm-Risiko werden zum Schutz des Magens Protonenpumpen-Blocker (PPI) oder Misoprostole verschrieben. In diesem Fall sind COX-2-Hemmer risikoreicher als herkömmliche NSAIDs. Problematisch sind Patientinnen über 65/70 Jahre, bereits bestehende Nierenkrankheiten, arterielle Hypertension, Herzversagen und Kommunikation mit Harntreibern, ACE-Hemmern und wahrscheinlich auch AT1-Antagonisten. Gemäss aktuellen Daten kam die EMA zu dem Schluss, dass NSAIDs mit einem positiven Nutzen-Risiko-Verhältnis das Herz-Kreislaufrisiko, d.h. die Frequenz von Herzinfarkt und Schlaganfall, je nach Dosierung und Dauer der Anwendung leicht anheben.

Um sich vor unerwünschten Wirkungen zu schützen, sollten NSAIDs oder COX-2-Inhibitoren nur in der geringstmöglichen Dosis und für eine möglichst kurze Behandlungszeit eingenommen werden. Auch eine Beschränkung der Einnahmedauer wird empfohlen, da sich die Wirkung von NSAIDs nach einer längeren Einnahmedauer zunehmend dem Placebo-Niveau nähert. Die Hemmstoffe von COX-2 sind bei diversen Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht indiziert, die herkömmlichen NSAIDs nur bei schweren Herzinsuffizienzen.

Auch bei diesen Patientinnen sollten alternative Medikamente wie Parazetamol und schwache Opiate in Erwägung gezogen werden. Opiate der Stufen 2 und 3 nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation können auch bei schweren Schmerzzuständen eingenommen werden. Die intraartikuläre Glukokortikoidinjektion wird bei einer aktivierten Arthrose mit akuten Schmerzverschlechterungen angewendet. Injektionen nur bei schmerzhafter, aber nicht entzündeter Arthrose sind wegen der möglichen knorpelschädigenden Wirkung von Glukokortikosteroiden nicht indiziert.

Ist die Krankheit in einem Zustand, in dem Schmerzlosigkeit und Erhaltung der Mobilität mit den oben genannten Massnahmen nicht mehr zu gewährleisten sind, kann eine chirurgische Therapie in der Regel nicht mehr vermieden werden. Die arthroskopischen Eingriffe (Gelenkspiegelung) werden vor allem an den Knien, der Schultern, dem Ellbogen, der Handfläche und der Hüftgelenke durchgeführt. Ein künstlicher Gelenksersatz im Alter von in der Regel über sechzig Jahren bringt bei alten Menschen gute Ergebnisse mit schmerzfreier und funktioneller Versorgung von Knien, Hüften, Schultern und in jüngster Zeit auch Sprunggelenken.

Arthrosenforschung sucht seit vielen Jahren nach Stoffen, die den Stoffwechsel des Knorpels oder krankheitserregende Vorgänge stören und damit nicht nur die Beschwerden, sondern auch die morphologischen Gebilde und damit den Verlauf der Erkrankung positiv verändern. Forscher suchen nach einem Medikament, das die progressive Vernichtung des Gelenks beim Menschen nachweislich bremst, stoppt oder auch umkehrt.

Zum Einsatz kommen Stoffe wie z. B. hyaluronische Säure, Glucosamin, Ademtionin und Hexaceprol. Tierversuche und In-vitro-Untersuchungen zeigen eine krankheitsverändernde Auswirkung der einzelnen Stoffe. Es gibt jedoch keine Studie, die belegt, dass ein Medikament degenerative Änderungen beim Menschen verlangsamen oder umkehren kann. Die präklinischen Resultate und erste exploratorische Arbeiten waren zum Teil vielversprechend.

Diesen kleinen Vorteilen steht eine Reihe von Nebenwirkungen wie z. B. Schmerz nach der Spritze und örtliche Reaktion gegenüber. Es gibt widersprüchliche Daten über die analgetische und funktionsverbessernde Wirksamkeit von Glucosamin (z.B. Dona®, Voltaflex®, Dosis 1500 mg/d). Glukosamin ist ein Amino-Zucker, der physiologisch in Knorpeln und Gelenkschmiere auftritt. Eine öffentlich finanzierte, doppelblinde, plazebo- und celecoxib-kontrollierte multizentrische Untersuchung (GAIT-Studie) mit mehr als 1500 Patientinnen und Patienten zeigten, dass Glucosamin und Knorpelsulfat über einen Zeitabschnitt von sechs Monate weder allein noch in Verbindung die Schmerzlinderung gegenüber Plazebo verbessern konnten.

Der Plazeboeffekt in dieser GAIT-Studie war sehr hoch und die Beschwerden wurden bei 60% der Patientinnen signifikant verringert. Der Plazeboeffekt wird daher die Patientinnen und Patienten auch in Zukunft von der Wirksamkeit von Glucosamin und Knorpelsulfat überzeugen. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die Behandlung mit Glucosamin eine positive Auswirkung im Gegensatz zu Plazebo hat.

Bei Glucosamin ist der Gelenkraum fast gleich geblieben, während er unter Plazebo zurückgegangen ist. Dies könnte dazu führen, dass Glucosamin das Wachstum der Arthrose drosselt. Obwohl es mehrere medizinische Untersuchungen zu Ademtionin (Gumbaral®) gibt, konnte der Nachweis der Effektivität nicht durch eine Meta-Analyse erbracht werden. Die Symptomatik von Axaceprol ( "AHP 200") ist schwach, aber es gibt keine Hinweise auf eine krankheitsmodifizierende Auswirkung.

Pflanzentherapeutika zur Therapie von Gelenkdegenerationen beinhalten hauptsächlich Teufelskrallen (z.B. Arthrotabs®, Teufels-Kralle ratiopharm®) oder Brennesselkrautextrakt. Bestehende Untersuchungen zeigen nicht, dass Plazebo wirksam ist. Auch bei Arthrose kann es im Vergleich zu Plazebo die Symptome nicht lindern. Es sind zahlreiche homöopathische Mittel (Zeel CompN, Arthrokatt®) erhältlich. Die Verwendung homöopathischer Arzneimittel wird von der Arzneimittel-Kommission der Bundesärztekammer mangels eines Wirksamkeitsnachweises zurückgewiesen.

Der wachsende Absatzmarkt für Nahrungsergänzungen und Diätprodukte stellt den Patientinnen und Patienten eine Fülle von Präparaten zur Verfügung, die der " Gesundheit des Knorpels " zugute kommen sollen, ohne Werbung machen zu dürfen (siehe Box "Medikamente, Nahrungsergänzungen oder was?"). Zubereitungen beinhalten häufig Glucosamin, Knorpelsulfat, Hybriduronsäure und Kollagenhydrolysat (z.B. in Verbindung mit Bio-Vital® Joint plus), aber auch Einzelkomponenten (z.B. Kollagenhydrolysat in CH-Alpha®, Magnesiumhydrolysat, Cobiforte® M).

Auch bei arthritischen Gelenksveränderungen (Orthomol arthro plus) können Diätnahrung angeboten werden. Allerdings sind noch weitere Untersuchungen erforderlich, um die Sicherheit der Informationen zu gewährleisten. Wegen des großen Placebo-Effekts ist bei allen Selbstmedikationsprodukten eine dementsprechend hohe "wahrgenommene Wirksamkeit" zu erwarten, die von den betreffenden Patientinnen und Patienten gut bewertet wird.

Wie können wir unsere Arthritis-Kunden beraten? Bei Gonarthrose oder Arthrose der Fingerglieder ist die Anwendung von Diclofenac-Gel nützlich und erwünscht. Glucosamin und Kollagenhydrolysat sind hier die besten Kandidatinnen mit positivem Einfluß auf die Knorpelmasse. Für die Betroffenen ist jedoch regelmäßiges Training notwendig, um die Gelenken mit allen erforderlichen Vitalstoffen zu versehen, sowohl in der Vorbeugung als auch in der Wiedereingliederung.

Chondroprotektive Medikamente, die als Medikament zugelassen sind, beinhalten einen bestimmten aktiven Bestandteil, z.B. Glukosaminsulfat in den Präparaten 250, 750 oder 1500, das in wissenschaftlichen Untersuchungen auf Effektivität, Haltbarkeit und optimierte Dosis geprüft und auf dieser Grundlage zugelassen wurde. Nahrungsergänzungen (NMPs) sind Kombinationszubereitungen aus oft unbestimmten Bestandteilen pflanzlicher oder tierischer Herkunft, z.B. Collagen oder Gelatine-Hydrolysat, aber auch mit bestimmten Substanzen wie Glukosaminsulfat sowie Vitamine und Mineralstoffe.

Im Jänner 2010 stellte sie jedoch fest, dass die verfügbaren Untersuchungen nicht ausreichten, um eine gesundheitliche Erklärung zu Glukosaminsulfat abzugeben. Arthrose wird in einer Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelchemiker der Bundesländer und des Bundesamtes für Konsumentenschutz und Ernährungssicherheit nicht explizit als berechtigte Angabe "für die diätetische Versorgung von" genannt.

Ob eine Ernährungs-Therapie bei Arthritis-Patienten generell akzeptiert oder ausreichend nachgewiesen ist, bleibt fraglich. Effektverstärkung (pk); diuretische Mittel, Antihypertensiva: AI: UAW: Gleiche Qualität wie NSAID IA: AI: UAW: IA: Beruhigungsmittel, Troperidol, Alkohol: erhöhte Beruhigung oder respiratorische Depression (pd); SSSRI, NNSNRI, MAO-Hemmer: Verkrampfungen, Halogenierungen, Störung der Herz-Kreislauf-Funktion (pd); Carbamazepin: reduzierte Analgetika (pk); KI:

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