Glucose Chemisch

Glukose chemisch

Glukose ist neben dieser wichtigen Rolle als leicht speicherbare Energiequelle auch ein wichtiger chemischer Baustein für die Zelle. So wird Glukose und Fruktose hergestellt. Es bildet in einer chemischen Verbindung mit Glukose den üblichen Haushaltszucker. Das Zuckeralkohol-Sorbit wird durch die heterogen katalysierte Hydrierung von Glukose hergestellt. Zellulose wird auch chemisch überarbeitet.

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Bei der künstlichen Produktion von Einfachzucker geht es immer um den katalytischen Abbaus von Oligo- oder Mehrfachzucker. Polysaccharide, die ausschließlich aus Glukoseeinheiten bestehen, werden auch als Glucane bezeichnet. Glukose erzeugung durch Hydrolyse von Glukanen ist sowohl im Bereich des Labors als auch in der industriellen Anwendung üblich. Die Glukose wird nach dem Erkalten auskristallisiert.

Auch ist es uns geglückt, Spezialmikroorganismen zu kultivieren, deren Fermente (Amylasen) die Stärkenmoleküle in Glukosemoleküle zerlegen können. Unvollständig abgebauten Stärken sind noch Fragmente von Dextrinen. Dieser wird durch Behandeln mit schwacher Alkali (Mutation) in normalen Glukose umgerechnet. Neben Glukanen, die ausschließlich aus Glukoseeinheiten bestehen, gibt es auch sogenannte Fruktosane, die ihrerseits ausschließlich aus Fruktosemolekülen bestehen.

Wie bei Glukose wird Fruktose durch Säurehydrolyse oder den Gebrauch von enzymatischen Verbindungen gewonnen. Das Inulin wird in Form von Pyranose komplett in Fruktose zerlegt. Zu guter Letzt: Glukose und Fruktose aus einem Moleküll? Ein Weg, sowohl Fruktose als auch Glukose aus einem Kohlehydrat zu extrahieren, ist Sucrose.

Die beiden Einfachzucker Fruktose und Glukose sind jedoch sehr schwer zu trennen, weshalb sich diese Produktionsmethode für die jeweiligen Zuckersorten als nicht rentabel erwiesen hat und daher in der Anwendung nicht vorkommt.

Biochemische Handenzyklopädie: 2. Volumen Kautschuksubstanzen. Hemizellulosen.... - Fürstin, H. Altenburg, I. Bang, K. Bartelt, Ms. Baum, C. Brahm, W. Cramer, K. Dieterich, R. Ditmar, M. Dohrn, H. Einbeck, H. Euler, E.S. Faust, C. Funk, O. v. Fürth, O. Gerngroß

Der Titel ist Teil des Digitalisierungsprojektes Springer Book Archive mit Veröffentlichungen seit den Verlagsgründungen 1842. Die Herausgeberin bietet mit diesem Buch sowohl für die Geschichts- als auch für die Jüngerschaftsforschung eine Quelle, die in ihrem geschichtlichen Zusammenhang zu sehen ist.

Er wurde vor 1945 veröffentlicht und wird daher vom Verleger nicht in seiner typischen politisch-ideologischen Orientierung angeboten.

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