Glucosamin Wirkung

Glukosamineffekt

Diverse wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Glucosamin eine vielfältige Wirkung auf den Körper hat. Die orale Verabreichung von Glucosamin gilt nach heutigem Kenntnisstand als unbedenklich. BDer Effekt von hochdosiertem Glucosamin auf Gelenke & Knorpel bei Knieschmerzen & Gelenkproblemen. Aber auch wenn die Gelenke bereits betroffen sind, kann Glucosamin die wichtigen Prozesse fördern und so die Gelenke wieder flexibler machen. Was ist die Wirkung und Anwendung?

# high="Glucosamin" class="pull-left" height="270" src="/images/ARTICLEPICS/10022013.JPG" title="Glucosamin" width="380">>="Glucosamin".

Arthrosen erschweren das Überleben vieler Betroffener - mit Glucosamin können Sie jedoch die Beschwerden (Schmerzen und Schmerzempfindlichkeit) mildern und den Gelenkknorpelabbau vermeiden. Ob Sie Glucosamin als Nahrungsergänzung oder als Arzneimittel nehmen, es ist von Bedeutung, dass es mit Sulfat in Form von Sulfat angereichert wird. Um das Glucosamin in das Gelenkknorpelgewebe zu befördern, wird Schwefelsäure gebraucht.

Vor allem in den Vereinigten Staaten ist Glucosamin traditionell an schwefelfreie Chloride gekoppelt - wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch einen signifikanten Gegensatz zwischen Sulphat und Hydrochlorid ergeben. Glukosaminsulfat ist deutlich die beste Ausprägung. Manche Patientinnen und Patienten verbinden Glucosamin mit Methansulfonylmethan (MSM), dies ist jedoch nur bei Verwendung von Glycosaminhydrochlorid vonnöten.

Ähnlich wie MSH ist Schwefel eine schwefelhaltige Verbindung und die Wirkung beider Substanzen auf das Glucosamin ist baugleich. Glukosaminsulfat ist das am häufigsten verwendete Glukosaminsalz. Auch wenn der Wirkungsmechanismus von Glucosamin noch nicht genau untersucht wurde, haben viele Untersuchungen eine symptomatische Wirkung von Glucosamin bei Arthrosen aufgedeckt. Dass Glucosamin eine vielseitige Wirkung auf den Organismus hat, haben diverse Untersuchungen ergeben.

Sie hat eine leichte entzündungshemmende und indirekt schmerzstillende Wirkung. Die schmerzstillende Wirkung von Glucosamin nach zwei Wochen ist ebenso ausgeprägt wie die von Arthritis-Medikamenten (Ibuprofen). Glukosaminsulfat beugt Knorpelabrieb vor und fördert erwiesenermaßen die Geweberegeneration. Dass dies auch für knorpeliges Gewebe gilt, ist jedoch noch nicht eindeutig belegt.

Einen Teil seiner Wirkung verdankt er auch seinem Schwefelanteil. Glukosaminsulfat ist die einzig mögliche Verbindung dieser Stoffe. Der schmerzstillende Effekt tritt jedoch erst nach mehrwöchiger Einnahme/Behandlung ein, teilweise auch etwas mehr. Das ist ein so genanntes Glucosamin (Mucopolysaccharid), das wie Glucosamin natürlich im Gewebe des Knorpels auftritt und vom Organismus selbst produziert werden kann.

Chondroitinhaltige Nahrungsergänzungen werden vorbeugend verwendet und dienen auch der Unterstützung bei Schäden und dem Zerfall von Bindegeweben, Knorpeln, Häuten, Sehnen der Bänder. Das ist Glucosamin? Glukosamin ist ein verhältnismäßig kleines Moleküle. Glukosamin wird für die Ausbildung der Basissubstanz des knorpeligen Gewebes gebraucht, das vor allem aus kettenartigen Moleküle, den sogenannten Zuckerglykanen, aufgebaut ist.

In der Regel kann der Organismus Glukosaminsulfat selbst herstellen, indem er Glucose mit der Aminosäure Glucose und den Aminosäuren Glucose und Sulfat kombiniert - aber das ist nur bedingt möglich. Nahrungsergänzungen mit Glucosamin begünstigen daher die Bildung dieser für das Gelenkknorpelgewebe so bedeutenden Molekülen. Glukosamin regt die Bildung von Blutglykanen in den Zellen des Knorpels an, die dafür Sorge tragen, dass das Gewebe des Knorpels dehnbarer ist und Schläge besser absorbiert.

In den meisten handelsüblichen Glucosamin-Präparaten wird das Glucosamin aus dem Schalentierchitin, vor allem aus Garnelen, extrahiert. Glucosamin-Produkte beinhalten nie reinstes Glucosamin. Vielmehr werden unterschiedliche Glucosamin-Salze eingesetzt, besonders Glucosamin-Sulfat und in selteneren Fällen Glucosamin-Hydrochlorid. Auch Glukosaminsulfat, das aus Getreide auf der Grundlage von Glukosamin produziert wird, wird wiederverwendet.

Es gibt auch Differenzen zwischen den eingesetzten Glucosaminsulfatsalzen: Einige Natriumchloride werden zur Stabilität zugesetzt, andere Kaliumchloride, die auch ihre Wirkung haben. Erinnern Sie sich: Besonders alte Menschen, die oft hohen Druck und schwachen Beinen haben, benutzen Glucosamin. Das Glucosamin wird nach der Aufnahme der Glucosamin-Salze durch die Verdauungssäfte abgebaut, unabhängig davon, ob es an Sulphat (Schwefel) oder Chlorhydrat bindet.

Bekanntlich ist Schwefelsäure für die Knorpel- und Bindegewebsbildung unverzichtbar. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass für die heilende Wirkung von Glucosamin wenigstens ein Teil davon abhängt. Interessant ist, dass das knorpelige Gewebe der älteren Menschen einen reduzierten Schwefelanteil aufweist, weshalb sie besonders viel Sauerstoffbedarf haben.

Glukosamin wird im Verdauungstrakt mit einer Absorptionsrate von ca. 80-90% gut durchdrungen. Der eine Teil wird in der Lunge abgebaut, der andere Teil wird über das Blutsystem zum Gewebe des Knorpels befördert. Allerdings kann das knorpelige Gewebe kein Glucosamin aus dem Vollblut aufsaugen. Das liegt daran, dass das knorpelige Gewebe nicht auf die Gefäße zurückfallen kann und die Absorption daher über die so genannte Passivdiffusion abläuft.

Bei einer Untersuchung konnte Glucosamin im Gelenkknorpel einige wenige Stunde nach der Tabletteneinnahme nachweisbar werden. Um zu wissen, ob Glucosamin funktioniert, müssen Sie es mehrere Tage lang eingenommen haben. Durch die langsame Wirkung können die positive Wirkung von Glucosamin teilweise erst nach Absetzen der Nahrungsaufnahme wahrgenommen werden.

Besonders wohltuend wirken sich Glucosamine auf die Knie und Hüften aller Gelenkerkrankungen aus, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, dass diese regelmässig umgelenkt werden. Rhythmischer Stress, wie z.B. Gehen, erhöht die Nährstoffaufnahme aus dem Körper, einschließlich der Glucosamin-Moleküle. Dagegen ist die Versorgung von nicht in einem so belastenden Rhythmus wie dem des Handgelenks bewegten Gelenks mit Nahrungsstoffen schlimmer, da die Nährstoffzufuhr und die Entfernung von Metaboliten ausschliesslich über den Passivaustausch abläuft. Die so genannte Passivdiffusion ist nur sehr wirkungslos: Die Moleküle des Glucosamins migrieren von einem Gebiet mit einer höheren Blutkonzentration in ein Gebiet mit einer niedrigeren Blutkonzentration (Knorpel), ohne dass dieser Stofftransport tatkräftig gefördert wird.

Am besten halten Sie Ihr knorpeliges Gewebe durch regelmäßige Bewegung intakt. Die sich ändernden Druckbedingungen beim Be- und Entladen des knorpeligen Gewebes, z.B. beim Gehen, stellen sicher, dass die Inhaltsstoffe in das knorpelige Gewebe eindringen. Sie sind die Basis für die Ausbildung und Erhaltung von starkem, elastischem Gelenkknorpelgewebe.

Man weiß, dass die Krankheitssymptome der Osteoarthritis sehr unterschiedlich sind. Von Glucosaminzusätzen können viele Patientinnen und Patienten zwar nicht alle, aber dennoch viel haben. Die Wirkung wird unter anderem durch Übergewicht geschwächt. Übergewichtige Menschen, die an einer Gelenkarthrose des Kniegelenkes erkrankt sind, dürften erst nach einer Gewichtsreduktion betroffen sein.

Die Schwere der Gelenkerkrankung ist ein anderer Faktor: In schwerer Form kann Glucosamin nicht mehr zum angestrebten Ziel gelangen. Wenn der Knorpel nicht mehr da ist, gibt es keine weiteren Knorpelzellen, die von der vermehrten Glucosaminaufnahme profitierten. Glucosamin hat sich jedoch bei leichten bis mittelschweren Arthrosen als wirksam erwiesen. Mit einer Standarddosierung von 1.500 Milligramm Glucosaminsulfat pro Tag wurden die besten Resultate bei einer leichten bis mittelschweren Gelenkerkrankung erreicht.

Wenn die Wirkung beginnt, sollte die Dosierung nicht nachlassen. Die 400 Milligramm von 500 Milligramm Glukosaminsulfat sind reine Glukosamine. Auch wenn eine Gewichtsreduzierung notwendig ist, können sie 20 Milligramm Glukosaminsulfat pro Kilogramm des Körpergewichts aufnehmen. Im Magen-Darm-Trakt können milde Beschwerden entstehen, die durch die Einnahme von Glukosaminsulfat zu den Mahlzeiten partiell mildert werden.

Ab wann sollte man Glucosamin vermeiden? Bei einer Allergie gegen Glucosamin, seine Inhaltsstoffe oder Muscheln sollten Sie von der Aufnahme Abstand nehmen, da der Wirkstoff von Glucosamin aus Muscheln stammt. Glucosamin wird auch während der Trächtigkeit und Laktation nicht empfohlen, da noch keine wissenschaftliche Studie vorliegt.

Glukosamin hat wenige Nebeneffekte, einschließlich Obstipation, Diarrhöe, Übelkeit, Kopfschmerz, Ermüdung und Irritation. Durch Zufall sind dies die selben Nebeneffekte, die bei der Durchführung von Placebo auftauchen. Bei manchen Patienten ist der Gesamtcholesterinspiegel und der LDL-Cholesterinspiegel nach bis zu einem Jahr erhöht. Allerdings betrachtet die Arzneimittelzulassungsbehörde in Dänemark die genannten Risiken als harmlos.

Der Verdacht besteht, dass Glucosamin den Zuckerspiegel im Körper beeinflussen und zu Insulinresistenzen führt. Die Insulin-Resistenz verschlechtert die Wirkung des Insektizids, das dafür Sorge trägt, dass der Blutzucker ins Innere der Zelle eindringt. Vier Probanden erkrankten in einer dreijährigen Studie an Typ-2-Diabetes, drei von ihnen gehören jedoch zur Selbstkontrolle.

Auch gut beherrschte Zuckerkranke können Glucosamin aufnehmen, aber sie sollten ihren Zuckerspiegel besonders gut überwachen. Und was ist Arthritis? Arthrosen werden auch als Gelenkerkrankungen beschrieben. Osteoarthritis kann unterschiedliche Gründe haben und ist nicht immer ein einfaches Zeichen von Abnutzung. Aber es gibt auch viele Beispiele, wo harter Einsatz und Wettkampfsport nicht zu Osteoarthritis geführe.

Laut Statistik sind acht von zehn über 50-Jährigen an einer Art Gelenkerkrankung erkrankt. Arthritis kann aber auch durch Übergewicht, erbliche Veranlagung, Gelenküberlastung und Fehlhaltung sowie durch Belastungen am Arbeitsplatz, Wettkampfsport oder unerwünschte Entwicklungen verursacht werden. Das ist auch ein großes Hindernis bei Osteoarthritis, denn starke Muskulatur schützt die Gelenken und sorgt dafür, dass sie an der korrekten Position sind.

Bei instabilen Gelenken kann dies allein zu einer Gelenkerkrankung werden. Deshalb sind sowohl zur Vorbeugung als auch zur Vermeidung einer Verschlimmerung der vorhandenen Arthrosen besonders wichtige Aspekte des Sportes und Krafttrainings. Osteoarthritis ist eine weit verbreitete Krankheit - je alter wir werden, desto größer ist unser Erkrankungsrisiko. Es scheint, dass die Frau etwas öfter an Arthritis leidet als der Mann, und auch andere Gelenkerkrankungen sind betroffen:

Bei Männern kommt es zu einer Coxarthrose, bei Männern hingegen kommt es vermehrt zu einer Arthritis des Knie. Osteoarthritis ist zwar nicht immer mit Schmerz verbunden, aber die Krankheit ist der wichtigste Grund, warum die Qualität des Lebens mit dem Lebensalter nachlässt. Im Falle einer starken Gelenkerkrankung kann eine chirurgische Behandlung die beste Möglichkeit sein, bei der eine künstliche Gelenkprothese verwendet wird.

Mehr zum Thema