Glucosamin Blutverdünner

Blutverdünner Glucosamin

Es gibt auch Hinweise darauf, dass Glucosamin die Blutgerinnung hemmt. Die Blutverdünner halten das Blut gesund, vorbeugend und frei von Nebenwirkungen. und Personen, die Antikoagulantien (Blutverdünner) einnehmen. Junge Menschen und Personen, die Antikoagulantien (Blutverdünner) einnehmen. Blutverdünner (Falithrom, Mar-Cumar) sollten mit ihnen vorsichtig sein.

Glucosamine - L'acide aminéique - PfR

Glukosamin ist ein aus Glucose und einer Amino-Gruppe bestehender Amino-Zucker, der natürlich im Organismus auftritt. Es ist ein Baustein von Bindegewebe, Knorpel und Schleimhaut. Glukosamin wird als Medikament bei der Behandlung von Gelenkerkrankungen im Kniegelenk eingenommen. Glukosamin wird auch als Komponente in zahlreichen Nahrungsergänzungsmitteln vermarktet. Glukosaminsulfat, Glukosaminhydrochlorid oder N-Acetylglucosamin werden als Glukosaminquellen genutzt.

Menschen, die an Zuckerkrankheit oder einer eingeschränkten Blutzuckertoleranz erkrankt sind, wird geraten, ihren Blutzuckerspiegel bei der Aufnahme von Glukosaminpräparaten zu überwachen, da sie mit dem Glukosemetabolismus interagieren können. Es gibt auch Beweise dafür, dass Glucosamin die Gerinnung des Blutes inhibiert. Wer Cumarin-Antikoagulantien zur Durchblutung einnimmt, sollte daher keine glucosaminhaltigen Präparate zu sich nehmen. 2.

Eine Beurteilung der Glucosaminaufnahme bei trächtigen und säugenden Müttern sowie bei Säuglingen und Kleinkindern ist mangels Angaben nicht möglich. Glucosamin, das aus Krustentieren gewonnen wird, könnte bei unzureichender Verarbeitung für Menschen mit Allergien gegen Krustentiere ein Problem darstellen. Daher ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfR) der Ansicht, dass Glucosamin, das aus Krustentieren gewonnen wird, mit einem Herkunftshinweis gekennzeichnet werden muss.

Glukosamin sollte besser nicht mit Antikoagulantien verwendet werden.

Glucosaminhaltige Präparate stellen ein Gesundheitsrisiko für Menschen dar, die Cumarin-Antikoagulantien benötigen, um die Gerinnung des Blutes zu hemmen. Glucosaminhaltige Nahrungsergänzungen werden in der Bundesrepublik mit unterschiedlichen gesundheitlichen Aussagen vermarktet, zum Beispiel zur Aufrechterhaltung der Mobilität. Die Bundesanstalt für Risikobewertung hat darauf verwiesen, dass diese Präparate Gesundheitsrisiken für Menschen darstellen, die zur Gerinnungshemmung Cumarin-Antikoagulantien eingenommen haben.

Beispiele für Cumarin-Antikoagulantien sind z. B. Wirkstoffe, die Kriech- oder Phenprocoumone enthalten. "Glukosamin kann die gerinnungshemmende Wirksamkeit dieser Präparate erhöhen und zu einer Blutung führen", sagte der Vorsitzende des Bundesforschungsministeriums, Prof. Dr. Andreas Hänsel. Glukosamin wird als Medikament bei Kniearthrose eingenommen. Glucosamin wird in einer Menge unterhalb der medizinischen Wirksamkeit auch in Nahrungsergänzungen angewendet; Nahrungsergänzungen sind gesetzlich als Nahrungsmittel zu betrachten.

In den Jahren 2007 und 2010 hatte das Bundesamt für Gesundheit bereits auf das Gesundheitsrisiko von glucosaminhaltigen Nahrungsergänzungen verwiesen. Das Bundesamt für Risikobewertung hatte in seinen Aussagen Patientinnen und Patienten genannt, die Cumarin-Antikoagulantien zur Blutgerinnungshemmung eingenommen haben. Außerdem hat die European Food Safety Authority (EFSA) verschiedene Angaben zur Wirksamkeit von Glucosaminpräparaten geprüft.

Die Behörden haben in ihren bereits früher publizierten Stellungnahmen zu Glucosamin als Lebensmittelzutat herausgefunden, dass es keine hinreichenden Beweise für die Wirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung gibt.

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